Wann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

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16 Antworten

Hallo jakob,

toll, dass du dich mit dem Thema Berufsunfähigkeit beschäftigst.Die Absicherung des Verlustes deiner eigenen Arbeitskraft ist vonexistenzieller Bedeutung. Verbraucherschützer und Finanztest raten deshalb zurprivaten Berufsunfähigkeitsvorsorge.

Ob du diese Form der Absicherung für dich brauchst, kannst nurdu beantworten. Gerne möchte ich dir aber einige Informationen zum ThemaBerufsunfähigkeit an die Hand geben, welche dir hoffentlich bei deinerEntscheidung helfen werden. 

Statistisch gesehen kommt jeder fünfte Arbeitnehmer in dieSituation, dass er gesundheitlich nicht mehr in der Lage ist seinen Berufauszuüben. Die Hauptursachen sind hierbei nicht, wie viele annehmen Unfälle,sondern tatsächlich Krankheiten wie Depressionen, Rückenleiden oder auch Krebs.Du kannst anhand dieser Krankheiten erkennen, dass auch scheinbar ungefährlicheBerufe betroffen sein können.

Eine Auflistung der häufigsten Ursachen findest du hier: https://www.allianz.de/vorsorge/berufsunfaehigkeitsversicherung/#brauche-ich-wir...

Doch was bedeutet es eigentlich Berufsunfähig zu sein?
Wenn du über einen längeren Zeitraum krank bist, wirst du in den meisten Fällenvom Arzt krankgeschrieben. Wenn du, als gesetzlich Krankenversicherterkrankgeschrieben wirst, zahlt dein Arbeitgeber sechs Wochen lang deinNormalgehalt weiter, danach springt deine Krankenkasse ein. Sie zahlt einsogenanntes Krankengeld. Das Krankengeld wird dann max. 78 Wochen (ca. 19Monate) bezahlt. Es beträgt 70 Prozent des Bruttoverdienstes, abernicht mehr als 90 Prozent deines Nettoverdienstes. Das bedeutet für dich, dassdeine Einnahmen hier bereits sinken, während deine Ausgaben in den meistenFällen gleich bleiben.

Wenn du jetzt eine private Berufsunfähigkeitsabsicherung hast,wird hier bereits der Versicherer einspringen und die mit dir vereinbarte Renteauszahlen. Du bist finanziell abgesichert und kannst deinen Lebensstandardaufrechterhalten. Ab wann du eine Berufsunfähigkeitsrente von einer privatenVersicherung erhältst, ist von den jeweiligen Bedingungen abhängig, die beijedem Versicherer unterschiedlich sein können

Bei vielen Versicherungsgesellschaften erhältst du die Berufsunfähigkeitsrente,wenn du:
• in Folge Krankheit, Körperverletzung oder eines mehr als altersentsprechendenKräfteverfalls,
• die ärztlich nachzuweisen sind,
• voraussichtlich 6 Monate ununterbrochen außerstande bist oder
bereits 6 Monate ununterbrochen außerstande gewesen warst, deinen
Beruf auszuüben

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung stellst du sicher, dassdein Einkommen auch im Falle deiner Arbeitsunfähigkeit abgesichert ist.

Die Höhe des Beitrages für die Berufsunfähigkeitsrente ist voneinigen Faktoren abhängig, unter anderem von: 
• deinem Alter zu Beginn der Versicherung
• der Vertragslaufzeit
• deinem Berufsbild
• der abgesicherten Rentenhöhe
• deinen Vorerkrankungen bzw. Verletzungen
• deinen Hobbys
Daher ist die Höhe des Beitrags sehr individuell. Ein Neuabschluss einerBerufsunfähigkeitsversicherung zu einem späteren Zeitpunkt kann mehr kosten,als ein Vertragsabschluss zum jetzigen Zeitpunkt.

Mit der Erwerbsunfähigkeitsrente gibt es auch eine gesetzliche Absicherung gegen den Verlust der Arbeitsfähigkeit. Die Voraussetzungen, um die staatliche Leistung in Anspruch nehmen zu können, sind allerdings sehr vielstrenger, als bei der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Für dieGenehmigung einer Erwerbsunfähigkeitsrente wird geprüft, wie viele Stunden dutäglich noch arbeiten kannst. Und zwar gleichgültig, in welchem Beruf. 

