"Therapie-Hund" Halal?

17 Antworten

Hi,

vielleicht habe ich auch was falsch verstanden, aber so wie ich lese, will deine Mutter ein Hund. Und du hast ohnehin vor schnell auszuziehen und zu heiraten. Deine Mutter ist ja über 18, hat ihr eigenes Geld, ihre eigene Wohnung und ihre eigenen Wünsche und ihre eigene Meinung. Wenn sie sich ein Hund kaufen will, wirst du das leider akzeptieren müssen, weil nicht nur du Ansprüche hast, sondern sie auch. Und ich finde ihr solltet vorher klären wer den Hund dann behält, vielleicht will sie ihn ja behalten,so das deine Gedanken was bei Auszug mit den Hund passiert dann hinfällig sind? 

Allerdings muss ich dir auch etwas zustimmen, wenn du an psychischen Problemen leidest, ist ein Hund nicht das ideale Haustier. Hunde sind sehr empathisch und beobachten ihre Halter sehr genau, er wird merken das es dir schlecht geht und das kann Konsequenzen haben, sensible Hunde wären zB dann gestresst, weil sie mit dir überfordert wären. Sehr selbstsichere Hunde könnten auch die Führung über nehmen und damit wärest du noch so was wie ein Schaf was gehütet wird. Da würden Katzen als Haustiere besser passen, auch sie sind wahre Seelentröster ;) 

Zum Thema Religion kann ich nicht viel beitragen, nur das es für ein jungen Menschen, egal welcher Religion extrem schwer ist ein Hund zu halten, weil ein dafür in der Zeit das Geld (der Hund kostet im ersten Jahr um die 2.000 Eur) und die Zeit fehlt (wegen Ausbildung, Arbeit und Co). Aber ich kenne auf jeden Fall welche die auch Hunde halten, aber die sind eben sehr modern eingestellt, kenne mich nicht mit den verschiedenen Richtungen aus, weiss nicht ob die genau das gleiche vertreten wie du vor hast... kann dir da wegen den Glauben nicht helfen :\

Wenn ich sagen müsste welches das "sauberere" Tier ist fiele meine Wahl auf den Hund^^ Hast du mal ein Katzenklo gerochen nachdem die Katze drauf war oder gesehen was sie so alles fressen wenn sie draußen unterwegs sind? da wirs einem manchmal anders, nur nicht besser. Ein Hund lebt mit dir in deiner Wohnung, bekommt Hundefutter und nimmt sofern du ihn erzogen hast unterwegs nichts auf und wälzt sich auch nicht sobald er merkt das du diese Art Deo eklig findest. Beide halten sich sehr sauber.

Der "Aberglaube" das Hunde irgendwie eklig sind und nicht ins Haus dürfen stammt aus einer Zeit in der Hunde wandelnde Müllschlucker waren und hat mit der heutigen Realität nichts zu tun. Wenn du einer derart in Tradition erstickten Religion beitreten willst musst du halt auch mit diesem veralteten Bild leben.

Einen Therapiehund wirst du jedenfalls nicht bekommen, da gehört mehr zu als "keine Lust rauszugehen", sehr viel mehr.

Hallo,
du hast mehrere Möglichkeiten:
1. Holt euch einen Hund, der in deinem Fall tatsächlich eine Therapie-Funktion erfüllen könnte aber nicht als Therapie-Hund anerkannt werden wird. Wenn du dann zum Islam konvertierst musst du den Hund entweder ausschließlich außerhalb des Hauses halten oder eben ins Tierheim geben, wobei ich beides grausam finde.
2. Holt euch einen Hund und du bleibst Christin. Das Christentum ist eine wunderbare Religion. Evtl solltest du dich mit gleichaltrigen (Bibelgruppe, CVJM, KJG, KLJB,...) über die Bibel austauschen.
Wenn du im christlichen Glauben bleibst kannst du einen Hund halten, denn bei uns ist das nicht verboten. Übrigens kannst du auch als Christin Kopftuch tragen, dass ist ebenfalls nicht verboten.
3. Du möchtest unbedingt Muslima werden und den Hund nicht schlecht behandeln? Dann solltest du dem Hund zuliebe auf einen Hund verzichten. Das wäre wirklich für alle Beteiligten dann das Beste.
4. Du wartest mit dem Konvertieren bis der Hund gestorben ist. Allerdings kann so ein Hund schon recht alt werden. Mit knapp 20 Jahren musst du rechnen. Aber mit 34 könntest du dann konvertieren. Bis dahin ist dein Entschluss Muslima zu werden sicher auch reif genug um ihn entgültig zu treffen.

