Verbraucht ein Auto wenn es schneller fährt wirklich mehr für die gleiche Strecke,als wenn es langsamer fahren würde?

20 Antworten

Natürlich, da einfach die Drehzahl und der Luftwiderstand höher sind, wenn du schneller fährst.

Du kannst aber auch bei gleicher Geschwindigkeit mal mehr oder mal weniger verbrauchen. Da kommt es dann ganz auf die Wettereinflüsse an.

Nein. Denn bei z.B. 5 km/h musst du im 1. Gang fahren. Das verbraucht viel Energie, da du eine sehr ineffiziente Übersetzung hast. Bei 80 kannst du im 5. Gang fahren, hier ist die Übersetzung besser.

Ebenfalls gilt: Ein Verbrennungsmotor hat eine sehr unterschiedliche Effizienz, je nach Drehzahl und Last. Zumeist liegt das Optimum eines normalen Benziners bei 90% Gas und 2500 1/min. Das erreichst du mit niedrigen Geschwindigkeiten nicht.

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@roboboy

Ich fahre bei 80 schon lange nicht mehr im 5. Gang ;)

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@Jack98765

Schön, bei neueren Autos der 6. Gang. Es bleibt aber im Prinzip das gleiche. Denn Oft ändert sich von 5. Gang-Getrieben zu 6- Gang-Getrieben die Gangspreizung nicht. Von daher ist es egal ob du im 5. oder 6. Gang bist.

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Verbraucht ein Auto wenn es schneller fährt wirklich mehr für die gleiche Strecke,als wenn es langsamer fahren würde?

Aber natürlich tut es das. Dies liegt in erster Linie daran, dass der Luftwiderstand sich bei doppelter Geschwindigkeit nicht nur verdoppelt, wie man vielleicht vermuten könnte, sondern gleich vervierfacht (siehe Tabelle).

Die Steigerung des Kraftstoffverbrauchs erscheint außerdem durch die Reduktion der Fahrtdauer geringer, als sie wirklich ist. Ein Beispiel:

Im Sommer benötigt mein Auto bei konstant 100 km/h recht genau 6 Liter auf 100 km. Pro Stunde entspricht dies ebenfalls einem Verbrauch von 6 Litern. Fahre ich statt 100 nun 130 km/h, mutet die Erhöhung auf 7,5 Liter / 100 km nicht sonderlich hoch an, dies relativiert sich allerdings, wenn man berücksichtigt, dass man hierbei für 100 km Fahrstrecke nur etwa eine 3/4 Stunde unterwegs ist. Rechnet man das auf den spezifischen Verbrauch hoch, so sind dies fast 10 Liter pro Stunde. Für eine Erhöhung der Geschwindigkeit von 30 % wird also, spezifisch gesehen, ein Aufschlag von rund 70 % fällig.

Natürlich war das nur ein Rechenbeispiel, denn man zahlt ja pro Fahrtstrecke, nicht pro Zeiteinheit. Es sollte verdeutlichen, dass die Einsparung der Fahrtdauer den Mehrverbrauch nicht kompensieren kann.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung
 - (Auto, Politik, Auto und Motorrad)

Das stimmt. Aber wenn du unter eine Gewisse Geschwindigkeit fällst erhöht sich auch wieder der Verbrauch pro 100km. Ineffizient laufender Motor, ungünstige Übersetzung. Das eliminiert dann den Vorteil des geringeren Luftwiderstandes.

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Hallo,

grundsätzlich kommt bei jedem Fahrzeug der Punkt, wo der Kraftstoffverbrauch hauptsächlich vom "Windwiderstand" bestimmt wird.

Deswegen werden doch auch Sportwagen möglichst flach und Aerodynamisch gebaut, weil sonst könnten sie gar nicht so schnell fahren.

Fahr mal ein WoMo oder einen großen Kastenwagen,da merkst du ebreits den Unterschied oder wenn du es extrem "sichtbar" haben willst....pack dir auf einem normalen Pkw einen Dachgepäckträger und darauf ein sperriges Teil und dann bretter damit über die Autobahn. Da kannst dem Tankanzeiger beim "fallen" zu sehen.

Nein.

Ein Auto hat einen Effizientesten Bereich. Wo dieser liegt, liegt am Fahrzeug.

Bei einem Kleinwagen für die Stadt wird die optimale Geschwindigkeit so vermutlich bei 60 km/h liegen.

Bei einem hochmotorisierten, lang übersetzen Diesel kann diese auch bei 100km/h oder darüber liegen. Viel weiter darüber jedoch niemals, da der Luftwiderstand zu groß wird.

Das heißt, je nach Fahrzeug verbrauchst du bis ~80km/h weniger, je schneller du fährst, darüber wird es mehr, je schneller du fährst.

Das hat unter anderem sehr viel mit der Übersetzung zu tun. Aber auch mit dem Verbrennungsmotor, welcher bei niedriger Last und hoher Drehzahl z.B. ineffizienter ist als bei hoher Last und niedriger Drehzahl. Aber auch hier gilt: Jeder Motor ist anders.

Spontan kenne ich jetzt kein Beispiel, bei welchem der Verbrauch bei 100 km/h niedriger ist als zum Beispiel bei 80 km/h - Du?

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@checkpointarea

Wissenschaftlich kann ich es dir nicht sagen. Ich weiß nur, dass ich es mal geschafft habe einen 5er BMW mit dem größten Motor irgendwo in dem Bereich unter der Werksangabe zu fahren. Das ist aber natürlich nicht Wissenschaftlich Korrekt, da da viel zu viele Umwelteinflüsse mit reinspielen.

