Mazda hatte mal einen Dieselmotor mit Kompressor, ist aber ziemlich selten und schon lange her. Weshalb es nicht mehr davon gibt, darüber kann man nur mutmaßen. Ein Grund könnte sein, dass Dieselmotoren generell ungedrosselt laufen, somit sehr viel Luft durch den Auspuff drücken. Die treibt einen Turbolader ohne große Verluste an.

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Als Ergänzung, weil Du die Frage erweitert hast:

Ist ein Saugrohreinspritzer jetzt auch ihn Sauger oder ein Einspritzer, weil der Sprit ins Rohr gespritzt wird und sich mit der Luft mischt?

Ein Saugrohreinspritzer ist ein "Einspritzer", kann jedoch auch ein Sauger sein - nämlich dann, wenn er keinen Turbolader oder Kompressor hat. Das "Einspritzer" steht für die Art der Gemischaufbereitung, das "Sauger" dafür, dass er sein Gemisch (also Luft und Kraftstoff) selbst ansaugt.

Also ich habe z.B: einen Saugmotor mit 1.6l Hubraum in meinem Auto. Ist das dann immer nur ein Sauger oder kann er z.B. auch ein Saugrohreinspritzer sein?

Ein Saugmotor ist logischerweise immer ein Sauger. Ob die Einspritzung nun per Vergaser oder per Einspritzanlage (letztere gibt es als Saugrohr, - und als Direkteinspritzung) erfolgt, ist hiervon vollkommen unabhängig.

Und: ist ein Vergaser z.B. ein Benziner und der Selbstzünder der Diesel?

Vergasermotoren sind immer Ottomotoren, die laufen hierzulande meist mit Benzin, können aber auch mit Flüssiggas oder Alkohol betrieben werden. Früher gab es auch mal sogenannte "Holzvergaser". Selbstzünder werden sehr oft mit Diesel betrieben, können aber auch mit Heizöl, Kerosin, Pflanzenöl oder einer Mischung aus Öl und Erdgas betrieben werden. Außerdem gibt es seit kurzer Zeit einen Ottomotor, welcher mit Benzin läuft, aber zeitweise als Selbstzünder agiert - das "Skyactiv X" -Prinzip von Mazda.

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Wie hoch kann ich einen Benziner drehen?

So hoch, bis der Motor nicht mehr höher dreht. Seit vielen Jahren werden Pkw - Motoren in einem sicheren Bereich abgeregelt (Drehzahlbegrenzer), die Drehzahl liegt bei üblichen Pkw - Ottomotoren meist bei 6000 bis 7000 U/min. Ob man so hoch drehen muss, ist eine andere Frage. Selbst bei schwachen Motoren reicht es im Normalbetrieb (also wenn man nicht gerade bergauf und voll beladen schnell überholen muss) voll aus, bei etwa 2000-2500 U/min. zu schalten. Und natürlich sollte man einen kalten Motor nicht bis zum Anschlag drehen lassen.

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Kann ich bei huk Coburg online Autoversicherung abschließen?

Ja, das geht. Beachte aber, dass die Versicherungen unterscheiden in "Direktversicherung" und "Serviceversicherung". Bei ersterer hat man günstigere Preise, muss sich aber im Falle eines Falles um alles selbst kümmern. Geht man jedoch in eine Filiale, oder schließt die Versicherung telefonisch ab, hat man immer einen Ansprechpartner, telefonisch oder vor Ort. Das kann manchmal sehr hilfreich sein.

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Gab es diese Beschwerden, dass es zu viel Autoverkehr in Städten gibt, auch früher schon??

Ja, und wie. Die Diskussion bezüglich der Luftverschmutzung war besonders in den 80er Jahren eine heftige, wie ich am Rande (1983 er Jahrgang) mitbekam, aber auch später nachlas. Stichwörter wie "Waldsterben" und "Ozonloch" waren an der Tagesordnung.

Der Unterschied ist jedoch: Damals hat man mit Hochdruck Lösungen gegen den Lärm und die Schadstoffemissionen ersonnen. Audi brachte mal eine Studie, welche einen dermaßen perfekt gedämmten Motor hatte, dass man kaum mehr hören konnte, ob er überhaupt lief. BMW bot für sein Topmodell (750i) einen elektrisch beheizbaren Katalysator an, um die Kaltstartemissionen abzusenken. Und Mercedes - Benz verkündete für sein Topmodell und mindestens auch das Modell darunter (S600 und S500) stolz, die Volllastanreicherung schlichtweg abgeschafft zu haben, um die Motoren im gesamten Kennfeld so schadstoffarm wie eben möglich laufen zu lassen. Inklusive öffentlich proklamierter Minderleistung (beim S600 immerhin 14 PS weniger), sowas wäre heute undenkbar.

