Unterschiede Buch - Film : Im Westen nichts neues

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Das iist doch ganz einfach, man liest das Buch (das dauert ja nun nicht soooooo lange) und anschließend schaut mman sich den Film an. Hier ein kleine Einstieg als Hilfe: "Gerade der Anfang der beiden Werke eignet sich besonders gut, um die Eigenart dieser Medien zu verdeutlichen: Der Roman beginnt an der Front, mit einer Standardsituation des Soldaten, dem Organisieren von ausreichender und guter Verpflegung. Z.T. in Rückblicken auf die letzten Wochen beschreibt Remarque aus der Sicht des Ich-Erzählers Paul Bäumer verschiedene Situationen der Essensausgabe und das eher kameradschaftliche Gerangel um eine möglichst reichhaltige Portion nach der Rückkehr von der Front. Auch im zweiten Abschnitt des ersten Kapitels geht es um die Grundfunktionen menschlichen Lebens, auf welche die Soldaten im Krieg zurückgeworfen sind, nämlich um die Verdauung. Erst im dritten Abschnitt erinnert sich Bäumer an die Schule und die Agitation der Lehrer, welche im Filmanfang eine wichtige Bedeutung erhält. Der Film beginnt mit kurzen Einstellungen auf Kriegsgefangene und den Briefträger Himmelstoß im Zivilberuf. Danach werden die im Buch sehr knapp gehaltenen Gedanken Bäumers an die Schule aufgenommen und ausgeweitet zu einer großen Rede des Klassenlehrers vor der Klasse mit dem flammenden Appell, sich freiwillig an die Front zu melden.

Vergleich der Struktur von Roman und Film

Roman und Film zeichnen sich durch eine unterschiedliche Dramaturgie aus. Die Struktur des Romans lässt sich folgendermaßen beschreiben:

lockere Episodenstruktur ohne eigentliche Haupthandlung
wiederkehrende Kriegsalltagsmotive
abwechselnde Front- und Ruheszenen
Rückblicke in die Jugend, Schulzeit, Grundausbildung usw.
stärker werdende Zeitraffung gegen Ende 

Der Film dagegen zeigt einen anderen Aufbau und eine stärkere dramaturgische Zuspitzung:

lineare Handlung ohne größere Rückblicke von der Schulzeit bis zum Tod
keine abwechselnde Front- und Ruheszenen
die Kampf- und Schlachtbeschreibungen kulminieren in der Trichterszene, in der Bäumer einen Franzosen ersticht
in dem anschließenden Lazarettaufenthalt spitzt sich die Handlung nochmals zu, da Bäumer selbst und nicht sein Kamerad Peter (wie im Roman) ins Sterbezimmer verlegt wird
während des folgenden Genesungsurlaubs in der Heimat tritt Bäumer vor der Klasse seines ehemaligen Klassenlehrers auf und berichtet ernüchtert von dem schrecklichen Leben an der Front. Damit entlarvt er den Hurra-Patriotismus seines Lehrers am Beginn des Films. Dieser Genesungsurlaub erfolgt im Roman noch vor der Ermordung des Franzosen durch den Ich-Erzähler, der Auftritt vor der Klasse taucht gar nicht auf.

Roman und Film arbeiten mit zwei unterschiedlichen dramaturgischen Konzepten: Das Nachdenken über ein Leben an der Grenze des Todes, die Hoffnungslosigkeit und das Massensterben nehmen im Verlauf des Romans einen immer größeren Raum ein. Zuletzt stirbt Bäumers Freund Kat nach einer schweren Verletzung auf dessen Schultern. Die Zeitraffung verstärkt diesen Todeszug, der sich durch die letzten Abschnitte des Romans zieht. Der Film arbeitet mit einem klaren Spannungsbogen. Nach der Trichterszene, in der Bäumer einen Franzosen ersticht, droht Bäumer der Tod im Lazarett. Wie zur Bekräftigung der grausigen Ereignisse schildert Bäumer dann in seiner ehemaligen Schule seine Eindrücke vom Krieg - und erntet Unverständnis und Misstrauen.

Der Film erzählt insgesamt eher die Geschichte Paul Bäumers, der Roman erzählt Kriegserlebnisse, wobei Bäumer eine wichtige Rolle spielt. Die Gründe für diese Unterschiedlichkeit sind sicherlich auch mit den unterschiedlichen Bedingungen der beiden Medien zu erklären." Quelle:http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/WK_I_und_Weimarer_Republik/im_westen_nichts_neues/inhalt_und_entstehung/literarische_vorlage.html

Danke... Ich lese nicht so gerne Bücher Vorhallem Kriegsromane oder guck mir auch nicht gerne Kriegsfilme an.

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@sweetybelle99

Danke für den Vorschlag aber ich kauf mir ungern Sachen die ich nicht brauche... is ja diese Frage nur für den unterricht.

Du willst nichts sehen, du willst nichts lesen, du willst nichts kaufen (wobei der Preis für den Zweck unangemessen ist), aber die fragen beantworten können. am besten noch wir sollen deine hausaufgaben machen. viel spaß im weiteren leben mit der einstellung !

Ich lese nicht so gerne Bücher Vorhallem Kriegsromane oder guck mir auch nicht gerne Kriegsfilme an.

Es geht auch in der Schule nicht immer darum, was DU gerne machst. Wir sind hier NICHT dafür da, Deine Hausaufgaben zu erledigen !

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