Vermieter ständig vor der Tür?

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5 Antworten

Falls sie im Rechtsschutz ist, würde ich mal versuchen, einen Brief mit dem Anwalt abzusprechen, damit er als ernsthaft wahrgenommen wird.

Mein Vorschlag: Die Forderung, ausschließlich per E-Mail über Beschwerden etc. kontaktiert zu werden!

Wenn der Vermieter klingelt, entweder die Klingel abstellen und nicht öffnen - das darf man ja! - oder kurz rauskommen, sofort sagen "tut mir leid, ich habe jetzt keine Zeit, bei wichtigen Fragen kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail". Am besten wäre noch eine separate E-Mailadresse nur für den Vermieter. Dazu würde ich sagen, dass bei nicht dringenden Anfragen (Notfälle im Haus etc.) die Mails nur einmal pro Woche durchgesehen und beantwortet werden.

Vermutlich ist der Mann einsam und diese Mieter sind seine einzige Möglichkeit, mal mit jemandem zu reden, also sucht er nach Gründen dafür. Das Problem wird sein, je mehr man ihm entgegenkommt, desto mehr wird er fordern. Man könnte bei übermäßig gutem Willen mal ein Frühstück in einem Café anberaumen, um mit ihm alles wichtige zu besprechen, aber dann wird er sich ermutigt sehen und noch mehr Zeit erbetteln bzw. einfordern mit Vorwänden.

Ich würde mir von einem Mieterverein Infos (konkret) über die Rechte des Vermieters, Kündigungsgründe, Paragraphen etc. holen und dann entweder alleine oder mit Anwalt (Formulierungen) einen Brief (Einschreiben) an den Vermieter schreiben, in dem gefordert wird, dass Anfragen nur noch per E-Mail kommen und man seine Wohnung, die man schließlich bezahlt, nach eigenem Gutdünken in ruhe bewohnen kann, ohne ständige Störung.

Vor-Ort-Termine würde ich nur nach E-Mailkontakt erlauben - falls das geht - und wenn es sich nicht um Notfälle handelt nur maximal alle paar Monate. Wenn möglich, sollte das Ganze über Handy (Prepaid-Sonderhandy :-/) oder E-Mail oder außerhalb der Wohnung erfolgen. Der Vermieter hat kein Recht, einfach die Wohnung zu sehen, solange sie vermietet ist! Ihr habt aber Recht auf Eure Privatsphäre und auch zu entscheiden, wen ihr wann reinlasst.

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Kommentar von Adregg
02.05.2016, 17:12

Danke! Habe meiner Mutter das vorgeschlagen und sie macht das gleich morgen.

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Selbst vor meinem kleinen Bruder macht er nicht Halt und drückt ihm ständig Beschwerden über die schrägsten Dinge in die Hand und obwohl wir schon oft genug gesagt haben was uns stört, versteht er es anscheinend nicht und sieht sich als Opfer. Er spricht sogar von Abmahnung usw.

Gegen eine Abmahnung kann man rechtlich erst mal nichts machen. Im Falle ei ner Klage müsste der Vermieter die Gründe dafür beweisen.

Was kann man denn noch so tun? Haben überlegt einen Anwalt einzuschalten oder uns mit den Nachbarn zusammen zu tun denen es ähnlich ergeht..

Nachdem ja die telefonische Aufforderung keinen Erfolg brachte, kann man das nochmal schriftlich mitteilen und unter Zeugen den Brief einwerfen.

Sollte der Vermieter dann immer noch weiter machen, kann man einen Anwalt einschalten und eine Verfügung bewirken.

Eins gebe ich zu bedenken:

Ist es ein vom Vermieter selbst bewohntes Zweifamilienhaus, kann er nach

§573a BGB erleichtert kündigen.

LG 

johnnymcmuff

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Mit den Nachbarn reden ist sicherlich eine gute Idee. Aber vorsicht, nicht lästern, sondern ganz sachlich bleiben. Dann könnten alle Nachbarn zusammen den Vermieter mal zu einem Termin bitten.

Natürlich könnte ein Anwalt auch helfen, aber viel Hoffnung habe ich da nicht. Was könnte er schon erreichen? Und würde sich der Vermieter daran halten?

Am Ende hilft wohl nur, ihn zu ignorieren...

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Kommentar von Adregg
02.05.2016, 09:07

Ja das befürchte ich auch und ignorieren lässt ihn kalt das hat meine Mutter schon versucht er war dann 2-3 Tage beleidigt und hat krankhaft weiter nach irgendwelchen Gründen gesucht um dann wieder bei ihr anzuklingeln uvm. Mega nervig!

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Ein paar Satzzeichen wären bei diesem langen Text hilfreich gewesen....

Deine Mutter sollte dem Vermieter einen freundlichen Brief schreiben, in dem sie ihn bittet, private Anfragen und ähnliches zu unterlassen.

Sie sollte schreiben, daß sie zwar seine Mieterin ist und sich selbstverständlich an die Hausordnung halten muß, daß aber ständige Anrufe oder SMS nicht hingenommen werden müssen. Sollte sie gegen die Hausordnung verstoßen, hat er selbstverständlich das Recht, sie schriftlich darauf hinzuweisen.

Sie sollte sich seine ständigen Eingriffe in ihr privates Leben verbitten.

Vielleicht ist es ja auch hilfreich, sich mal mit den Nachbarn zusammen zu setzen. Ein Brief, der von mehreren Betroffenen unterschrieben ist, ist evtl. noch günstiger.

Deine Mutter sollte auch mal überlegen, ob sie nicht in den Mieterverein eintritt. Dort bekommt sie (kostenlose) Hilfe von Rechtsanwälten.

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Wohnt deine Mutter und ihr Vermieter im selben Haus und hat das nur zwei Wohnungen?

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Kommentar von Adregg
02.05.2016, 09:33

Nein er wohnt nicht mal in der selben Stadt wie sie und ist trotzdem so gut wie immer vor Ort. In dem Haus, in dem sie lebt leben noch 3 weitere Familien. 

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