Von Glühbirne auf LED wechseln, welchen Widerstand?

5 Antworten

wenn die led blinke schon auf 12 volt ausgelegt sind, brauchst du keine  vorwiderstände. an sonsten würde ich sagen, brauchts ggf. nebenwiderstände, wenn die leds diese nicht schon eingebaut haben, um auf die entsprechende leistung zu kommen. alternativ ein passendes relais für led blinker.

am besten mal da fragen, wo du die leds her hast.

lg, Anna

Hallo Anna,

sorry, aber eine solche Antwort von einem Experten für Elektrik & Elektronik.

Bei dem Problem mit den LED-Blinkern geht es um die WATT und nicht um die VOLT. Erklären muss ich es hoffentlich nicht ;-)

Es gibt dementsprechend keine LED-Blinker (fürs Motorrad), die schon die erforderlichen Widerstände verbaut haben.

Gruß Michael

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Geht alles relativ einfach - wenn man zwei Kontrollleuchten hat. Leider hast du nicht angegeben was für eine Maschine du fährst. Daher ein paar Informationen für dich:

https://www.600ccm.info/1/110926/LED_Blinker_am_Motorrad
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Pro Seite reicht ein Widerstand - denn er wird parallel zu den Leuchtmitteln der Blinker verbaut.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selberschrauber und -macher.

Hab zwei Kontrollleuchten, aber auch eine warnblinkanlage

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@Ballerman666

Welche Maschine? Wenn zwei Kontrollleuchten -> u.U. einfach nur den Blinkgeber tauschen. Sollte in dem aber die Warnblinkfunktion integriert sein wird's u.U. blöd. 

Oder aber es ist bereits ein lastunabhängiger Blinkgeber installiert... Von Werk aus.

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Hallo,

spätestens dann, wenn man alle 4 Blinker auf LED umstellen will, hat sich das Thema Widerstände erledigt.

Du brauchst vor jedem Blinker einen Widerstand und musst auch noch anfangen zu rechnen.

Mit viel weniger Aufwand geht es mit einem leistungsunabhängigen Blinkrelais. Dieses benutzt du anstatt des Original-Blinkrelais und fertig.

Beim Kauf darauf achten, ob es ein zwei- oder ein dreipoliges sein muss. Mit Warnblinkanlage wird es ein dreipoliges sein.

Und vor dem Einbau sicherstellen, dass du das auch kannst. Ist im Normalfall nicht schwierig. Aber erst vor ein paar Tagen hat hier einer nachgefragt, weil er dabei seine Elektronik lahmgelegt hat.

Zur Not vorher einen Schaltplan vom Motorrad besorgen.

Viele Grüße

Michael


Ah okay danke Ich habe aber vergessen zu erwähnen, dass ich eine warnblinkanlage serienmäßig verbaut habe, klappt das dann trotzdem?

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@Ballerman666

Ja, das geht auch mit Warnblinkanlage. Dann ist es ein dreipoliges.

Einfach erst das alte ausbauen und zum Kauf des neuen mitnehmen.

Gruß Michael

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Wenn die LED-Blinker für 12 V ausgelegt sind, dann ist die Konstantstromquelle bzw. sind die Widerstände schon eingebaut. Die Frage ist, wie die Funktion der Blinkschaltung realisiert ist. Da könnte es zu Problemen kommen, sodass die LEDs mit der Blinkschaltung nicht funktionieren.

Warum? Und was kann ich da machen?

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@Ballerman666

Das weiß ich nicht, was Du da machen könntest. Ich kenne die Schaltung ja nicht. Schaltplan besorgen, Fachmann befragen, Antwort von fuji415 durchlesen!

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@manni94

Fuji kopiert nur Informationen - und meckert über 125er. ;)

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Die Antwort ist schlichtweg sinnfrei. 

LED-Blinker für Motorräder sind IMMER schon für 12 Volt ausgelegt. 

Dies hilft jedoch nicht beim Problem mit der Frequenz - weil es damit nichts zu tun hat.

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https://www.louis.de/rund-ums-motorrad/schraubertipps/led-blinker

Auszug :

Technische Voraussetzungen für LED Blinker

LEDs haben eine erheblich geringere Wattzahl (Stromaufnahme) als konventionelle Glühlampen. 

Wem schon einmal eine Blinker-Glühlampe durchgebrannt ist, der wird dies schnell an der nun stark erhöhten Blinkfrequenz bemerkt haben. 

Dem Blinkrelais fehlte nun nämlich die Hälfte der „Last“, mit der es im richtigen Takt arbeitet. In verstärktem Maße passiert dies, wenn man zum Beispiel (pro Fahrzeugseite) zwei 21-Watt-Serienblinker durch zwei LED-Blinker mit jeweils 1,5 Watt ersetzt. 

Nun wird das Original-Blinkrelais anstatt mit 42 Watt (2 x 21) mit nur 3 Watt (2 x 1,5) belastet – das funktioniert nicht.

Dieses Problem lässt sich auf zwei Arten lösen: Entweder man montiert ein spezielles LED-Blinkrelais, oder man täuscht dem Original-Blinkrelais Lampen mit korrekter Wattzahl vor, in dem man elektrische Widerstände zwischenschaltet. 

Übrigens: Gesetzlich sind Blinkfrequenzen von 90 Takten (plus/minus 30 Toleranz) zulässig.

Die einfachere Variante, nämlich der Relais-Austausch, ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich:

zwei getrennte Kontrollleuchten für Blinker links/rechts (keine gemeinsame) im Cockpites dürfen weder Blinkpiepser noch Warnblinkanlage vorhanden seindas Original-Relais darf in keine multifunktionale Elektronik-Einheit integriert sein (erkennbar an mehr als drei Kabelabgängen).

Wenn diese Punkte gecheckt sind, steht fest, ob Relaistausch oder Widerstandsmontage der richtige Weg ist.

Nach o. g. Formel haben wir die zu verwendenden Widerstände ermittelt:

Ein Serienblinker hat 10 Watt, x 2 = 20 Watt

Ein LED-Blinker hat 1,5 Watt, x 2 = 3 Watt

Differenz aus beiden Werten: 17 Watt

Der auszuwählende Widerstand muss also etwa 17 Watt ersetzen, um eine korrekte Blinkfrequenz zu gewährleisten. In unserem Fall kommt der in 

Frage, der mit einem Wert von 8,2 Ohm 18 Watt ersetzt. Da bekanntermaßen jede Fahrzeugseite „für sich“ blinkt, benötigen wir einen Widerstand für links und einen für rechts.

Und die bau ich dann direkt am relai ein? Könnte ich auch für jeden blinker einzeln einen Widerstand einbauen?

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