Vorschalt Trafo für alte 220V Geräte gesucht

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In der Tat ist es so, dass man 220 V Geräte meist an 230 V betreiben kann, die 230 V liegen im + 10 % Toleranzbereich der ursprünglichen 220 V. Allerdings und da ist der Haken, per IEC/EN Spezifikation 60038 und EN 50160 kann die aktuelle 230V Nennspannung bis zu 253 Volt betragen und das ist aus der Sicht einer alten (eventuell engen) 220 V Auslegung + 15 % und kann zu viel sein.

Bei Conrad bekommt man noch einen Spar-Trafo, der zwar hauptsächlich für den Betrieb von 110 V Ausgelegten Geräten ausgelegt ist und mit 384 VA weit oberhalb der Leistungsvorstellung liegt (und auch mit € 61,95 hinsichtlich Preis kein Spar-Trafo ist), das Gerät lässt sich aber relativ beliebig schalten und so auch auf primär 220 V und Sekundär 230 V. Es ist allerdings nicht steckerfertig, entsprechende Anschlussleitungen mit Stecker und Kupplung muss man selbst anschließen.

http://www.conrad.at/ce/de/product/710866/Spartransformator-Serie-AIM-115-V-220-V-230-V-240-V-Max-384-VA-Block-Inhalt-1-St/?ref=detview1&rt=detview1&rb=2

Falls der Link nicht funktionieren sollte: Conrad Artikel Nr. 710866 - 62

Vielen Dank . Das ist genau das was ich suche, leider ist der Preis sehr hoch. Eventuell kaufe ich mir diesen.

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wenns wirklich um den C64 geht, brauchst du dir echt keine Sorgen machen. beide Trafonetzgeräte, so wohl das vom Rechner, als auch das vom Floppy halten die 230 Volt Nennspannung bedenkenlos aus.

für deine Geräte hieße das eine Systemspannung von 5,3 statt 5 volt, 12,6 statt 12 volt, und 9, 5 statt 9 volt. wobei die 9 volt AC eh nur als Systemtatktgeber fungiren...

ich würde dir übrigens nahe legen, ein altes Schaltnetzteil für eine externe Festplatte oder so wo hinten 5 und 12 volt raus kommen für deine floppy(s) umzubauen. das ist auch etwas energieeffizienter als der gewickelte eisenkotz....

lg, Anna

Für die + % Volt ist ohnehin ein LM7805 Längsregler verbaut, da kommen auch wieder 5 Volt heraus, der wird nur etwas wärmer dabei.

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@Sorbas48

ja, aber die spannungsregler sitzen ja in den geräten, nicht in den netzteilen. daher meine aussage, dass die geräte das verdauen.

lg, Anna

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@Sorbas48

ups, hatte das anders im Hinterköpfchen, aber ist ja auch schon mindestens 8 jahre her, dass ich am c64 gebastelt habe...

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So was braucht man kaum, denn 230V liegen in der Toleranz der alten 220V Spezifikation.

Der C64 funktioniert Problemlos an 230V. Allerdings muß man drauf achten das Netzteil des C64-II zu verwenden, der braune "Fußwärmer" (Trapezförmiges Gehäuse) neigt im Alter zu Überspannung, egal ob an 220V oder 230V.

Und bei der 1541 mit eingebautem Netzteil wurde schon damals zur 220V Zeit empfohlen die auf 240V umzulöten (Da sind beschriftete Eingänge am Netztrafo) damit die nicht so heiß läuft.

Und für alles andere nimmst Du am einfachsten einen Regeltrafo, da gibt es sehr günstige Versionen die nicht trennen (Spartrafovariante).

Danke für die Schnelle Antwort, das beruhigt mich das der C64 Problemlos an 230 betrieben werden kann, nur leider verwende ich noch das alte Keil Netzteil, werde mir nun eins vom C64 C besorgen. Mal schauen ob es so was bei Ebay gibt.

Das mit dem Umbau des 1541 Laufwerks habe ich auch schon gehört, nur leider weis ich nicht was man da alles machen muss. Werde diesbezüglich mal in C64 Foren kucken..

Danke :-)

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@NESfan

Kann ich nur bestätigen alle Geräte sind für mindestens +/-5% ausgelegt meißt sogar 10% also sind 230V kein Problem

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@StHeiSo

Das sehe ich nicht ganz so!

Wenn ein 220 V Gerät für +/-5 % ausgelegt ist oder auch 10 %, dann sind zwar die 230V noch in der Toleranz der alten 220 V, die 230 V Nennspannung kann aber per Spezifikation bis zu 253 Volt betragen (das Thema lässt sich also nicht generalisieren).

Das Commodore C64 Netzgerät war allerdings mit einem Brückengleichrichter, Siebkondensator LM7805 Längsregler für 5 Volt und einigen weiteren Bauteilen sehr einfach aufgebaut und sollte ohne Probleme etwas mehr Überspannung vertragen. Es könnte jederzeit auch durch ein anderes 5 V Netzgerät ersetzt werden, wenn nicht noch die 9 V Wechselspannung wäre, die der Commodore für die 12 V Generierung und einige andere Signale benötigt.

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@Sorbas48

Einfach die Floppy aufschrauben und den Trafo angucken. Das Kabel das an 220V angeschlossen ist auf 240V (für England) anschließen.

