Stromleitung extra absichern?

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5 Antworten

Ka wie Ihr das gelöst habt. Aber richtig wäre im Sicherungskasten eine Sicherung und einen RCD (Fi) zu setzen, bzw eine Kombilösung (Fi/LS). Da kommt die neue Zuleitung ran, die nach draußen geht.

Eine Sicherung an einen Stromkreis zu hängen, der schon abgesichert ist, macht nur bedingt sinn. Nämlich wenn die Sicherung entsprechend kleiner ist, damit sie selektiv auslösen kann, bzw wenn der abgehende Stromkreis durch Leitungslänge nicht mehr den Anforderungen entspricht und niedriger abgesichert werden muss. Im Fehlerfall löst die Sicherung sonst nicht aus und es kommt zu thermischen Überlastung (Brandgefahr)...

Ich hoffe, ihr habt die Leitung entsprechend ausgelegt, dass die Abschaltbedingungen eingehalten werden? (Wahrscheinlich nicht mal Gedanken drüber gemacht). Laienhafte Installationen, um den Elektriker zu sparen, können das Leben kosten. Es fehlt die Kenntnis, was alles zu beachten ist. (Netz-/Schleifenimpedanz, Leiterquerschnitt in Bezug auf Belastung und Länge, notwendige Absicherungen)

Die Leitung ist eine Neuinstallation und muss somit allen aktuellen Normen einhalten und entsprechend ausgeführt sein. Sonst kann die Versicherung die Zahlung wegen Fahrlässigkeit teilweise oder komplett verweigern, wenn was passiert. Und für Folgeschäden steht Ihr selbst gerade... Sowas muss auch mit Prüfprotokoll belegt werden, dass die Installation sicher ist.

Du solltest ein Elektriker um Rat fragen

wann ein Fi Schalter im Stromkasten eingebaut ist kannst du das Kabel im Keller in die Steckdose stecken und nach drausen verlegen.

was meinst du mit Verteilerdose?

eine Mehrfachsteckdose?  ist auch begrenzt auf eine Bestimmte Wattzahl

eine Verteilerdose verstehe ich eine Dose an der Wand wo mehrere Kabeln zusammenlaufen

Woher ich das weiß:Hobby

Ja. So haben wir es gemacht. So das wir wenn Wir im Urlaub sind etc. einfach den Stecker ziehen können. Ja verteilendose. Einmal von da zur Kamera und Pool. Und einmal zur Hütte. Da läuft eigentlich nur mal die senseo und Handy geladen. Ach ja und mal ne Lampe.
meine Bedenke oder besser gesagt meine Überlegungen der Sicherheit war.. „einfach“ eine Sicherung dazwischen zu setzen um im Falle eines Kurzschlusses etc. nur der Garten Stromlos wird. Getrennt vom Haus.

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@Tattoofreak81

da brauchst du dann in deiner Garten Hütte einen Kleinen Stromkasten

mit Sicherungen, das las mal Bitte   ein Elektriker machen

ich habe schon manches selber angeschlossen, auch schon mal in einem Stromkasten aber ein Stromkasten setzen und anschließen da hol ich auch ein Fachmann   

ich habe für meine Gartenhütte im Keller eine Steckdose und eine Starkstrom Dose  Kabel eingesteckt und zu meiner Hütte gelegt. da wird auch nicht zu viel Strom auf einmal verbraucht

es darf nur keine mehrfach Steckdose dazwischen sein   am Ende oder in der Hütte ja  hab ich auch so  gemacht

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Gartenhütte und Pool

es wäre schon schön zu wissen, was Ihr für ein Kabel verlegt habt.

NYM wäre unzulässig, es sollte schon NYY sein. NYM müsste in einem Schutzrohr verlegt werden, ein Schutzrohr welches für Erdreich geeignet ist.

welchen Querschnitt habt Ihr gewählt ?

Die Verlegeart spielt auch noch eine Rolle.

Und was ist das für eine Steckdose im Keller, was hängt da dran ? Ist dieser Stromkreis völlig ungenutzt oder hängt auf diesen Stromkreis ein großer Verbraucher mit dran ?

Wenn der Stromkreis dieser Kellersteckdose ungenutzt ist und dieser Stromkreis in der Verteilung ordentlich abgesichert ist und über einen FI geht, dann baut die Kellersteckdose ab und baut statt dessen eine Abzweigdose an, das wäre völlig ok.

Leitungslänge = (6,9 V * 56 * 2,5) / (2 * 16 A * cos Phi) = 30,18 m

da ich die Verlegeart nicht kenne, sag ich mal 30,18 * 0,8 = 24,15 m

mit 24 m meine ich dann die ganze Strecke, vom Sicherungskasten, über die Abzweigdose (ehemalige Kellersteckdose) bis hin zur Gartenhütte oder Pool.

ist das Kabel länger, muss man den Querschnitt erhöhen oder die Sicherung von 16 A auf 10 A reduzieren.

Habt Ihr nur 1,5 mm² verlegt und das Kabel ist länger als 29 m, dann dürft Ihr den Stromkreis nicht einmal mehr mit 10 A absichern, sondern müsst auf 6 A runter gehen (230 V *6 A * cos Phi = 1380 W wenn cos Phi gleich 1 ist).

Da mir viele Informationen fehlen, ist das hier KEINE ANLEITUNG, alles was ich hier geschrieben habe, schrieb ich unter Vorbehalt. Ich wollte nur verdeutlichen wie umfangreich das Thema ist.

Ich empfehle, dass sich eine Elektrofachkraft vor Ort ein Bild macht.

für garten und pool würde ich einen fi plus absicherung einbauen

Gute Idee mit dem FI. Kumpel macht grad ne kernsarnierung. Ich frag da nochmal die Elektriker wenn ich die antreffe. Aber mit dem Kabel im Keller sollte gehen oder?

Kommt auf den Querschnitt des Kabels an und ob es sich wirklich um ein Kabel handelt. Eine NYM Leitung ist z.B. kein Kabel und sollte weder unter der Erde, noch unter der Sonne verlegt werden.

Du willst scheinbar eine Menge Verbraucher an deinen Stromkreis hängen. Aus dem Bauch heraus würde ich da mindestens 4mm^2 nutzen. Richtig wäre es jedoch die elektrische Leistung der Verbraucher zu addieren und das Ergebnis dann durch 230 zu teilen, um auf den zu erwartenden Stromfluss zu kommen. Mit diesem Wert kann man dann je nach Verlegeart den benötigten Querschnitt berechnen.

Weiterhin musst du noch den Spannungsfall beachten. Wenn dein Kabel nur 10m lang ist sollte das kein Problem darstellen, bei größeren Entfernungen lohnt es sich aber mal nachzurechnen.

Wenn du das alles bedacht hast sollte das mit dem Kabel im Keller gehen.

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@Schildi144

Natürlich. Nicht. Das Kabel ist grob geschätzt 20-25 Meter lang. Läuft auch seit Jahren alles fehlerfrei.

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@Tattoofreak81

Wenn es schon mehrere Jahre liegt ist die Brandgefahr sogar noch größer. Isolierung altert! Bitte sag mir, das es sich um ein schwarzes Kabel mit Beschriftung handelt. Bei den weißen Dingern ohne Beschriftung würde die Isolierung nach ein paar Jahren vergammeln und wenn du Pech hast kann das zum Kabelbrand führen.

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