Heute bringt eine ganze Reihe von Fahrzeugherstellern Fahrzeuge heraus, welche absichtlich viel Lärm machen. Stichwort: "Soundsystem". Diese sollen einen R4 - , oder V6 - Motor wie einen V8 blubbern lassen, was nicht nur grauenhaft künstlich klingt, sondern auch unnötige Lärmentwicklung darstellt. Schaltbare Abgasanlagen wurden erdacht, um die Lärmgrenzwerte zu umgehen: Leise dann, wenn gemessen wird, so laut wie möglich dann, wenn scheinbar niemand zuhört (also man auf der Straße mal durchdrückt). Das "Furzen" oder "Ploppen" nach dem Schalten scheint für jeden Anbieter eines stärkeren Fahrzeugs, insbesondere die kompakteren Versionen, zum "guten Ton" zu gehören. Fast jeder Hersteller brachte Motoren heraus, welche ihre Schadstoffgrenzwerte nur auf dem Prüfstand einhalten. Man nutzt heutzutage die deutlich verbesserten Möglichkeiten nicht aus, das ärgert mich persönlich enorm.

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Bmw als Starter Auto ja oder nein?

Kommt ganz darauf an, welcher BMW gemeint ist. Von den älteren Dieselmotoren würde ich grundsätzlich die Finger lassen. Nicht nur, weil die (auch) bei BMW nicht viel taugen, technisch kompliziert und vergleichsweise anfällig sind (Turbolader mit VTG, Injektoren, Hochdruckpumpe), sondern auch, weil sie in diesem speziellen Fall allesamt ohne Rußfilter ausgerüstet sind, was sie umwelttechnisch bedenklich macht. Aber die zwei genannten Benziner (316i E36 mit M43 und 520i E39 mit M52) kann man bedenkenlos kaufen, das sind die letzten richtig guten Motoren, welche diese Firma überhaupt entwickelt hat. Das betrifft nicht nur die Laufkultur (besonders beim M52), sondern auch die Haltbarkeit. Es gibt kaum spezifische Problemstellen, wie man sie von neueren Motoren kennt (z.B. diese leidige Steuerkettenproblematik, verursacht durch übertriebene Sparwut). Beim E36 kann man fast jeden Motor empfehlen, beim E39 gibt es, neben von den Dieselmotoren, noch ein paar Versionen, welche man eher nicht nehmen sollte, zum Beispiel die M54, denn die haben oft einen sehr hohen Ölverbrauch. Auch die M62 (V8) sind teilweise mit Vorsicht zu genießen.

Beachten sollte man, dass die Ersatzteile bei BMW sehr teuer sind - auch auf dem freien Markt. Mir wurde bei meinem 523i E39 letztes Jahr die komplette Abgasanlage geklaut, selbst von Fremdherstellern kostete der "Spaß" rund 1500 Euro alleine an Teilen. Natürlich kann man auch billiger einkaufen, aber ich wollte das Qualitätsniveau, welches ab Werk verbaut ist, und die Abgasanlage war bei mir noch durchgehend im Werkszustand, und das nach 23 Jahren.

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Auto Tacho ungenau oder nicht?

Grundsätzlich können Tachometer, selbst ältere Modelle mit Tachowelle, sehr präzise arbeiten. Da aber Reifen verschleißen, somit an Umfang verlieren, was bei gleicher Geschwindigkeit eine erhöhte Raddrehzahl und somit eine größere Voreilung erzeugt, legt man die meisten Tachometer so aus, dass mit den erlaubten Reifenformaten eine leichte Voreilung anliegt. Per Gesetz dürfen Tachometer nämlich niemals weniger anzeigen, als man tatsächlich fährt. Grund: Man möchte vermeiden, dass sich der Fahrer bei Geschwindigkeitsverstößen herausreden kann ("aber der Tacho hat bloß xx km/h angezeigt...").

Außerdem gibt es da noch eine nichtlineare Abweichung, welche von der Fliehkraft verursacht wird. Reifen dehnen sich ab einer gewissen Umdrehungszahl aus, je weicher, desto eher. Das sorgt dafür, dass die prozentuale Abweichung bei linearer Tachometerauslegung bei steigender Geschwindigkeit kleiner wird. Mein Fahrzeug zeigt bei echten 94 km/h "Tacho 100" an, ergibt 6 % Abweichung. Bei Tacho 160 fahre ich jedoch nur 155 km/h - ergibt nur noch 3 % Abweichung, resultierend aus der Erhöhung des Reifenabrollumfangs aufgrund der Ausdehnung, verursacht von der Fliehkraft.

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Kaufberatung eines Autos mit folgender Ausstattung?

