Therapiehund Ausbildung brutal?

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5 Antworten

Einem Therapiehund wird in seinem Alltag so viel abverlangt - wenn die Ausbildung "brutal" wäre, das heißt, der Hund in irgend einer Form schlechte Erfahrungen machen würde, wäre eine spätere Arbeit mit ihm gar nicht möglich.

Ich würde Dir empfehlen, einfach mal mit einer Ausbildungsstätte Kontakt aufzunehmen und Dir das dort anzuschauen. Die haben sicher Verständnis, wenn Du Dir schon vor Anschaffung Deines Hundes ein Bild davon machen möchtest.

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Hallo,

keine Ahnung, warum du so etwas glaubst.

Hunde, die man brutal erzieht - verlieren jegliches Vertrauen und jegliche Bindung zum Menschen. Sind also niemals als Therapiehund zu "gebrauchen".

Als Therapie- oder Blindenführ- oder Assistenzhund eignen sich ohnehin nur wenige Hunde, sie müssen über ganz besondere Eigenschaften und eine große Souveränität verfügen. 

Ausbildungsstätten müssen daher viele Welpen aufkaufen, diese in Pflegefamilien verteilen, dort ca. 1 Jahr liebevoll und mit Sach- und Fachwissen aufziehen lassen - und trotzdem wird nur ein sehr geringer Teil dieser Welpen in eine Ausbildung übernommen.

Solche Ausbildungen sind langwierig und den Hunden wird dabei auch eine Menge abverlangt - brutal sind sie sicher nicht, denn der erwünschte Erfolg bliebe dann aus.

Oft ist es möglich, solche Ausbildungszentren mal zu besuchen und auch zuzuschauen, wie die Arbeit mit den Hunden dort läuft - das ist sehr interessant. Und dann wirst du feststellen, dass ganz viel "Hundeverstand", Liebe und Geduld, Geduld und nochmals Geduld dazu notwendig ist - aber sicher keine Brutalität oder Gewalt.

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im Gegenteil. Der Hund wird bereits im Welpenalter mit viel Geduld und Liebe an Kleinigkeiten gewöhnt, welche er später kennen muss. Es eignet sich auch nicht jeder Hund zum Therapiehund. Er muss ein ruhiges Wesen haben und geduldig sein...sollte es lieben, von fremden Menschen berührt zu werden, darf nicht schreckhaft sein, etc...etc. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Rassenhunde oder Mischlinge sind.

Wenn die Ausbildung für einen Therapiehund stressig wäre, würde man nie das Resultat erreichen, welches man anstrebt. 


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Wieso löschst du denn die alte Frage, die eben gestellt wurde und erstellst eine neue mit dem selben Thema?

Frag doch am Besten mal bei einer Hundeschule an, die Therapiehundausbildungen anbietet.

Eine Bekannte hat einen Hund, der von klein auf schon an alle möglichen Stressfaktoren rangeführt wurde. Sie ist mit ihren 2 Jahren mittlerweile sehr souverän. Die Ausbildung selbst ist nicht stressiger als die normale Ausbildung eines Hundes. Im späteren Verlauf halte ich es sogar für weniger stressig, da der Hund die Situationen schon kennt und somit viel gelassener an alles ran gehen kann, als ein Hund der so etwas nie kennen gelernt hat und zum ersten Mal damit konfrontiert wird.

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Kommentar von bernadettemarie
26.01.2016, 11:55

Ich habe die andere fragen nicht gelöscht, es sind ja nicht dieselben Fragen. Die eine ist nur detaillierter als die andere, also nicht das selbe (;

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Ich habe zwei ausgebildete Therapiehunde im Bekanntenkreis, beide sind in der Logopädie beschäftigt und einer davon spezialisiert auf Kinder.

Ich kann dir versichern dass wenn die Ausbildung "brutal" gewesen ware hätten beide Therapeuten (Hundehalter) die Ausbildung sofort abgebrochen.

Bei dem Berner Sennenhund war es von Anfang an klar das er eine Therapiehundeausbidung bekommt während der Aussie bei Ausbildungsbeginn bereits 2 1/2 Jahre alt war. Der Aussie und Halter mussten erst eine Art Aufnahmeprüfung machen bei der das Sozialverhalten überprüft wurde.

Näheres über Therapiebegleithunde kannst du hier erfahren: http://www.mittt.de/

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