Vor und Nachteile von Pulverprodukte im Vergleich zur Muttermilch?

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4 Antworten

Pulvermilch: keine Vorteile wenn Stillen moeglich ist. Manchmal, bei Adoption, Fruehgeburt oder Krankheit gibt es oft nicht anderes weil keine Milchbank in der Gegend ist, dann ist Pulvermilch selbstverstaendlich die zweitbeste Moeglichkeit.

Mumi:

Kommt huebscher und umweltbewusster verpackt.

Kurz- und langfristiger Schutz gegen Krankheiten. Gestillte Babies sind auch weniger allergieanfaellig und leiden spaeter weniger oft unter Uebergewicht.

Weniger Osteoporose Risiko fuer die Mutter, nach der Geburt hilft Stillen schnell wieder in Form zu kommen, was die Gebaermutter angeht und auch das Gewicht - Stillen vebraucht locker 400 Kalorien am tag.

Weniger Faelle von Krippentod (50%), weniger Krebsrisiko fuer Mutter und Kind.

Muttermilch passt sich den Beduerfnissen des Babys an, in der Zusammensetzung, die sich mit dem Alter des Babys aendert, und der Menge.

Billiger

Praktischer: T-Shirt hoch und  los gehts. Garantiert ideale Temperatur.

Studien deuten zumindest an, dass gestillte Babies schlauer werden, je laenger desto groesser ist der Unterschied.

Stillen beruhigt und gibt ein gutes Gefuehl, und ein Staunen, dass dein Koerper es ist, der das kleine Wesen ernaehrt.




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Muttermilch hat nur Vorteile:

- immer dabei
- immer die richtige Temperatur
- keimfrei
- kann nicht überdosiert werden
- viel besser zu verdauen
- enthält Abwehrstoffe ("Nestschutz")
- fördert die Bindung von Mutter und Kind
- Stillkinder haben ein geringeres Risiko, später übergewichtig zu werden
- Stillen beruhigt das Kind, gibt ihm Wärme, Körperkontakt, Vertrauen und kann sogar Schmerzen lindern

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Kommentar von Graecula
06.02.2016, 10:46

für manche am wichtigsten: MuMi ist kostenlos, Pulvermilch kostet pro Tag etwa 2,50 Euro.

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Ich sehe nur Nachteile in Kunstmilch:

  • kostet Geld
  • muss auf Vorrat gekauft werden
  • der Hunger des Babys kann nicht sofort gestillt werden
  • größere Tasche für Fläschchen und Co. ist nötig
  • passt sich nicht dem individuellen Bedarf des Babys an
  • ist unpraktisch
  • verursacht Mehrarbeit
  • bei Reisen muss evtl. genügend mitgenommen werden (Platzfrage)es immer einer in der Nacht aufstehen, da sich das Fläschchen nicht einfach so verabreichen lässt wie beim Stillen
  • wirkt sich eher nachteilig auf die Mundmotorik aus
  • höhere Risiken für Kindstod (SIDS), Mittelohrentzündungen, Magendarmgrippe, Atemwegsinfekte beim Baby um ein paar zu nennen
  • für die nicht stillende Mutter gilt - u.a. höhere Wahrscheinlichkeit einer Wochenbettdepression, längere Dauer bezüglich der Rückbildung, größeres Brustkrebsrisiko
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nichts kann Muttermilch ersetzen, alles andere ist zwar ähnlich, kommt aber nie an Muttermilch heran.

hardty

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