Falls für Dich eine Mercedes C - Klasse noch klein genug ist, würde ich Dir zu einer solchen (W202) raten. Extrem haltbare und wartungsarme Motoren (Duplexsteuerkette, automatisch nachstellende Ventile, vollelektrische Zündanlagen) mit "richtigem" Automatikgetriebe (also kein automatisiertes Schaltgetriebe, sondern ganz klassisch ein Planetengetriebe mit Drehmomentwandler). Damit erreicht man besten Schaltkomfort und Lebensdauer.

Bezüglich Navigationssystem würde ich Dir, wie einige meiner Vorschreiber, ebenfalls zu einer mobilen Lösung raten. Billiger, aktueller, gerade bei älteren Autos auch oft schneller.

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Roller Peugeot SV 50 gekauft?

Was Du gekauft hast, musst Du schon selbst wissen. Schau halt einfach in die Papiere, dort sollte es stehen.

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Je nach Baujahr ist das völlig normal und auch legal. Bis 2002 durften Kleinkrafträder nämlich 50 km/h plus 10 Prozent Toleranz fahren, was meist laut (bei 50er Rollern oft sehr stark voreilendem) Tacho 60-65 entsprach. Fahrzeuge nach 2002 dürfen nur noch 45 km/h, was Tacho 50-55 entspricht. Alles in der Ebene, d.h. bergab nochmals mehr. Lass' Dich nicht verunsichern, man will Dir hier nur Angst machen, warum auch immer.

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Seit spätestens 2012 haben alle neuen Pkw ein automatisches Tagfahrlicht. Dieses ist äußerst effektiv (braucht nur wenig Strom), erhöht die Erkennbarkeit deutlich besser, als es ein Abblendlicht tut, und hält meist auch länger. Umgehen kann man es bei den meisten Fahrzeugen trotzdem, zum Beispiel, indem man das Standlicht einschaltet. Machen meiner Beobachtung nach viele Lkw osteuropäischer Herkunft, keine Ahnung weshalb.

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Selbst wenn es klappen würde, hättest Du danach 1/4 der Leistung. Die Helligkeit entspricht dem Standlicht, und das ist tagsüber beinahe unsichtbar.

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Moped mit 55 - 60 kmh (AM)?

Klar, gibt es. Zum Beispiel Kleinkrafträder, welche bis 2002 in den Verkehr gebracht wurden. Die durften 50 km/h, plus 10 % Toleranz, fahren. Fast alle Modelle fuhren demnach auch recht exakt 55 km/h, und zwar echte! Die Tachometer gaukelten hierbei bis zu 70 "Sachen" vor.

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Saugmotor & Einspritzer, Vergaser & Selbstzünder?

Viele kommen da durcheinander, dabei ist es eigentlich ganz einfach, wenn man weiß, dass jeweils andere "Baustellen" gemeint sind:

Ein Saugmotor ist ein Motor immer dann, wenn er seine Verbrennungsluft selbst (mit atmosphärischem Luftdruck) ansaugt - wenn also kein Turbolader oder Kompressor vorhanden ist. Auf die Art der Gemischaufbereitung (per Einspritzanlage, direkt oder indirekt, oder per Vergaser) hat dies keinerlei Einfluss. Selbst ein Selbstzünder (meist umgangssprachlich "Dieselmotor" genannt) kann ein Saugmotor sein, wobei es aktuell bei jeglichen Pkw und Lkw - Neufahrzeugen allerdings nur noch turbogeladene Dieselmotoren gibt. Der letzte Saugdiesel war im VW Golf V 2.0 SDI (bis Mitte 2008 gebaut) verbaut. Einziger Unterschied: Selbstzünder ("Dieselmotoren") sind IMMER auch Einspritzmotoren, während Ottomotoren ("Benzinmotoren") auch Vergasermotoren sein können.

Auf dem Markt gab und gibt es demnach:

  • Vergasermotoren als Saugmotor
  • Vergasermotoren als Turbomotor
  • Saugrohreinspritzer als Saugmotor
  • Saugrohreinspritzer als Turbomotor
  • Direkteinspritzer als Saugmotor
  • Direkteinspritzer als Turbomotor
  • Indirekteinspritzer als selbstzündender Saugmotor
  • Indirekteinspritzer als selbstzündender Turbomotor
  • Direkteinspritzer als selbstzündender Saugmotor
  • Direkteinspritzer als selbstzündender Turbomotor

Um die Liste nicht noch weiter ausufern zu lassen, habe ich die Kompressormotoren, die es sowohl als Ottomotor, als auch als Selbstzünder gab, bewusst ausgeklammert.

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Felgengröße feststellen?

Klar, ist kein Problem. Nimm´ ein Maßband oder ein Metermaß, miss´ die Felge aus, dividiere das Ergebnis in Zentimetern dann mit 2,54 = Felgengröße in Zoll.

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e-klasse konfigurator?

Nein, die "facegeliftete" (ein neues Modell ist es ja nicht) Mercedes E - Klasse befindet sich noch nicht im Konfigurator.

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