Es gibt Bauanleitungen die den C64 vor Überspannung schützen, das wird einfach zwischen C64 und Netzteil geschaltet. Im wesentlichen einfach SIcherungen und Z-Dioden, Damit kannst Du auch den Fußwärmer ruhigen Gewissens nutzen.

Die Hilfsspannung die aus den 9V gewonnen wird ist um 12V. Genau gesagt hat der C64-I etwa 11V und braucht die für Videochip und Soundchip, hat also ohne kein Bild und keinen Ton. Der C64-II erzeugt knapp über 10V und braucht die nur für den Soundchip, der läuft auch ohne Wechselspannung. Der C64-C hat wieder eine andere Spannung und braucht die immer noch für den Soundchip.

Bei frühen C64-Iern wurde die SPannung ab Werk abgeglichen da der Videochip anfangs "mal so mal so" je nach Fertigungsstreuungen braucht, passt die SPannung nicht, gibt es keine Farbe.

Daher auf keinen Fall versuchen die Hilfsspannung selber einzuspeisen, die muß immer aus den 9V~ vom C64 selber gemacht werden. Ohne Wechelspannung geht auch die Echtzeituhr nicht, die wird aber seltenst gebraucht, die meisten Spiele schalten die sowiso ab und leiten die Zeit aus dem Videochiptakt (Anzahl der Vollbilder) ab. Praktisch nur BASIC Spiele brauchen die Echtzeituhr.

Was man auf gar keinen Fall machen darf ist den C64 an einem Stromaggregat oder billigen Wechselrichter betreiben. Alles was nicht Sinus ist erzeugt schnell hohe Überspannungen im Hilfsspannungskreis, der C64-I kann komplett "ausbrennen", der Videochip reißt alles mit, der C64-II wird dann fast immer nur Stumm. Wenn man einen C64 aus einer Batterie betreiben will (z.B. im Auto), dann nimmt man einen C64-II (oder C) und entfernt die eingebaute Sicherung. Dann hat man zwar keinen Ton, der Rest geht aber.

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@Commodore64

Wo bekomme ich die Bauanleitung für die Schutzbeschaltung her? Das mit dem Trafo umklemmen vom 1541 werde ich eventuell in angriff nehmen. Kann ich auch diesen Trafo nehmen? http://www.ebay.de/itm/Regeltransformator-Drehtransformator-Spartransformator-mit-Gehause-/141062846146?pt=Bauteile&hash=item20d80036c2 vorausgesetzt ich ersteigere den. Dann könnte ich mir den Umbau sparen. Das mit der Spannungsabgleichung ab Werk für die Farbe finde ich sehr interessant. Vor kurzem habe ich wieder mein C64 aufgebaut (war zuletzt 2005 in Betrieb) und musste mit erschrecken feststellen das die Farben nicht stimmen, alles so grün und rot, zudem ein heller Brummton. Deshalb bin ich auf die Idee gekommen das es eventuell an zu hoher Netzspannung liegt. Kann es davon kommen? Zudem ist mir aufgefallen wenn ich hinten auf die Platine schaue das sich dort eine Staubschicht gebildet hat, kann es auch daran liegen? Nun bin ich dabei mir ein Funktionierendes Gerät bei Ebay zu ersteigern und möchte natürlich kein Risiko eingehen das es durch zu hohe Netzspannung kaputt geht.

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@NESfan

Habe unten Bilder beigefügt

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@NESfan

Der Trafo von Ebay sollte funktionieren. Einfach eine 60W Glühbirne dran anschließen (Schreibtischlampe) und die Birne beobachten beim stellen. Die darf nicht flackern oder blitzen. Dann halt die Spannung messen.

Flackert oder blitzt die Lampe, dann hat der Trafo aussetzer beim drehen, das ist dann absolut tödlich für den C64.

Für die 5V nimmst Du so eine Schaltung:

http://www.c64-wiki.com/index.php/User:Moiree/Crowbar_f%C3%BCr_C64-Netzteil

Für die 9V schaltest Du eine Sicherung in reihe, 100mA sollten reichen und dazu zwei etwa 13V Z-Dioden Antiseriell. Kommt zu viel Spannung, leiten die Z-Dioden und blasen die Sicherung aus. Die oben genannte Schaltung löst einen Kurzschluß aus um schleichende Überlastungen der Schutzbeschaltung zu verhindern. An den 5V ist der C64 sofort schrott, auch bei schleichender Überlast. Bei den 9V passiert das nicht, hier fangen die Z-Dioden Spannungsspitzen sofort ab, bei schleichender Überlast brennen Deine Z-Dioden ab, da hast Du aber genug Zeit selber abzuschalten wenn Du das riechst ;-)

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@Commodore64

Du kannst aber auch eine "crowbar" für 9V basteln. Einfach genau so wie bei der 5V Crowbar eine Sicherung in reihe schalten und parallel zum C64 Eingang einen Gleichrichter setzen und dort noch einen Tyristor + Z-Diode anbringen, hier aber eine ca. 13V Z-Diode verwenden.

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Die Farben stimmen nicht

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Habe es auch an mehreren Fernsehgeräten probiert

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@NESfan

versuchs mal, wenn du einen fernseher hast mit einem scartanschluss der S-Video unterstützt, ein S-Video kabel einzusetzen. beschaltung kann ich dir mal raussuchen bei intresse...

lg, Anna

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