Topf auf Herd vergessen - wieso verfärbt er sich?

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Hallo,

ich denke die Beschichtung wurde Thermisch verändert. Wenn sie verbrannt ist müsste es schon ganzschön in der Küche geraucht haben. Gesundheitsschädlich soll es nicht sein wenn man sich ablösende Teile verschluckt.
Ist die Antihaftwirkung noch vorhanden?
Wenn nicht, würde ich eine neue Pfanne kaufen.

Bei einer Überhitzung verformt sich oft der Boden und die Pfanne hat einen schlechten Kontakt was die Stromkosten nach oben treibt.

Toll finde ich Guss- oder Stahlpfannen halten fast ein Leben lang.

Alternativ weil nicht so schwer und auch kratzfest sind Keramik oder Emailiete Pfannen.

Viel Spaß beim Braten

Schlechte und gute Eigenschaften von Teflon

„Kein Anbacken, leichtes Säubern, fettarme Zubereitung“, listet das Bundesamt für Risikobewertung
als Vorteile von Teflon auf. „Allerdings kann die Beschichtung leicht
zerkratzen. Speisen in beschichteten Pfannen und Kochtöpfen sollten
deshalb nur mit Holz- oder Plastiklöffeln oder -hebern bewegt werden.“
Es sei jedoch gesundheitlich unbedenklich, wenn sich von einer
zerkratzten Beschichtung kleinste Teilchen lösen und verschluckt werden.

Viel
wichtiger: Beschichtete Pfannen und Töpfe sollten nie länger als drei
Minuten leer erhitzt werden. „Sonst können auf dem heißen Herd
Temperaturen um 360 Grad Celsius erreicht werden, bei denen PTFE beginnt, sich zu zersetzen und ohne Rauchentwicklung giftige Substanzen freizusetzen.“

Bei über 200 Grad kann sich die Qualität der Teflon-Antihaftbeschichtung verschlechtern, bei über 300 Grad kann sich diese Beschichtung sogar auflösen, das ist wohl bei dir geschehen. Du siehst jetzt das blanke Metall, ohne Beschichtung. Du kannst ihn weiter verwenden, aber er erfüllt seinen Zweck nicht mehr, also dass nichts heften bleibt.

1. weiß ich nicht

2. ja

ist mir auch schon passiert.

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