Liegt deine tägliche Arbeitsfähigkeit zwischen 3-6 Stunden, dann erhältst du aktuelldie halbe Erwerbsminderungsrente, diese liegt bei ca. 15 % deines Bruttoeinkommens.

Liegt deine tägliche Arbeitsfähigkeit unter 3 Stunden, dann erhältst du dievolle Erwerbsminderungsrente, diese liegt bei ca. 29 % deines Bruttoeinkommens.

Kannst du mehr als 6 Stunden am Tag (egal in welchem Beruf) arbeiten, dannerhältst du keine staatliche Erwerbsminderungsrente.

Zusätzlich müssen folgende Voraussetzungen für die Zahlung einerErwerbsunfähigkeitsrente erfüllt sein: 
• du musst mindestens 5 Jahre in der deutschen Rentenversicherungversichert sein
• in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbminderung musst dumindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge bezahlt haben

Du siehst, eine Berufsunfähigkeit kann große Auswirkungen auf dein Leben haben. Ein Versicherungsfachmann oder unabhängiger Maklerkann dich bei deiner Entscheidung unterstützen und dir auch bei der Höhe derabzusichernden Rente helfen. Hierbei wird auch  berücksichtigt, ob dueventuell bereits selbst  vorgesorgt hast und ggf. Vermögen für denAusfall deines Einkommens zur Verfügung steht.

Ich hoffe diese Information hilft Dir weiter. 

Viele Grüße,
Christina vom Allianz Hilft Team.  


Eine Berufsunfähigkeitsversicherung an sich ist sinnvoll, keine Frage. Doch es gibt einige Punkte zu beachten. Die meisten Versicherer werben meistens mit geringen Summen um möglichst viele Abschlüsse zu machen.

Nehmen wir mal du bekommst eine Erkrankung, die dich in deinem jetzigen Beruf nicht mehr arbeiten lässt. Bevor das der Fall ist bist du erstmal 2 Jahre lang krankgeschrieben. Danach gehst du zum Amt und beantragst die Berufunfähigkeit, aber so wie wird unserern Staat kennen zahlt der nicht gerne.

D.h du musst eine Umschulung machen und eventuell eine Tätigkeit ausführen die dir nicht passt, bsp. "Pförtner". Wenn im Vertragbedingungen steht, dass der Versicherer von dir möchte das du sowas machst. FINGER WEG, weggeschmissenes Geld sag ich nur.

Der zweite Punkt ist die Höhe der Vertragssumme, wenn du nämlich zum Amt gehst und möchtest Geld haben, prüfen die dich auf deine finanziellen Rücklagen und ob ein BU Vertrag vorhanden ist. Ist einer Vorhanden wird die BU Summe mit dem Arbeitslosengeld verrechnet und dann hast du nichts davon.(BU Verträge mit einer Versicherungsumme von unter 850 Euro).

Mindestens sollte die Summe bei 1000 Euro liegen, damit man mit dem Geld einigermaßen über die Runden kommt.

Schau dir außerdem die Klagequoten an, jeder diese sehr hoch sind solltest du dich lieber woanders versichern lassen. Denn du möchtest ja schließlich im Ernstfall Geld bekommen.

Zusammenfassend kann man also sagen, wenn die obigen Bedingungen nicht gegeben sind solltest du auf keinen Fall solch eine Versicherung abschließen. Meiner Meinung nach kann ich dann das Geld besser in meine Hobbys investieren, als in eine nutzlose BU.

Mein Tipp für dich. Bevor du erstmal eine BU abschließt würde ich dir ein Krankentagegeld empfehlen, dass nach sechs Wochen den Lohnausfall ausgleicht. Meistens sind das so 3-10 Euro im Monat je nach versicherter Summe.  Die meisten Versicherungsvertreter erwähnen das nicht, weil diese Verträge keine/kaum Provision abwerfen.

Ich hoffe ich konnte mit dieser Antwort weiterhelfen. ;-)



hallo jakob!

