Suse Linux auf zweite interne Festplatte duplizieren

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5 Antworten

Hallo

Auf dem PC läuft Suse Linux 12.1 (hab schon einige Zeit kein Update mehr gemacht.

Dann wird es aber so langsam Zeit, bevor es keine mehr gibt.

Ich möchte das das System auf die zweite Platte kopieren, so dass man von dieser auch booten könnte.

Hierbei stört mich das Wort auch - Das wird so ohne Weiteres nicht gehen.

Klar kannst Du mittels dd , partimage oder Clonezilla die Festplatte und/oder die einzelnen Partitionen klonen, aber bootfähig ist dieser Klon nur wenn er auch die gleiche Partitionierung und vor allem die richtige Device-Kennung hat.

Zweck des ganzen ist vor allem: Ich möchte gefahrlos Online-Updates machen können. Falls bei einem Online-Update irgendwas total schief laufen würde, möchte ich noch immer ein funktionierendes System auf einer bootfähigen Platte haben.

Dann kannst Du mittels Clonezilla eine Kopie der Partitionen in Image-Dateien machen und diese bei Bedarf auf die original Partition(en) zurückschreiben lassen.

Hat jemand Erfahrung? Wie geht es am einfachsten?

Hier gibt es eine Anleitung zu Clonezilla: http://www.uploadarea.de/files/nofvnlimw1438npdi6lwk25ze.pdf

ch hab natürlich gegoogelt, da findet man aber die unterschiedlichsten, teils auch widersprechenden Hinweise.

Kommt halt darauf an wie genau Du dein vorgehen spezifizierst.

  • dd macht einen Disk Dump, also eine 1:1 Kopie, ohne Rücksicht darauf zu nehmen welche Sektoren belegt oder frei sind, braucht also exakt soviel Speicherplatz wie die gesamte HDD bzw. Partition.
  • clonezilla macht nahezu das gleiche, hat aber einen "Wizzard"
  • rsync kopiert alle angegebenen Dateien und kopiert, auf Wunsch, danach nur noch diejenigen die sich seit der letzten Kopieraktion verändert haben.
  • Dies betrifft aber nicht die 512 Bytes des MBS, also das worin die Partitiontabelle und der MBR liegen, ist der zerstört nutzt Dir rsync alleine nicht um wieder ein lauffähiges System zu bekommen.
bin aber kein Admin; weiß im Grunde nur, was ich mit dem yast machen kann).
  • Im Grunde mußt Du doch nur die Verzeichnisse /etc und /boot und eventuell noch /srv sichern um die wichtigsten Konfigutrationsdateien zu sichern.
  • Dazu ist rsync bzw. die GUI dazu grsync geradezu wie geschaffen.
  • Ebenso könntest Du ein Bakup-Script schreiben um diese Arbeit mit den Programmen cp und tar zu erledigen.

cp -R /etc/* /media/backupplatte/

Würde alle Dateien in /etc rekursiv nach /media/backupplatte/ kopieren.

tar cvf /media/backup/etc_bakup.tar.gz  /media/backupplatte/*

Würde die kopierten Daten zu einer tar-Datei zusammen packen und das Archiv in /media/backup/ ablegen.

Logischerweise müssen die Pfade an Deine Umgebung und Mountpoints angepasst werden.

Linuxhase

schuhmode 05.12.2013, 23:36

Das wird so ohne Weiteres nicht gehen.

Das lasse ich dann auch bleiben. Und den Clonezilla (zB) kann ich von einer CD/DVD booten. das reicht völlig!

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solche Überlegungen sind ganz gut. Bei Online-Updates habe bei den neueren SuSE-Releases ( > 5.x ) keine schlechten Erfahrungen gemacht. Trotzdem habe ich immer 2 Systeme ( und eine Live-CD) für "besondere Fälle" zur Auswahl. Das sind aber nicht ( wie du willst) 2 mal das identisch gleiche. Es sind immer eine alte und eine neuere Version. So habe ich neben der 12.2 auch noch eine 10.3. Als nächstes wird die 10.3 durch vielleicht eine 14.1 ersetzt. Sobald die wieder "richtig" läuft, werde ich die dann auch als default-System benutzen und die 12.2 bleibt als Rettungsanker.

Dass parallel dazu ein Backup von seinem HOME auf einem externen Datenträger vorhanden sein sollte, muss ich wohl nicht erwähnen.

LemyDanger57 04.12.2013, 20:57

Du könntest aber für HOME auch eine eigenr PArtition einrichten, die sollte sich dann von beiden Susen aus nutzen lassen.

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guenterhalt 05.12.2013, 07:57
@LemyDanger57

habe ich geschrieben, keine eigene Partition für HOME zu haben. Die minimale Anzahl der Partitionen, die ich in entsprechenden Antworten zu Installationsfragen nenne, beträgt 3. HOME ist dabei eine dieser 3.

Es hat sich aber herausgestellt, dass die Verwendung einer HOME-Partition in beiden Systemen nicht immer zukunftsorientiert ist. So kann die 10.3 noch kein ext4-Filesystem mounten, was bedeutet, HOME wird niemals ext4 ( oder noch neuer) werden können.

Andere Probleme ergeben sich, wenn auch noch die User-Home's gleich sind. Bei gleichen Namen für "seine" Konfigurationsdatei kommt nicht jedes Programm zurecht. Das geht "aufwärts" manchmal gut, weil es sie einfach von "alt" nach "neu" konvertiert wird. Ein Zurück ( neu nach alt) ist aber dann nicht vorgesehen.

Um das zu umgehen, sollte man auch 2 getrennte HOME-Verzeichnisse haben. Niemand wird daran gehindert später einen Datenaustausch der "Nutzdaten" vorzunehmen.

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Ich verwende dafür die Linux-Live-Distribution GParted http://gparted.org

**nur ein test**


<b>nur ein test</b>


Clonezilla funktioniert sehr gut und einfach.

Damit dupliziere ich alle meine Systeme und es funktioniert einwandfrei.

Ein Mal die Anleitung lesen macht Sinn.

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