Tipps zu Pferde im Winter

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5 Antworten

Die Pferde die "spinnen" wurden im Herbst nicht abtrainiert und sind nun durch hinzukommenden Bewegungsmangel natürlich etwas "spinniger". So oft wie möglich auf die Koppel zum toben schicken - bei nässe extrem schwer - dann halt mal länger auf dem Platz arbeiten oder mehr im Gelände - dafür aber ruhiger. Meine hatte das vor ein paar Wochen wo jeder ihr schon bekannte Gegenstand zum Monster mutierte, jetzt ist das aber eigendlich wieder vorbei.

Fütterung ist immer der Arbeitsleistung anzupassen, es gibt eigendlich keine jahreszeitliche Fütterung, Pferde beginnen Ende Herbst von selbst ihre Fressdauer um ca. 1 Std. zu erhöhen, um sich ein Fettpolster zuzulegen. Da ein Pferd in 1 Stunde immer gleich viel Heu zu sich nehmen kann muß es anderswie aufgestockt werden - sprich länger fressen - weniger dösen oder schlafen.

Wenn ein Pferd das wenig arbeitet im Winter abnimmt, sollte man noch etwas Hafer zufüttern (Mineralfutter grundsätzlich sowieso) ansonsten wird nach einem ritt, oder arbeit auf dem Platz eben Hafer gefüttert. An den Tagen wo Pferdi nix tut gibts auch nix. (Wieder Mineralfutter immer).

Winterreitstiefel helfen ein bischen dabei das man nicht ganz so kalte Füße bekommt, meine Freundin hat so Einlagen die warm bleiben bis zu 6 Stunden, wäre eine Alternative, sie ist ganz glücklich damit.

Also Winterreitstiefel und dicke socken sind überlebenswichtig! ^^ Und "spinnen" tun die nicht, die sind nur wacher. ;) Das hat was damit zu tun, dass sie zum einen weniger raus kommen und ein bewegungsmangel entsteht und zum anderen hat das einfach was mit der temperatur zu tun. wenn dir kalt ist läufst du auch schneller oder schüttelst dich mal. genauso machen die vierbeiner das auch. Wenn ich mir nicht sicher bin longiere ich vorher ab, bevor ich mich drauf setze. Ansonsten kann man nicht viel tun. Ist halt so. Muss man als Pferdemensch mit leben.

Warum "spinnen" Pferde im Winter?

Die einfachste Antwort ist: weil sie im Winter meistens im Stall oder in (zu kleinen) Paddocks stehen, so dass sie ihren Bewegungsdrang nicht ausleben können. Kommen sie dann mal für eine Stunde raus oder werden geritten, haben sie einen Bewegungsstau, den sie ausleben wollen. Hält man Pferde vernünftig, als auch im Winter mit ausreichend Bewegung, zum Beispiel in einem Offenstall mit Rundlaufsystem oder auf Winterkoppeln, haben sie dieses Problem nicht.

Zweite Antwort: manchmal haben sie einfach Spaß am Rennen und Buckeln, und wenn ihnen kalt ist sowieso. Bewegung ist der Weg um sich aufzuwärmen. Kommt nicht so gut, wenn sie gerade aus dem Stall kommen und nicht vorgewärmt sind (durch längeres Reiten oder Laufen im Schritt, nicht durch eindecken. Dadurch werden die Gelenke und Muskeln nicht warm und beweglich).

Sie brauchen kein spezielles Futter. Mash ist zwar nett, aber mehr für den Besitzer. Das Pferd wärmt es eher nicht. Es kann hilfreich sein, wenn die Pferde zu wenig Bewegung haben, da es leicht abführend wirken kann. Wenn es sehr (!) kalt ist, also langfristig unter und um null Grad, kann es sinnvoll sein, mehr Raufutter zu geben, da die Pferde dann mehr Energie brauchen, um Körperwärme zu produzieren. Hier bietet sich gutes Heu oder gutes Stroh an. Je nach Pferd kommt auch Luzerne in Frage (als Häcksel oder Heu, nicht als Luzernegrünmehlpellets!). Diese sind gerade für alte Pferde gut geeignet. Alte Pferd brauchen ohnehin im Winter evtl. mehr Unterstützung, mein 31 Jahre alter Isländer braucht bei Dauerfrost eine Decke.

Ich habe Neoprenstiefel und die sind ganz gut.

Super Antwort - DH!!!

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Ergänze zum zweiten Absatz: Sie laufen auch gerne, weil sie sich zwischen minus und plus zehn Grad wohler fühlen als bei Temperaturen drüber, ist schließlich der Wohlfühltemperaturbereich der meisten bei uns lebenden Pferderassen, wo es ihnen richtig gut geht.

Und ja, was so richtig blöd ist, sind steif gestandene Gelenke, wenn man so richtig loslegen möchte - das geht meist mit langfristigen Schäden ab. Auch da hilft es, wenn sich die Tiere den ganzen Tag bewegen.

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Ich werde aus Deiner Frage nicht wirklich schlau....

Unsere Pferde (Isländer) fühlen sich im Winter richtig wohl.

Bei den Großpferden könnte ich mir gut vorstellen, dass denen das kalte Wetter nicht so gut bekommt. Deckt Ihr sie ein?

Im Winter bekommt meiner nach getaner Arbeit Kraftfutter und Mineralfutter. Ansonsten steht ihm jederzeit Heu bzw. Silage zur Verfügung!

Weinterreifstiefel bringen vorallem für warme Füße etwas...

Ja also bei uns ist es LEIDER so das die SchulpferdsPferde/Ponys bei uns im Winter nur die Box, Reithalle, Putzplatz und abundzu Gelände sehen...:( Sie bocken oder Rennen los :( (ja wir Decken Sie ein) Vielen Dank für eure Antworten <3

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