Jenachdem, und was man arbeitet besteht ein höheres oder niedriges unfallrisiko am arbeitsplatz. Ob eine Berufsunfähigkeit vorliegt muss man sich dann fragen, wenn man seinen "Beruf!" nicht mehr ausüben kann. sehr wohl aber wird genau das von den versicheren geprüft. wenn ich durch einen "ARBEITSUNFALL!" meine berufstauglichkeit verliere (z.B. für immer steifes kniegelenk) dann kann auch verlangt werden das der betroffene eine gerinfügige oder leichte beschäftigung nachgehen kann und vielleicht sogar muss! Denn:" berufsunfähigkeit bedeutet nicht INVALIEDE zu sein!" Das wäre z.B. bei plötzlicher blindheit oder rollstuhl, wenn der betroffene aufgrund seiner quallifikationen und seiner unfallerkrankung keine erwerbsmäßige tätigkeit mehr nachgehen kann. mit einer gehbehinderung wird der maurer nicht merh auf gerüste klettern können aber er kann als pförtner oder etwa ladendetektiv oder eine sitzende tätigkeit bei der post oder, oder , oder... nachgehen können. bei einer berufsunfähigkeitsversicherung kann, wenn es hart auf hart kommt zu uneinigkeiten mit der zahlungsmoral der versicherer kommen. es gibt aber natürlich auch eine versicherung gegen invalidität. diese muss dann zahlen wenn ich "!INVALIEDE!" geworden bin und das entscheidet (in beiden fällen) immer ein unabhängiger gutachter. also den "STROMBERG" mal aufm zahn fühlen.

Soviel dazu. von Latsch.

Natürlich ist es sinnvoll!

Die finanzielle Belastung bei einem Verdienstausfall ist ziemlich krass wenn man keine Absicherung hat..

Zum Thema Preis kann ich nur sagen, dass man neutral vergleichen sollte und wenn man keine klassische BU mehr bekommt gibts immernoch diverse Modelle bei denen man wenigstens noch seine Grundfähigkeiten (Sitzen, Stehen, Laufen, Sehen,..) absichern kann.. meistens sogar sehr günstig!

Ich würde das auch nicht so pauschal beantworten. Es gibt Berufe die sich eigentlich zwingend versichern sollten, die aber von der Höhe der Beiträge kaum zu tragen sind (Dachdecker, Gerüstbauer, etc.)

Sinnvoll/zwingend Notwendig ist sie für alle, aber der Preis!

Das Problem ist auch meistens, dass der Mensch in Bildern denkt, wenn ich jemanden auf die BU anspreche hat er meistens was für ein Bild im Kopf?...Den Rollstuhl.

Danach kommt meistens bei den Schreibtischtätern die Überlegung, ach dann kann ich meinen Job immer noch machen.

Die meisten Menschen lassen sich bei einer starken Erkältung krankschreiben um sich auszukurieren und vor allem weil es Ihnen nicht "gut geht", wenn man jetzt aber denkt, dass man für die nächsten 20 Jahre mit einem doppelten, nicht operabelen Bandscheibenvorfall (habe ich zwei Fälle (( und ja, die Versicherer zahlen MITTLERWEILE))) weiterarbeiten soll, inkl. Dienstfahrten, lange stehen bei Präsentationen, so ist das für meine Mandanten nicht vorstellbar, aber theoretisch würde es gehen. Man beisst halt die Zähne zusammen. ;-)

Die Frage die sich aber kaum jemand stellt ist, bekomme/habe ich überhaupt einen Job? Was denkt sich wohl der Arbeitgeber wenn ich vor ihm stehe, ihm meine Arbeitskraft anpreise, aber darauf hinweisen muss, dass es sein kann, dass ich im Monat für ein paar Tage ausfalle, oder gegebenenfalls mit meinem Rollstuhl nicht überall hin komme (um das Beispiel noch einmal aufzugreifen), wegen der Schmerzen nicht mehr so belastbar bin oder ähnliches? Wird er sich für mich entscheiden oder für den "gesunden" Mitbewerber? ich denke die Antwort wird in den meisten Fällen klar sein.