Bis dahin würde ich dir diese Bücher empfehlen:
Bibel für Dummies
Evangelisch für Dummies
Katholizismus für Dummies
Islam für Dummies
Koran für Dummies

Dort findest du fundiertes Wissen über beide Religionen.
Falls dich die Ursprünge der beiden Religionen interessieren kann ich dir
Judentum für Dummies
ans Herz legen.

Ich hoffe du triffst deine Entscheidung wohl überlegt. Beste Grüße Katsa

Für euch ist die so "wunderbar" weil ihr sie nach euren Vorlieben verändert habt. Z.B ist Schweinefleisch auch verboten. Was macht ihr? Isst Schweinefleisch ohne Ende. Vielleicht nicht alle aber fast alle

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Deswegen sehe Muslime es als falsche Religion

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Woher weißt du das ich Schweinefleisch esse? Es soll Menschen geben, die sich Christen nennen und überhaupt kein Fleisch essen, weil Gott den Menschen die Welt anvertraut hat und an Massentierhaltung hat er da sicherlich nicht gedacht. Die Muslime halten übrigens alle Religionen außer dem Islam für falsch ... das hat nichts mit Schweinefleisch zu tun. Jede Religion muss ja beweisen, dass sie und zwar nur sie die Richtige ist

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Die Frage hat sogar mehrere Ebenen, auf der ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen möchte...

Ein wenig ist deine Frage, als ob du sagst: "Ich esse gerne Schweineschnitzel, wie drehe ich mir das hin, dass ich weiter Schwein essen darf, wenn ich konvertiere?"

Überhaupt, wenn du zu einer strengen Glaubensform konvertieren willst, willst du dich dann generell nur an die Regeln halten, die dir gefallen? Und sollten dich dann nicht jetzt schon die Regeln dieses Glaubens interessieren? Wäre es nicht vielleicht sinnvoll, sich jetzt schon an diese Regeln zu halten? Vielleicht auch, um zu merken, was dieser Glaube alles beinhaltet?

Einen (schweineteuren, pun intended) Therapiehund bekommt, wer ihn braucht. Wegen "ungern rausgehen" wird das nichts, da stehen zahlreiche Menschen sehr viel weiter oben auf der Warteliste.

Bevor du dich um die Fragen einer potentiellen Konvertierung kümmerst, kümmere dich doch erstmal JETZT um deine psychischen Probleme. Das ist sehr viel wichtiger als die Überlegung, wann du konvertieren willst und ob du dann einen Hund halten kannst.

Zu mal "ungern rausgehen" und "Gassi gehen" nicht zusammen passen.

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@AuroraRich

Naja, bei Leuten mit einer Angststörung in Bezug auf die Außenwelt kann die Überwindung, die das Gassi gehen mit dem Hund erfordert, durchaus eine Therapiefunktion haben. Nur braucht man dazu keinen Therapiehund. Der Haken ist, dass sich dann schnell mal eine neue Angstform bildet, die sich beispielsweise um den Verlust des Hundes dreht.

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Konversion, nicht Konvertierung!

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Nein eine sogenannte Halal Hundetherapie gibt es nicht.

Es ist Haram eine Hund im Haus zu haben.

Der Speichel eines Hundes ist unrein sowie wenn der Hund ein nasses Fell hat und du das Fell anfässt.

Die Engel kommen auch nicht in die Wohnung rein wenn ein Hund drin ist und der Boden auf dem Hundespeichel ist ist unrein. D.h. Du dürfest nicht beten.

Außerdem um dich vom Speichel zu reinigen musst du die befleckte stelle 7x waschen. 6 x mit Wasser und 1 x mit reiner Erde. Reihenfolge egal.

Überleg dir 2 x ob du nicht doch lieber eine Katze holen willst.

Wenn ich ein Haus hätte, würde ich mir auch ein Hund holen und den draußen lassen.

Das selbe gilt auch für einen Wolf oder einen Wolfshund die oben genannten Gesetze.

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