stimmt meine Vorgehensweise für dieses Problem?
Es werden für verschiedene Eisschichten die Tiefe angegeben und die Dicke pro Jahr .mit zunehmender Tiefe nimmt diese ab, da das Eis Komprimiert wird und dünner wird. Am Anfang hab ich mir gedacht, dass man einfach nur die Tiefe immer durch die dicke pro Jahr teilt. Aber ich würde einfach die letzten Werte immer mit dazu addieren aber ich weiß nicht ob das stimmt.
3 Antworten
Eis lässt sich als Feststoff nur in geringem Ausmaß zusammendrücken. Dasselbe gilt für Flüssigkeiten, nicht aber für Gase, solange sie nicht nah am kritischen Punkt sind, wo der Unterschied zu einer Flüsigkeit verschwindet.
Schnee enthält viel Luft, frisch gefallener lockerer Schnee über 90 %, soweit ich informiert bin. Der lässt sich natürlich anfangs leicht zusammendrücken, aber nur bis zu dem Punkt, wo die Luft praktisch vollständig weg ist.
Physikalisch wird die Kompressibilität durch das Kompressionsmodul angegeben. Das ist der Druck, an dem das Volumen auf Null geschrumpft WÄRE, WÄRE das Kompressionsmodul nicht selbst wieder vom Druck abhängig. Für Eis kenne und finde ich das Kompressionsmodul leider nicht, erst recht nicht für verschiedene Drücke. Vielleicht brauchst du es auch gar nicht, sondern es genügt, das Entweichen der Luft zu berücksichtigen.
Das ist wieder eine Aufgabe aus der 1. Runde der diesjährigen Physikolympiade. Bitte versuche, die Aufgaben selber zu lösen. Bei den weiteren Runden müsstest Du auch ohne Hilfe auskommen.
Mein Ansatz wäre, als erstes die Werte aufzuzeichnen und als zweites eine Näherungsfunktion dafür zu finden.
Alternativ numerische Lösung mittels Excel-Tabelle