Mein Rat, suchen Sie sich einen guten Makler, der mit ihnen die Möglichkeiten durchgeht und vor allem nicht im Auftrag irgendwelcher Großvertriebe unterwegs ist, auch von Versicherungsvertretern die nur eine Gesellschaft anbieten könne, rate ich ab!

Viel Erfolg!

Übrigens, als Alternative zu den schwer Versicherbaren Berufen gibt es auch immer noch die Möglichkeit, sich zumindest die "Grundfähigkeiten" versichern zu lassen, bzw. bestimmte Erkrankungen (Dread Disease).

Ich bin mir nicht so sicher, ob so eine Versicherung zwingend nötig ist. In den meisten Fällen liegt man mit so einer Rente nur geringfügig über dem Existenzminimum, welches dann natürlich vom Staat NICHT mehr geleistet wird. Zudem scheinen diese 25%-Mondzahlen der Versicherer eher in den Bereich geschönte PR zu gehören, zumindest wenn man diesem Artikel der ZEIT glauben schenken darf: http://tinyurl.com/8ghka

Ich würde mir vorher wenigstens überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, dieses Geld selber sicher verzinst zurückzulegen und im Fall, dass man nicht berufsunfähig wird z. B. Altersvorsorge nutzt. Fall man nämlich, wie die allermeisten Menschen, gesund bleibt, ist das Geld in jedem Fall weg!

Also bei uns im Schwabenland würde man sagen : "Du bisch wohl auf der Brennsupp dahergschwomma"

Was soviel heißt, das Du keine Ahnung vom Thema hast.

Im Übrigen hat mantiorka vollkommen Recht.

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Das ist das Problem wenn man Direktversicherer wählt, und der Fernsehwerbung Glauben schenkt.

Zudem ist bei so einem Abschluß niemand haftbar zu machen z.B. für eine eventuelle Falschberatung

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Eine BU mit 500 EUR kommt auch nur von schlechten Beratern, die sich nicht trauen, eine Prämie von 40 - 80 EUR anzubieten. Eine gute BU fängt bei 1.000 EUR an und liegt damit jenseits HartzIV. Die 35% Mondzahlen sind keinesfalls geschönt. Als Insider kennst Du sowohl die Leistungszahlen der privaten Anbieter als auch die Antrags- und Bewilligungszahlen der gesetzlichen Rentenversicherung. Die sprechen eine leider eindeutige Sprache. Und die praktische Erfahrung aus 15 Jahren Branche bestätigt das ;-)

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Ich würde auch sagen, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung unerlässlich ist. Die staatliche Erwerbsminderungsrente ist sehr wenig. Die beträgt für Männer maximal 863 Euro im Monat; Frauen erhalten mit 653 Euro noch weniger. Die Berufsunfähigkeitsversicherung springt ab einer 50prozentigen beeinträchtigung ein. Aber bevor man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt unebdingt das Kleingedruckte lesen, sovoiel ich wieß gibt es da furchtbar viele Stolprefallen.

Was machst du denn beruflich? Handwerk ok, aber am Schreibtsch... Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das eine Bürotipse erblindet, oder steife Glieder bekommt oder oder ... und das für 60 bis 100€ monatlich!!??? Steht das noch im Verhältnis? Die BU ist teuer! Man muß für sie das Verhältnis abwägen. Hat ein Gerüstbauer nicht eher einen Unfall? (Unfallversicherung) Ein Lackierer Krebsgefahr? (Berufsunfähigkeit) Ich würde diese Frage nie pauschalisieren. Einer fühlt sich wohl mit einer BU, und ein anderer hat auch über die Schweinegrippe gelacht, und sie nie bekommen!!!!

