Unterhalt während Schwangerschaft ohne Vaterschaftsanerkennung?

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6 Antworten

Da die Vaterschaft des Mannes erst nach der Geburt des Kindes ggf. durch eine Vaterschaftsfeststellungsklage ermittelt und gerichtlich festgelegt werden kann, wird dir die staatliche Unterstützung, auch der Mehrbedarf, bis zur Geburt nicht versagt werden..., wenn du den möglichen Vater zumindest benennst. 

Denn von ihm könnten an dich gezahlte Leistungen zurückverlangt werden, wenn er dazu ausreichend "leistungsfähig" wäre.

Deshalb hast du eine "Mitwirkungspflicht bei der Feststellung der Vaterschaft - würdest du dieser Verpflichtung nicht nachkommen, könnte dir die staatliche Unterstützung verwehrt werden.....

  • Ab Beginn des Mutterschutzes wäre der Mann dir unterhaltspflichtig (bei "schwangerschaftsbedingter Erwerbsunfähigkeit" ggf. schon vorher.....).
  • Ab der Geburt des Kindes ist der Mann dann zuerst für das Kind unterhaltspflichtig - und wenn er darüber hinaus noch "leistungsfähig" wäre, dann auch noch dir selbst zum "Betreuungsunterhalt" (bis max. zum dritten Geburtstag des Kindes).

Da der Unterhalt des Mannes Vorrang hat vor staatlicher Unterstützung, muss er zuerst einmal von ihm eingefordert werden, bevor die staatliche Unterstützung gewährt wird..., bzw. müsste der Mann nachweisen, dass er nicht "leistungsfähig" ist, um Unterhalt zahlen zu können.

Du musst dem Amt im Moment nur Auskunft geben. Alle Infos Über den Vater, die du hast. Weiterhin, dass du keinen Kontakt hast, dass er die Vaterschaft und alles, was damit zusammen hängt, ablehnt und dass du nach der Geburt hierfür eine Beistandschaft errichtet wirst.

Dir steht zwar schon vor der Geburt Betreuungsunterhalt zu, aber da die Vaterschaft ja erst ab Geburt nachweisbar ist, kann man ihn unter diesen Umständen nicht durchsetzen. Es macht aber Sinn, ihn wenigstens jetzt nachweisbar aufzufordern, dass er zahlen muss, dann kann man später den Unterhalt nachfordern. Ggf übernimmt dann das Jobcenter diese Aufforderung auch selbst. 

Das Jobcenter muss derzeit zahlen, kann später nach Vaterschaftsfeststellung dann von ihm Geld einfordern rückwirkend. 

Du musst nur deiner Mitwirkungspflicht nachkommen, Auskunft erteilen und eben mit einer Beistandschaft mitwirken, dass er zur Verantwortung und Zahlung herangezogen werden kann. 

ich habe bei der arge mehrbedarf während der schwangerschaft beantragt? das kann die arge von dem Kindsvater zurückfordern?

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Wenn der Vater "unbekannt" ist, zahlt das Jugendamt Unterhaltsvorschuß.

Wenn Du ihn angibst, kann er zwar die Vaterschaft anfechten, wird dann aber einen Test machen müssen und wenn erwiesen ist, dass er der Vater ist, muss er zahlen. Bzw. sobald er kann, den Vorschuß zurückzahlen.

Aber man bekommt ja erst nach der Geburt des Kindes was, vorher nicht.


die Arge erwartet laut ihrem brief eine mitwirkungspflicht, jetzt bereits ob unterhalt beantragt wird oder wurde

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@ostseefrau79

Die ARGE erwartet, dass sie den Vater nennt (der dann ja so oder so Unterhalt zahlen wird) , oder eben nicht, damit weitere Schritte unternommen werden können.

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Nein, so läuft das nicht.

Du mußt dem Jobcenter Namen und Adresse nennen, die kümmern sich dann selbst.

Auch Mütter mit unbekannten Vätern bekommen den Mehrbedarf.

Das Jobcenter rspt. Du mußt jetzt den Anspruch an den Vater anmelden, rückwirkend gibt es da so einfach nichts.

ich bin bereit den vater zu nennen....welchen anspruch soll man anmelden?

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@ostseefrau79

Den auf Unterhalt während der Schwangerschaft.

Unterhalt ist erst ab Forderung fällig.

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Der Erzeuger kann seinen Affentanz woanders aufführen. Er ist unterhaltsverpflichtet und wenn er sich querstellt, wird es anderweitig angeordnet.

es geht mir um die zeit während der schwangerschaft...nach der geburt hole ich mir hilfe beim jugendamt

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@ostseefrau79

Kümmere dich da jetzt darum. Und solange kein Kind geboren ist, gibt es auch keinen Unterhalt.

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@Nashota

das dachte ich bisher auch...aber die arge erwartet während meiner schwangerschaft schon mitwirkung was unterhalt betrifft

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@ostseefrau79

Ja, sicher. Du sollst dich darum kümmern, dass nach der Geburt der Unterhalt fließt. Tritt dem Typen also in den Arsch und teile ihm mit, dass sein Schwanz Eingeziehe nicht an den Realitäten für ihn vorbeiführt.

Reingesteckt, nicht verhütet, Pech gehabt, um es mal ganz direkt zu sagen.

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@ostseefrau79

Die müssen ja rechtzeitig wissen, ob der Vater zahlen wird oder man sich anderweitig um Zahlungen kümmern muss. Die ARGE selbst zahlt ja keinen Unterhalt.

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@ostseefrau79

Du kannst Deinen Unterhaltsanspruch an das Jobcenter abgeben, die kümmern sich dann um den vorgeburtlichen Anspruch.

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@Menuett

die arge darf ohne vaterschaftsanerkennung den mann anschreiben? kann ich mir kaum vorstellen...

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@Nashota

Bevor das Kind da ist, kann er nicht zu Unterhalt fürs Kind verpflichtet werden, wenn er einen Vaterschaftsnachweis verlangt.

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@ostseefrau79

Ja, doch, das geht und das muß so gehen. Das Jobcenter geht hier in Vorlage.

Wenn die Vaterschaft sich dann hinterher als nichtig herausstellt, dann kann das Jobcenter den Unterhalt halt nicht pfänden.

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Wenn er die Vaterschaft nicht anerkennt bleibt nur eins: warten bis das Kind da ist uns Vaterschaftstest machen

es geht mir um die zeit der schwangerschaft.nach der geburt werde ich mich an das jugendamt wenden.

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