Wann ist das Leben eigentlich nicht mehr lebenswert?

6 Antworten

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Das ist eine sehr persönliche und schwere Frage. Im Grunde ist es tatsächlich subjektiv, weil jeder Mensch andere Grenzen und Vorstellungen vom Leben hat. Für manche ist das Leben auch mit Einschränkungen oder Krankheit noch wertvoll, solange sie Sinn, Beziehungen oder kleine Freuden erleben können. Andere würden sagen, dass ab einem bestimmten Maß an Leid oder wenn völlige Abhängigkeit entsteht, für sie selbst die Grenze erreicht wäre. Es gibt darauf keine allgemeingültige Antwort, sondern nur individuelle Empfindungen, die jeder für sich definiert.

Das ist eine gute Frage...Ich habe gestern das vierte Familienmitglied dieses Jahr wegen einem Motorradunfall verloren. Klar ist das Leid und Schmerz, aber deswegen ist mein Leben noch lange nicht lebenswert genug.

Wenn jmd der Meinung ist, dass sein oder ihr Leben nicht mehr lebenswert ist hat sie den Sinn hinter dem Konzept nicht verstanden:

Egal wie schwer es ist ich suche mir immer etwas an dem ich festhalte, das mich anspornt weiterzumachen. Das kann eine Ziel/Traum oder eine Person sein. Das ist es was mein Leben lebenswert macht, egal wiesehr ich auch leide.


NurSoGehts  28.08.2025, 09:38

du hast eine gesunde Einstellung was das betrifft, aber bedenke das es viele gibt die nicht mal mehr eine einzige Person haben an die sie sich klammern können, für diese Menschen ist das leben nichts mehr wert

Lara20310  28.08.2025, 09:39
@NurSoGehts

Das habe ich auch durchgehabt und dennoch stehe ich jetzt wieder hier und lebe mein Leben. Jeder muss für sich entscheiden, wie lange er im Schneckenhaus bleibt.

Birktree  28.08.2025, 09:35

Sind sie alle durch Motorräder gestorben oder ob ich das falsch verstanden

Lara20310  28.08.2025, 09:36
@Birktree

Meine Oma ist durch Alkohol und Krebs.

Mein ältester Onkel väterlicher Seits an Krebs.

Meine Uroma altersbedingt.

Und mein zweitjüngster Onkel väterlicher Seits gestern bei einem Motorradunfall.

Inkognito-Nutzer   28.08.2025, 09:33

Das tut mir leid. Mein herzliches Beileid. 😕 Und gute Einstellung.

Lara20310  28.08.2025, 09:35
@Inkognito-Beitragsersteller

Danke :)

Schlimme Dinge passieren ohne, dass wir etwas dagegen tun können, das steht auser Frage. Nur wie man mit solchen Dingen umgeht ist der Schlüssel.

Klar gibt es Phasen, wo auch ich einfach den Sinn nicht sehe, aber man darf eben nicht aufgeben.

Für mich gibt es 2 punkte bei denen ich es freiwillig beenden würde.

1. Chronische schmerzen die so schlimm sind dass es nicht mehr zu ertragen ist. Das selbe betrifft auch andere schwerwiegende Krankheiten und unfälle die extreme bleibende Auswirkungen haben.

2. Wenn ich weiß die Hoffnung auf Liebe ist endgültig verloren. Zu wissen ich finde nie eine Partnerin die mich so nimmt wie ich bin ist grund genug.

Wenn die Schmerzen so über Hand nehmen, das man es nicht mehr erträgt und man nur noch will das es aufhört.

Wenn man glaubt, alles sei bedeutungslos, ist das Leben nicht mehr lebenswert.