Keine Ahnung, aber posten. Sorry, aber das höre ich jeden Tag ! Und was erlebe ich alle paar Wochen ? Eine Bürotipse, die durch einen Schlaganfall, einen Unfall, eine Rückenkrankheit, durch eine Knochenkrankheit etc. nicht mehr arbeiten kann und dann fehlt plötzlich Geld. Die letzte "Bürotipse", die mit 27 HartzIV bis zur Kiste erleben wird, weil ihre staatliche EMR unter H4 liegt, erlebte ich vor nicht allzu langer Zeit. Wir sind jung, wir sind gesund, wir haben einen risikolosen Beruf und nun haben wir ein lebenslanges Problem, was wir mit 45 EUR im Monat nicht gehabt hätten. Wie Du bei einer Bürokraft auf 60 - 100 EUR kommst, erschließt sich mir aus meinen täglichen BU-Angeboten überhaupt nicht ! Ich hatte mal einen Dachdecker, der musste 156 EUR im Monat bezahlen. Für den stand diese Prämie in einem sehr akzeptablen Verhältnis zu seinem kompletten Einkommen, dass seiner Frau und seinen zwei Kindern den normalen Alltag ermöglichte. Der hat das Geld ausgegeben. Es ist immer eine Frage der Wichtigkeiten und Prioritäten im Leben ! Natürlich hat ein Gerüstbauer eher einen Unfall als eine Bürokauffrau. Allerdings bezahlt eine Unfallversicherung auch kein monatliches Ersatzgehalt bis zur Rente, ist also die falsche Absicherungsart für diese Zwecke. Es steht auch nicht zur Debatte, wer sich mit was wohl fühlt. Die Frage ist: wer kann mit welcher Krankheit GELD verdienen und seine Rechnungen bezahlen ?

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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist enorm wichtig, um die Existenz im Falle einer Berufsunfähigkeit sichern zu können. Es mag sein das solch eine Versicherung sehr kostspielig ist, doch in einer Zeit wo jeder 4. Arbeiter davon betroffen ist, sollte man diese Kosten investieren. Da die Versicherungskosten von Beruf und Alter, sowie Gesundheitsstand abhängen, sollte man sie möglichst früh abschließen, um einen Vertrag zu günstigen Konditionen zu erhalten.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoll! Die Wahrscheinlichkeit berufsunfähig zu werden ist ziemlich hoch und steigt aufgrund der immer häufiger anzutreffenden psychischen Krankheiten drastisch.

Das Problem ist, dass man seit 1961 keine staatliche Hilfe bekommt wenn man erwerbsunfähig ist. D.h. in diesem Fall, dass man dann nur noch von Hartz IV leben muss, was wahrscheinlich für jemanden der aufgrund einer Krankheit aus dem Arbeitsleben ausscheidet kaum reichen würde.

Auf dieser Seite kannst du dir Statistiken ansehen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, berufsunfähig zu werden und ob dementsprechend eine Versicherung sinnvoll wäre: http://www.xn--berufsunfhigkeitsversicherung-8pc.net/ratgeber/sinnvoll.html

Hallo Latsch,

du scheinst hier grundlegendes zu verwechseln. - natürlich gibt es Arbeitsplätze mit erhöhtem Unfallrisiko. - dann schreibst du etwas von Arbeitsunfall - dann etwas von geringfügig oder leichte Beschäftigung - dann wieder was von Invalide

Ich glaube, du verwechselst die staatliche Erwerbsminderungsrente mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung!

Eins vorweg: Eine Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeit kann nicht ausschließlich durch Unfall hervorgerufen werden! Dies ist eigentlich der geringste Anteil. (9,9%) Die meisten Erwerbs-/Berufunfähigkeiten entstehen durch Krankheiten. (Krebs und andere bösartigen Geschwülste, (6,3%) Nervenkrankheiten, (13,6%) Erkrankungen des Herz- und Gefäßsystems, (20,6%) sonstige Krankheiten (15,4%) und der größte Anteil, Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates (34,2%))

Zudem gibt es die gesetzliche Berufsunfähigkeit nicht mehr für Arbeitnehmer die nach dem 01.01.1961 geboren wurden. Für diese Arbeitnehmer gilt die „Erwerbminderungsrente“ und auch nur diese Arbeitnehmer sind in ihrem Beruf verweisbar!“ (z.B. als Pförtner)

Die „volle Erwerbsminderungsrente“ (ca. 29% vom letzten Brutto) gibt es nur, wenn man nicht mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten kann. Die „halbe Erwerbsminderungsrente“ (ca. 15% vom letzten Brutto) gibt es nur, wenn die Arbeitsfähigkeit zwischen 3 bis unter 6 Stunden am Tag liegt. Sollte man mehr als 6 Stunden am Tag arbeiten können, gibt es vom Staat 0,0€

Deshalb ist es um so wichtiger mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung seinen Lebensstandart zu sichern. Denn diese zahlt ab einer Berufunfähigkeit von 50%....und zwar in seinem Beruf.

