Wann ist man bereit für eine Reitbeteiligung?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Also nach 4 Monaten bist du noch nicht so weit und du wirst vermutlich auch keine RB finden. 

Ich hatte meine erste RB mit 14, war zuvor aber schon seit 8 Jahren regelmäßig im Reitunterricht (uvor Ponyreiten aber das zählt nicht). Ich war mi sicher, dass ich ein Pferd gesund reiten und bewegen kann, dass ich es sicher von A nach B führen kann und dass ich ausreichend Ahnung über die Gesundheit des Pferdes habe um zu erkennen, wenn es krank oder verletzt ist. 

Sowas ist oftmals gefühlssache. Ich fühlte mich "bereit" für eine RB und hatte das Gefühl, dass ich das schaffe. Allerdings muss man dann selbstehrlich sein, es gibt leider sehr viele die sich überschätzen. Wenn du sagst, du denkst du bist noch nicht so weit (was ich nach 4 Monaten reiten nur unterschreiben kann) dann ist das so, und dann sollte deine Mutter das auch akzeptieren. Außerdem ist es sehr gefährlich mit wenig Können und wenig Wissen allein mit einem Pferd unterwegs zu sein. Du wirst dich noch nicht so gut im Sattel halten können und weißt vllt auch noch nicht wie du dich in bestimmten Situationen verhalten sollst. Dann kann das ganz schnell böse enden, sag das mal deiner Mutter. Und Reitunfälle enden auch schnell im Rollstuhl wenn man Pech hat.

Schneller lernen wirst du auf einem Privatpferd nicht. Bei regelmäßigem Unterricht kann das alles gut laufen, aber das Reiten lernt man auf verschiedenen Pferden und nicht nur auf einem

Grundsätzlich würde ich eine RB nur an jmd vergeben der seit min 3 Jahren regelmäßig reitet und Unterricht genommen hat. So ganz pauschal. Natürlich kann der eine mehr und der andere weniger schnell lernen, aber bei 3 Jahren hatte diese Person wenigstens genug Kontakt zu Pferden. Den reiterlichen Stand muss man dann individuell prüfen. 

Eine Pflegebeteiligung käme eher noch in Frage. Vllt hörst du dich da einfach mal um im Stall ob gerade jmd was sucht. Putzen, tüddeln und spazierengehen bekommst du sicher hin :) In der Zeit lernst du auch viel über den Umgang mit dem Pferd und gerade da hapert es bei den meisten. 

Viel Glück!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

vier Monate sind, wenn du nicht täglich besten Einzelunterricht hast, viel zu wenig Erfahrung und Können.

Bereit für eine RB ist, man, wenn man wenigstens die Anforderungen einer anständige E-Dressur beherrscht. Und das kann man nach vier Monaten nicht. Es sei denn, man bekommt sehr oft in der Woche guten Einzelunterricht.

Bist du sicher, dass deine Mutter möchte, dass du weiterkommst? Wie denn? Leute mit entsprechenden Pferden werden dir keine RB geben. Und auf anderen Pferden kommst du nicht weiter.

Kann es nicht sein,dass deine Mutter sich ausgerechnet hat, dass eine RB billiger ist als Reitunterricht?  :-(

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SuzuHinami
31.01.2016, 20:54

Vielen Dank für deine Antwort ;) Ich bin auch der Meinung das es viel zu früh ist .... meine Mutter ja... das ist gut möglich sie möchte das ich schneller alles lerne um keinen Unterricht mehr bezahlen zu müssen. Aber das wird wohl noch einige Jahre dauern ;D Lg

1

Erstmal finde ich es sehr gut, dass du zugibst, dass du dich noch nicht bereit fühlst und dass du noch keine RB haben möchtest. 

Im RU lernt man viel, wenn er gut geführt ist. Du lernst auf verschiedenen Pferden, lernst verschiedene Bewegungsmuster, stellst dich auf verschiedene Pferde ein usw. 

Die Idee mit der Pflegebeteiligung ist super. Da kannst du dich langsam an den alltäglichen Umgang mit dem Pferd gewöhnen und dazulernen. 

Für eine RB solltest du das Pferd alleine putzen, satteln und zäumen können, außerdem in allen Gangarten über den Rücken reiten. Auch der Umgang vor und nach dem Reiten gehört dazu - Pferd von der Koppel holen, fertig machen und danach wieder "aufräumen". 

Du solltest wissen, wann du den TA rufen musst und wann du  selbst verarzten kannst und wenn ja, wie. 

Ich habe meine RB mit 15 bekommen, hatte sie 2 Jahre und habe jetzt ein eigenes Pferd. Davor bin ich 7 oder 8  Jahre im Unterricht geritten. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Dahika
31.01.2016, 13:07

Na ja, diese Anforderungen finde ich etwas übertrieben.
Ehrlich gesagt, ich kenne kaum eine RB, die ein Pferd reell über den Rücken reiten kann.  Zumindest nicht zu der Zeit, wo sie die erste RB sucht.
Und wissen, wann man den TA rufen muss, muss eine RB auch erst lernen. Vieles von dem. was du aufzählst, muss eine RB lernen. Darum ist gerade bei ersten RB eine Besitzerin wichtig, die bereit ist, die RB anzulernen.

