Wart ihr mal campen?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Angefangen haben wir mit meinem kleinen Hauszelt. Doch das war mit der Zeit etwas zu klein und so wurde ein Steilwandzelt gekauft. Man was war das toll, 4x5m, zwei Schlafkabinen und davor ein schöner großer Raum für den Fall das es mal Regnet. Da meiner Frau das lange auf und abbauen langsam auf den Keks ging musste ein Wohnwagen her. Gesagt, gekauft, ein kleiner gebrauchter mit Vorzelt. Toll, ankommen WW aufstellen und das Vorzelt dran fertig. Das war schon eine schöne Sache.

Einige Jahre später sollte es ein größerer neuer WW sein. Der war ein bisschen breiter und länger und wir hatten schon ganz schön Platz. Natürlich musste auch wieder ein Vorzelt dran denn es war immer schön am Abend darin zu sitzen und nicht dem Wind so ausgesetzt zu sein. Unser Sohn aber wollte nicht mehr im WW schlafen und so stellte ich dann ein Iglu-Zelt ins Vorzelt. Ja und irgendwann ging er dann seine eigenen Wege und wir, ………wir kauften uns den nächsten WW. Der war noch ein bisschen größer. Man hatten wir Platz der WW und dann noch das Vorzelt und daran noch ein Sonnensegel. Nach 10 Jahren haben wir uns dann entschieden einen neuen und auch letzten WW zu kaufen.

Der muss halten bis wir nicht mehr campen können. Er ist der längste (7,65m) und breiteste (2,50m) den wir je hatten. Und wieder mit Vorzelt und Sonnensegel. So haben wir jetzt alles in allem eine Wohnfläche von fast 50qm, das reicht.

Der längste Aufenthalt waren 6 Monate, sonst sind wir zwischen 4 und 7 Wochen auf einem CP. Das Klischee das man auf dem CP mit der *Klopapierrolle rum läuft und das alles dreckig ist und das man bei Regenwetter durch Schlamm laufen muss, ist vollkommender Unsinn. Wir campen nun schon über 50 Jahre und haben das, bis auf einmal in *Süd-Frankreich, nie so erlebt.

Und Arbeit, das könnte vielleicht beim ERSTEN Aufbau sein, beim nächste mal geht alles recht schnell.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
 - (Deutschland, Leben, Urlaub)

Wow super danke das du deine erfahrung und Erlebnisse mit uns geteilt hast

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Freut mich wenn ich helfen konnte und Danke fürs Sternchen.

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In meinen jungen Jahren war ich fast in jedem Sommer irgendwo campen, auch mit den kleinen Kindern. Mehr konnten wir uns nicht leisten. Jetzt bin ich Ü50 und habe es gern komfortabler. Aber es hat immer Spaß gemacht. Am schönsten war es im Baltikum und auf Gotland.

Als Kind war ich viel (fast nur) campen, Spanien, Frankreich, Jugoslawien, in den Alpen, Dänemark usw… Die Plätze waren meistens super, mit allem drum + dran und Poollandschaft usw…. Heute mag ich lieber richtig tolle Airbnbs in perfekter Lage - mit Boxspringbett und Luxus Badezimmer. Außerdem lieben wir große Balkone direkt am Meer und tolle Altstädte.. da sind wir gern quasi mittendrin im ruhigen Treiben mit maximalem Komfort.

Campingplätze sind mir viel zu eng und touristisch. Autark zu stehen, wäre das einzig Reizvolle am Campen, aber daran hängen zu viele Dinge, die mir nicht komfortabel genug sind und nicht das bieten, was ich will. Es müsste dann schon ein übergroßes neuwertiges Wohnmobil sein, wo beim autarken Campen auch erlaubt ist, alles zu machen, was man will.

Und Abwasser ablassen usw - nee danke. Auf Reisen will ich volle Aufmerksamkeit auf Erlebnissen und Inspirationen, toll Essen gehen (nichts aufwärmen am Kocher) und all das. Keine Küchen- und Sanitär Tätigkeiten.. und eben halt ein perfektes, supercleanes, teures Bett mit hochwertiger Bettwäsche, ne große supersaubere Dusche mit vielen Funktionen und Spa-Gefühl.

Die Schlafsituation beim Campen wär mir zu spartanisch und unhygienisch, auch wenn man der einzige ist, der drin schläft. Super Airbnbs bieten da viel mehr Hygiene + Komfort… auch wenn sie eben teurer sind.

Ja war ich, in der Kindheit und Jugend oft und später auch auf Festivals. Wie viel Vorbereitung nötig ist kommt auch drauf an, was du genau vor hast. Willst du im Sommer ein Wochenende am See campen ist an nicht viel zu denken, aber wenn länger campen willst oder wenn das Wetter nicht gut sein wird oder das Gelände schwierig, dann eben schon. Generell hab ich Spaß beim Campen, aber es kann auch viel Arbeit sein, das gehört halt dazu.

ich war mal mit nem kumpel für 3 wochen in den staaten wovon wir die meiste zeit mit nem camper-van unterwegs waren und auch dort gepennt haben.

ansonsten... zelten auf festivals oder autotreffen in meinen 20ern.

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spass... joa. is natürlich in nem van etwas angenehmer wo du auch küche usw hast als in zelt wo du dann meist n grill oder n feuer brauchst. auch musst nicht viel herreichten, also kein zelt aufbauen usw.

viel arbeit... naja bei der anreise und abreise - ansonsten steht ja alles.