LG Lorry

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist meiner Meinung nach reine Geldverschwendung. Wieso ? Weil sie eine Sicherheit vorgaukelt, die sich dann, wenn ernst wird ,wie bei mir, höchstwahrscheinlich in Luft auflösen wird. Ich habe meine Berufsunfähigkeitsversicherung vor über 20 Jahren in dem Glauben abgeschlossen, für den Fall des Falles gut aufgehoben und abgesichert zu sein. Leider ein Irrtum. Meine Versicherung erkennt meine Ansprüche nicht an und versucht über die Forderung nach immer neuen Berichten und Informationen und weiteren Untersuchungen, die ich natürlich selbst bezahlen soll, mich praktisch „abzuwürgen“. Das ist natürlich die elegante Art zu sagen, wir zahlen nicht. Halt Pech gehabt, wenn Du seit 20 Jahren 4-stellige Beträge pro Jahr eingezahlt hast. Mein Fazit: dringende Warnung vor der Hannoversche Lebensversicherung a.G. Ich hätte genauso gut meine Beiträge über all die Jahre den Griechen schenken können. Damit hätte ich dann noch ein gutes Werk getan.

genau in diesem Beispiel zeigt sich wieder, billig ist nicht gleich gut... ich wünsche Dir trotzden viel Glück, Geduld und einen guten Anwalt... und Gesundheit für die Zukunft!

Gruß DerGehrke

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Das ist das Problem wenn man Direktversicherer wählt, und der Fernsehwerbung Glauben schenkt.

Zudem ist bei so einem Abschluß niemand haftbar zu machen z.B. für eine eventuelle Falschberatung

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Vor über 20 Jahren gab es noch abstrakte Verweisungen, Arztanordnungsklauseln, Berufswechselprüfungen, genügend Ausschlüsse etc. das ist kein Maßstab mit heutigen Bedingungen. Und die Hannoversche Lebensversicherung aG hat Ihnen defintiv kein Berater empfohlen, weil die keinen Direktvertrieb haben und kein Makler die anbietet. Aber die machen ja so herzige Werbung und sind so günstig ;-)

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Gute frage: Fakten zu mir: 18 Jahre alt, weiblich. Leichtathik seit dem 7 Lebensjahr, sowie Kampfsport seit dem 7 Lebensjahr, habe eine athletische Figur = gesund ernährt, nie geraucht, nie Drogen probiert, kein Alkohol, keine Allergie! . Habe Einzelhandelkauffrau gelernt, danach war ich in der siemens, 3 schicht arbeit um einige Monate zu überbrücken. >> Habe mich beim Bund Mustern lassen da ich zu den Jägern wollte ( wurde mit T1 gemustert) was auch genehmigt wurde.

Januar 2012 sollte es losgehen, Oktober bin ich fast in eine Maschine gefallen da ich ohnmächtig geworden bin. Diagnose: Thrombose an der Nierenvene! Absolut berufsunfähig. (Erblich bedingt, hatte zu dickes blut..)

Ich musste wieder laufen lernen und war Monate ans Bett gefesselt, nicht mal den Beruf Verkäuferin kann ich ausüben.

Hätte meine Mutter keine berufsunfähigesversicherung abgeschlossen wäre ich heute hoch verschuldet!!! ( die Krankenkasse wollte erst garnicht zahlen, nun bekomm ich lumpige 300€ im monat und damit kann keiner leben!)

Aufjeden fall abschließen, egal welchen Beruf man hat! Diese paar Euro (in meinem fall waren es 50 € und ich bekomme nun 500 € im Monat) tun niemandem weh!

Das hängt natürlich auch davon ab, welche Berufsunfähigkeitsversicherung du letztendlich abschließt. Da gibt es ein zum Teil sehr extremes Preisgefälle bei den Anbietern. Ich habe eine gut unter Berufsunfähigkeitsversicherung gefunden.

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