Vorderradbremshebel beim Fahrrad 1x links 1x rechts

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Seit einigen Jahren sind in Deutschland die Vorderradbremsen links. Ich denke, dass hat sich ein Nichtradfahrer ausgedacht. Oben wurde ja schon beschrieben, dass es "gesünder" ist, zuerst die Hinterradbremse zu betätigen. Das ist schlichtweg FALSCH! Die eindeutig bessere Beremwirkung liegt auf der Vorderradbremse. Man muss natürlich lernen mit den heutigen Bremsen umzugehen. Es Rechtshänder hat aber mehr Gefühl in der rechten Hand und kann die Bremse so besser dosieren. Bei einer Gefahrenbremsung wird man refelxartig beide Bremsen betätigen und wahrscheinlich über den Lenker gehen, weil die linke Hand die bessere Bremse betätigt und nicht so feinfühlig agieren kann. Ich würde niemals die Vorderbremse nach links legen aus zwei Gründen: 1. Mit Rechts kann ich besser dosieren! 2. Die Gefahr eines Überschlags erhöht sich enorm!

Übrigens sind in Holland alle Vorderradbremsen rechts, auch bei neuen Rädern, es sei denn sie kommen aus China!

Absolut richtige Antwort! Und wer später auch noch Motorrad fahren möchte, sollte auf jeden Fall die evektive Forderradbremse nach rechts legen.

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Die Anordnung kann man relativ einfach ändern (Bremse unten lösen, Nippel ausfädeln, Bremszug tauschen, Bremse unten befestigen; manchmal muss man den kompletten Zug aus der Hülle ziehen):

Außerdem ist sie unterschiedlich: Nach deutscher Norm ist sie genau anders herum als bei "internationalen" Herstellern.

Ich habe verschiedene Räder mit verschiedener Anordnung (ähnlicheses gilt übrigens auch für Kettenschaltungen; bei den neueren wird seit einigen Jahren bei den Daumen/Zeigefinger-Kombischaltern "rauf-" und "runterschalten" genau umgekehrt eingesetzt.

Also kein Grund, sich zu beschweren. Man gewöhnt sich an alles oder lässt es eben umbauen.

Dumm, wenn das Rad hydraulische Bremsen hat - da ist es leider nicht so einfach :( Vorderbremse links gehört für mich verboten, da sämtliche Bremsreflexe im Notfall nicht passen.

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Da die meisten Menschen Rechtshänder sind. Und es ist gesünder, bei Felgenbremsen zuerst die Hinterradbremse zu aktivieren.

Dh, das klingt plausibel...

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Ein wenig leuchtet mir deine Erklärung ein.Ich fahre aber schon ewig (>30 Jahre) einspurig. Die weit effizientere Bremse ist aber die Vorderbremse

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Wenn man dies in einer Kurve macht fällt man auf die Schn....

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Bei diesen Fahrrädern ist die Gangschaltung rechts.

Meist handelt es sich um eine, die man drehen oder verschieben muss.

Vermutlich ist deshalb die Vorderbremse, die nur in Ausnahmefällen benutzt wird, links.

Ein Fahrer eines Rades mit Rücktrittbremse käme nicht auf die Idee, hart mit der Handbremse zu bremsen.

Das passiert nur Fahrern anderer Räder.

Es ist der gleiche Effekt wie das Wechseln von einem Schalt- auf einen Automatikwagen, bei dem beim (fiktiven) Kuppeln mehr oder weniger stark gebremst wird, weil das Bremspedal links mit der Kupplung verwechselt wird.

Bei Kettenschaltungen sind links und rechts Betätiger für die Schaltung, die haben mit der Bremse nichts zu tun. Und die Vorradbremse "nur in Ausnahmefällen" zu benutzen ist sehr gefährlich - die Hinterradbremse schafft nur <30% der Bremswirkung der vorderen, da das Hinterrrad sehr schnell blockiert und einfach weiterrutscht. Man sollte das Bremsen vorne eventuell mal üben - tut gar nicht weh ...

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Irgendwie hab ich das gefühl wie wenn die das machen wie sie wollen weil bei mir is es wieder andersrum.

Das ist eine Verschwörung...

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