Wann ist man/Frau intellektuell??

8 Antworten

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Intellektuell ist in meinen AUgen jemand, der sich für z.B. Diskussionen interessiert, also sehr viel auf geistiger Ebene 'drauf hat'

Die Wikipedia-Definition eines Intellektuellen bezeichnet jemanden, der 'wissenschaftlich, künstlerisch, religiös, literarisch oder journalistisch tätig' ist und auf diesem Gebiet ausgewiesene Fähigkeiten/Kompetenzen erworben hat.

Ich denke an Beruf, Veröffentlichung, Titel etc. ist das nicht unbedignt gebunden, ebenso ist die Definition, ab der manche Menschen einen anderen als Intellektuell bezeichnen würden wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Die Fähigkeit an einem öffentlichen Diskurs teilzunehmen, die du ansprichst, kann auch bestehen, wenn man an einem solchen noch nie teilgenommen hat, würde ich sagen.

Ich denke es geht bei der Frage ob jemand INtellektuell ist eher darum, dass dieser jemand zu einem Thema oder so Stellung beziehen und sich damit kritisch auseinander setzen kann.

LG

Bevi

Als intelligent gilt ein Mensch dann, wenn er die üblichen Kriterien zu 100 % (+/-) erfüllt und das definiert sich über den IQ bei 100.

Der IQ berücksichtigt aber nicht diverse Spezialfähigkeiten, die Defizite ausgleichen können. Da er eorozentrisch (dazu gehören auch USA, etc) definiert ist, werden die Aspekte europäischer Bildung besonders angehoben, die anderer aber abgewertet. Besonders krass fällt das auf bei Völkern mit völlig anderer Kultur und speziell wenn deren wissenschaftlich-technische Entwicklung hinkt.

Für Politiker beispielsweise spielt die Intelligenz keine übermäßige Rolle. Sie müssen stattdessen über besondere PR-Fähigkeiten verfügen - mit denen sie ggf. ihre Dummheit verscheiern können (in den USA gibt es ein prominentes Exemplar).

Ein akademischer Titel ist hilfreich, aber keine Bedingung - zumal gelegentlich unklar ist, ob man den selber erworben oder bezahlt hat (da gibt es z.B. einen Ex-Verteidigungsminister).

Es ging um Intellekt, nicht um Intelligenz ...

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@Johann242

Ich leite in meiner Antwort dazu über, aber grundsätzlich ist ein Intellektueller ohne die notwendige Intelligenz nicht zu haben...

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Gute Frage. Ein Kumpel von mir ist frueher immer mit einem Kafkabuch in der Hosentasche rumgelaufen, damit die Maedels denken dass er intellektuell ist :-D

Ich denke wenn jemand viel theoretisches Wissen hat und dieses auch anwendet, ist er intellektuell.

Ich kenne jmanden, der hat sich in den USA, wenn er Verwandte besucht hat, immer alle Scheine in 1-Dollar-Noten wechseln lassen, damit er Geldbündel hat und auf reich machen kann. Und so doof, wie der ist, hat er sicher nach 2 Tagen selber geglaubt, dass er reich ist.

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Stimmt, reich scheinen ist in den USA auch besser als intellektuell scheinen :-D

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Dafür gibt es keinen Maßstab, so wie u es meinst. Und auch keinen Unterschied zweischen Frauen und Männern.

Intellektuell ist man, wenn man es ist und nicht, weil man studiert hat oder dergleichen.

Vielleicht weißt du ja gar nicht genau, was der Begriff bedeutet?

Man ist es wenn man es ist? Interessant!

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@sammmy2

Genau. Gebildet ist man auch, weil man es ist und nicht, weil man Abi hat oder studiert hat.

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Nein, man braucht im intellektuell zu sein, keine Titel oder sonstiges.
Ich, für meinen Teil, merke, sobald ich mit meinem Gegenüber auch nur minimal kommuniziert habe, ob dieses intelligent, hochintelligent, oder einfach nur (Entschuldigung) dumm ist.
Ich denke nicht, dass sich Intelligenz an irgendwelchen Titeln oder Errungenschaften feststellen lässt.

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