0

Das ist sehr individuell. Bereit dafür ist man, wenn einen jemand nimmt. Wenn man so will, bin ich zum Beispiel da rein gewachsen. Unser Nachbar hatte Pferde: Immer mindestens eine Zuchtstute und eben deren Heranwachsende. Da durften wir als sechsjährige Kinder zum Putzen und Streicheln kommen und nach kurzer Zeit auch aufsitzen. Wir durften schnell das, was man mit Reitbeteiligungen macht: Selbständig mehrmals die Woche auf seinem Grund reiten. Unterricht hatten wir erst später, weil der Reitlehrer im Reitverein keine Kinder unter 8 Jahren genommen hat. Dort ging es nämlich um die Schulung der korrekten Hilfengebung und das ist erst möglich, wenn man mit den Beinen an den Pferderumpf kommt.

Diese Pferde hatte ich geritten, bis ich mein eigenes gekauft habe, doch zwischendurch auch immer wieder andere. In meinen besten Jahren saß ich, obwohl kein eigenes Pferd da war, täglich auf mehreren Pferden. War das eine Reitbeteiligung?

Ob Dich jemand nimmt, hängt davon ab, was die Pferdebesitzer wollen. Würde ich heute nochmal eine Reitbeteiligung auf meinem Pferd vergeben, würde ich definitiv an Anfänger ausschreiben, die ich mir selbst ausbilden kann, bevor mein Pferd die Ausbildungsfehler anderer ertragen muss. Natürlich würde es für die Anfänger nicht bedeuten, Vertrag machen und wöchentlich zweimal oben sitzen. Es würde so gehen, wie ich Reiten gelernt habe: Viel, viel "Vorunterricht" vom Boden aus. Haltung, Fütterung, Anatomie, Biomechanik, ... dann in der Bodenarbeit erste Hilfengebung, solang es noch nicht "schaukelt", dann aufsitzen und nach und nach erarbeiten, was man bereits von unten kann und zu bewerten weiß. Aber dann wüsste ich, dass mein Pferd in meinem Sinn geritten wird und nicht leidet. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Deine Mutter mir da auf die Barrikaden ginge, weil sie meinen würde, Du würdest nichts lernen, wenn ich Dir wochenlang nur "die Story vom Pferd erzähle" und Du nicht oben sitzt. Aber lieber gleich am Anfang die wichtigen Dinge gelernt als jahrelang Fehler eingeprägt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SuzuHinami
31.01.2016, 21:10

Genau solcher Unterricht kommt meiner Meinung nach auch bei mir zu kurz. Die lezten zehn Reitstunden war ich im Großbetrieb in der Abteilung direkt nach... 5 Stunden Longe! Von der richtigen Pflege hat mir keiner was erzählt oder von der Anatomie oder vom Umgang! Nur wie der Sattel drauf kommt und wie man Zäumt. (Und das Putzen haben se nur kurz gezeigt.) Dann hies es immer nur: "Abteilung im Arbeitstempo","umsitzen","Absätze tief" und ich wusste nicht warum oder wie. Jetzt habe ich seid vorletzter Woche Einzelunterricht in einem kleinen Stall und ab morgen soll ich die Stute alleine Satteln und da tue ich mich wirklich schwer bei ._. Da ich sehr klein bin und die Stute das größte Pferd auf dem ich je saß...und meine Armmuskeln sind leider noch nicht wirklich ausgeprägt, hinzu kommt das sie leichten Sattelzwang hat. Das Wissen was mir fehlt erfrage ich natürlich aber die Reitlehrer haben es stehts so eilig... also hilft nur das Internet. Lg

1

Wann man bereit ist hängt von vielen Dingen ab.

Wie benimmt sich das Pferd?
Gibt es größere Probleme in Verhalten oder Gesundheit, weshalb man es auf eine bestimmte Art trainieren muss?
Wie viel könnte dir auch die Besitzerin behilflich sein?
Nimmst du auf der Reitbeteiligung auch Unterricht?

Generell würde ich sagen, dass man nach 4 Monaten noch nicht dazu bereit ist sich alleine um ein Pferd zu kümmern, schon gar nicht wenn du dich auch selbst noch nicht bereit fühlst. Als ich angefangen habe zu reiten war ich erstmal ein Jahr lang nur an der Longe und habe mir dann nach 3 Jahren eine super liebe RB besorgt:)

Wenn du auf dem Pferd Reitunterricht nimmst wäre das bestimmt okay, aber da musst du auch erstmal jemanden finden der ein Pferd hat mit dem das ohne lange Reiterfahrung möglich ist.