Unvorstellbar ist es für mich jedenfalls nicht. Ein sehr Aerodynamisches, Lang übersetztes Fahrzeug könnte sowas schaffen-z.B. eine Corvette oder der Bugatti Chiron.

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@roboboy
 Ich weiß nur, dass ich es mal geschafft habe einen 5er BMW mit dem größten Motor irgendwo in dem Bereich unter der Werksangabe zu fahren

Das ist aber nun wahrlich kein Kunststück, und ganz ehrlich, von Dir hätte ich da jetzt aber schon mehr Tiefgang erwartet. Du teilst im Grunde genommen nur mit, dass man, wenn man sparsam genug fährt, weniger verbrauchen kann, als der Hersteller angibt. Meinen BMW, auch 5er, fahre ich generell deutlich unterhalb der Werksangabe (zur Zeit im Schnitt über 17.000 km mit 7,4, nach NEFZ angegeben ist er mit 9,7). Zwar nicht mit dem größten Motor (2,5 er R6), aber das sollte keine Rolle spielen.

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@checkpointarea

Natürlich auch einen niedrigeren Verbrauch als bei 80 zu erzielen. Aber wie ich dir gesagt habe, habe ich keine Wissenschaftlich verwertbaren Daten. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Ich kann sagen, dass ich es für Vorstellbar halte, aber mehr kann ich eben auch nicht. Ich werde keine Daten erfinden, die ich nicht habe.

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Sicher. Eine Autozeitung oder der ADAC testeten einen hochPSigen Mercedes Benziner gegen den normalen Diesel der E Klasse.

Abfahrt im Norden (Flensburg oder Hamburg? Jedenfalls ein ganzes Stückchen runter Richtung Tirol auf der A 7.

Ja, der Benziner war etwas schneller (15 Minuten), aber er musste unterwegs zweimal an die Tanke. Das 3. Mal hat man dem Benziner erspart und man hielt halt in Füssen.

Der Diesel musste kein Mal tanken und wäre noch über die Grenze gekommen.

Gilt natürlich für den Benziner auch, dass er bei verhaltener, angepasster Fahrweise weniger verbraucht hätte. Und mit verkehrsbehinderndem Schleichtempo kann man den Verbrauch auch auf "wenige Tropfen" reduzieren.

Wow. Diesel vs Benzin ist Völliger Quatsch an sich.

Und des weitern stimmt es auch nicht, dass es "sicher" so ist. Das ist es nicht.

Denn bei z.B. 5 km/h musst du im 1. Gang fahren. Das verbraucht viel Energie, da du eine sehr ineffiziente Übersetzung hast. Bei 80 kannst du im 5. Gang fahren, hier ist die Übersetzung besser.

Ebenfalls gilt: Ein Verbrennungsmotor hat eine sehr unterschiedliche Effizienz, je nach Drehzahl und Last. Zumeist liegt das Optimum eines normalen Benziners bei 90% Gas und 2500 1/min. Das erreichst du mit niedrigen Geschwindigkeiten nicht.

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@roboboy

Es gibt oder gab da einen sogenannten "Autotester" der im Auftrag von Automobilherstellern sensationelle, minimale Verbrauchswerte herausfuhr.

Da brauchte ein Audi schon vor 20 oder 30 Jahren dann halt nur 3, xxx Liter.

Zur Vorbereitung kam alles raus aus dem Auto, was nicht unbedingt nötig war. Auch das schwere Reserverad (obe auch die anderen Sitze, weiß ich nicht).

Schmalspurreifen mit geringem Rollwiderstand, zudem wurde das Profil abgeschliffen. Reifendruck war 6,0 !!!

Dazu wählt man eine wenig frequentierte Strecke zur günstigen Tageszeit und ….. lässt rollen, rollen, rollen. Ich meine die Geschwindigkeiten lagen kaum über 80 kmh.

Nagelt mich an die Wand, wenn etwas nicht exakt so war, aber in etwa.

Zum Thema: Ja, der Diesel verbraucht deutlich weniger an Sprit als ein Benziner. Ich habe meine 3 Diesel geliebt.

E 200 E über fast 12 Jahre gerechnet total 7,3 Liter, sogar ohne Turbo, Kompressor oder sonstigen Schnickschnack.

Ich finde dies heute immer noch sehr nachhaltig und ohne diese I …. führe ich dieses Auto immer noch, nun halt in Afrika.

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@Geschichte706

Natürlich. Ich bin Fan von Diesel und Gas. Ich weiß auch, dass der Feinstaub, welcher in Städten die Belastung macht definitiv nicht aus dem Auspuff eines Diesels kommt-dieser Feinstaub wäre deutlich gröber. Aber dennoch halte ich es für absoluten Humbuq Diesel und Benzin zu vergleichen. Selbst bei gleicher Geschwindigkeit würde ich dem Diesel maximal 3/4 des Verbrauches vom Benziner zutrauen. Wenn nicht sogar nur die Hälfte.

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@roboboy

"Selbst bei gleicher Geschwindigkeit würde ich dem Diesel maximal 3/4 des Verbrauches vom Benziner zutrauen. Wenn nicht sogar nur die Hälfte."

Und was ist dann besser? Der 7,3 Liter Diesel, oder der 12 Liter Benziner?

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@Geschichte706

Naja-so gesehen der Diesel. Wobei hier Verallgemeinerung auch schwierig ist. Beide Antriebskonzepte haben ihre Vor-und Nachteile.

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