Stimmt es, dass man in Lava nicht versinkt?

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5 Antworten

Aber in Eis versinkt man ja auch nicht, in 4°C kaltem Wasser dagegen schon, obwohl da die Dichte höher ist als bei Eis.

In Eis versinkt man deshalb nicht, weil es fest ist. Die Moleküle weichen nicht einfach aus, sondern halten durch Wasserstoffbrückenbindungen zusammen, wobei dieser Zusammenhalt zu starken Kräften nicht standhält, aber dann bricht man ein, statt einzusinken.

In Holz, und zwar auch welches, das noch wesentlich geringere Dichte als Eis hat, sinkt man ebenfalls nicht ein.

Wasser bei +4°C Temperatur ist flüssig. Die Moleküle hängen nicht fest zusammen und weichen dem Körper aus. Die Dichte wiederum ist knapp die des menschlichen Körpers, dessen Volumen allerdings ohne nennenswerte Massenänderung variabel ist, nämlich durch die Lunge.

Der Körper verdrängt Wasser und übt dabei eine Kraft aus; die Gegenkraft dazu erfährt er als Auftrieb. Im eingeatmeten Zustand, wenn sein Volumen größer ist als das der gleichen Menge Wasser, schwimmt er, weil sich die Kräfte bei einem dadurch bestimmten Prozentsatz des Eintauchens die Waage halten.

Ich habe gehört, die Dichte [von Lava] sei zu hoch.

Das ist nur der eine Grund. In der Tat ist die Dichte von Lava um ein mehrfaches größer als die Dichte des Wassers oder des menschlichen Körpers, je nach Zusammensetzung - beispielsweise 5 mal so hoch. Wenn es nur um diese ginge, sollte der menschliche Körper also etwa zu 20% eintauchen.

Allerdings führt die hohe Temperatur dazu, dass das Wasser, aus dem der Körper besteht, sehr schnell verdampft und erst ein Dampfkissen bildet, dem der Körper aufliegt, bis vom Körper nur noch die trockenen Bestandteile übrig bleiben, die organischen verbrennen und ein mineralischer Rest zurückbleibt und sich mit der Lava vermengt.

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Du versinkst aus dem einfachen Grund nicht, weil sich dein Körper innerhalb weniger Sekunden in Wasserdampf und Rauch verwandeln wird.

Beides bekanntermaßen Stoffe, die selbst in Wasser nicht versinken sondern zum Himmer aufsteigen. Genauso wie deine arme Seele, falls du mir nicht glaubst und einen Selbstversuch wagst.

;-)

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Das ist so ähnlich wie mit Salzwasser (Totes Meer). Dort versinkt man nicht, weil man selbst eine geringere Dichte hat, als das salzhaltige Wasser.

Man kann trotzdem darin tauchen!

Genau so könnte man in flüssigem Gestein tauchen, würde man nicht vorher verbrennen. Man muss nur mehr Energie aufwenden, um gegen den Auftrieb "anzukämpfen". Im Toten Meer ist tauchen ohne Bleigürtel etc sehr schwierig.

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Aber Lava hat ja die Dichte von Stein. Da kann ein Mansch nicht drin versinken. Die Frage stell sich aber kaum, da man eh vorher verbrennt...

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Kefflon 19.11.2016, 13:24

"Lava hat die Dichte von Stein" .... wow.... sehr wissenschaftlich ausgedrückt.

Weder "Lava", noch "Stein" sind Bezeichnungen für ein konkretes Element/Verbindung. Daher kann man auch keine Schlüsse über die Dichte ziehen.

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Zaadii 19.11.2016, 13:27
@Kefflon

Hm...Stein hat also Deine Meinung nach keine Dichte? Wie ist es mit Holz. Und Luft. Hat das alles keine Dichte. Und was ist mit Dir?

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SlowPhil 19.11.2016, 13:52
@Zaadii

Kefflon meint, dass es unterschiedliche Gesteine und natürlich auch unterschiedliche Lavas gibt, deren Dichten sich sehr unterscheiden können. Übrigens auch der Schmelzpunkt. Die »kälteste« Lava der Welt fließt am Ol Doinyo Lengai in Tansania, besteht zur Hälfte aus aus Karbonaten. Flüssig ist sie schon bei unter 600°C, und die Dichte wird 3g/cm³ nicht wesentlich überschreiten.

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Seit wann hat 4 Grad kaltes Wasser eine höhere Dichte als Eis?

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Brieftasche1982 19.11.2016, 11:56

Hat Bernd Höcke gestern beschlossen.

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SlowPhil 19.11.2016, 12:48

Immer schon. Das ist genau der Grund dafür, dass sich eine Eisschicht oben auf einem See oder Teich bildet und Wasserlebewesen unten weiterleben können. Die Dichteanomalie ist ein Grund, warum Eisberge auf dem Meer schwimmen, allerdings friert auch Salz nicht ins Eis mit ein, weshalb dieses aus Süßwasser besteht, und Salzwasser ist dichter als Süßwasser und erst recht als Eis.

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Kefflon 19.11.2016, 13:22

Dichte hat nicht unbedingt etwas mit Härte oder Aggregatzustand zu tun.

Festes Wasser ist zwar härter (Klar, ist ja nicht flüssig) als flüssiges Wasser, aber durch die Dichteanomalie des Wassers bei 4°C ist es leichter. Zu dem dehnt sich Wasser aus, wenn es fest wird. ("Gefriert"). Also 2 Faktoren, die dafür sorgen das 1000cm³(1 Liter) von 4°C kaltem Wasser mehr wiegen, als 1000cm³ festes Wasser.

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wellicreep 19.11.2016, 22:52

stimmt hätte erst nachdenken sollen /.\

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