Aber letztendlich musst du für dich entscheiden wann du bereit bist. Deine Mutter kann das ja auch nicht wirklich wissen.

Viel Spaß und Erfolg noch beim Reiten:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit 4 Monaten bist du noch unendlich weit weg von einer rb. Du solltest dafür schon wissen, was dz da oben eig tust. Sprich Gewichts und Schenkelhilfen, Zuügelunabhängig reiten, im Takt des Pferdes arbeiten können, longieren, putzen/pflegen, wissen was du tun musst wenn es verletzt ist oder zb anzeichen einer kolik etc zeigt.
Mit 4 monaten Unterricht kann man noch nicht mal daran denken, eine rb zu suchen dafür ist dein Können noch viiieeel zu gering.
Ich habe meine erste nach gut 8 oder 9 Jahren bekommen und da habe ich schon in der Zeit davor unter Aufsicht mehrmals pro Woche mit 2 Pferden gearbeitet.
Über eine Pfegebeteiligung kann man nachdenken um ein Gefühl fürs Tier zu bekommen aber auch da würde ich mir an deiner Stelle noch ein gutes halbes Jahr Zeit mit lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SuzuHinami
31.01.2016, 20:59

Wirklich? Noch ein halbes Jahr? Auch wenn ich ergänze das ich bis mitte dieses Monats auch noch zwei Mal die Woche um das Pferd meiner Stiefschwester gekümmert habe und ca vor 3 Jahren eine Pflegebeteiligung bei einer kranken Kaltblutstute hatte? :( Ich habe gemerkt das einmal die Woch Kontakt mit Pferden definitiv zu wenig für mich ist...aber Erfahrung ist wirklich wichtig insbesondere da ich etwas wenig Selbvertrauen besitze. Lg

0
Kommentar von HihihiMeee
31.01.2016, 21:41

das ist so die Erfahrung die ich in unserem Betrieb gemacht habe. Ich wusste leider nicht, dass du schonmal eine Pflegebeteiligung hattest. dann würde ich an deiner Stelle jetzt schon damit anfangen, sofern du dich dazu in der Lage fühlst. Vllt schaust du am Anfang nach einem ruhigen Pferd um keine Probleme zu haben wenn du zb ein sehr junges und ängstliches Pferd hast und dich dann unsicher fühlst. aber ich denke du merkst schon ib das Tier zu dir passt oder nicht ;)

0

Hallo, bei dir ist es wirklich noch viel zu früh für eine RB oder Pflegebeteiligung. Ich hatte nie eine RB oder ähnliches, da ich nach 8 Jahren Reitunterricht mein eigenes Pferd bekommen habe. Wenn du dich nicht bereit dafür fühlst, solltest du es auf jeden Fall lasen und dich auf gar keinen Fall dazu drängen lassen. Nach 4 Monaten Reitunterricht hast du wirklich noch keine Ahnung von Pferden. Ich weiß nicht ob du schon länger mit Pferden zu tun hattest, aber wenn du erst vor 4 Monaten angefangen hast dich mit Pferden zu beschäftigen, würde ich es an deiner Stelle lassen. Ich persönlich finde, dass man selbst für eine Pflegebeteiligung Ahnung von Pferden haben muss. Und durch eine Pflege oder RB lernst du wirklich nicht schneller wie man reitet oder ähnliches. Hat deine Mutter Ahnung von Pferden? Lass dir aber nichts von einreden, wenn sie selber keine Ahnung von Pferden hat.

LG,Laura

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich hatte zu Beginn erst ein Pflegepferd, welches schon zu alt zum Reiten war. Nebenher habe ich Reitunterricht bekommen. Meine erste Rb hatte ich mit 12 aber ich bin zu dem Zeitpunkt auch schon seit 5 Jahren geritten :) ich möchte dir nichts böses unterstellen aber ich glaube nicht, dass man mit 4 Monaten Erfahrung schon bereit ist die Verantwortung für eine Rb zu tragen.... bitte nicht persönlich nehmen :))

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

du reitest gerade mal 4 monate da bsit noch nicht bereit für eine RB

und du wirst auch keine bekommen wenn du erst so kurz reitest

eine Pfelegbeteiligung hört sich gut an da hast du betimmt change

Deine mutter sollte dich nicht beträngen du hast erst angefangen reiten lernen braucht eben zeit

lg Luna

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Baroque
31.01.2016, 13:19

Mir wäre jemand lieber, der noch nie auf einem Pferd saß als jemand, den schon 4 Monate lang ein möglicherweise nicht so toll arbeitender Lehrer "verbildet" hat, der vielleicht schon gespürt hat, wie sich Pferde mit Ausbindern bewegen und das als "typisch" abgespeichert hat, denn solche Fehler schleichen sich auch schon in den ersten 4 Monaten ein.

0

Ich denke,dass das zu kurz ist. Also meine erste Reitbeteiligung habe ich mit 11 bekommen,habe dort aber auch schon 6-7 Jahre Unterricht gehabt

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?