Wieso lässt sich kaltes Wasser schneller erhitzen alles warmes Wasser?

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Naja alo ich weiß von folgendem: Es gab mal nen Beitrag (ich glaub vom SWR) in dem das mehr oder weniger behauptet wurde (Also dass heißes Wasser schneller gefriert als kaltes). Den Ursprung hat diese Geschichte wohl bei irgendeine afrikanischem Eis-Hersteller und Verkäufer, der das beobachtet haben will. In dem Beitrag ist von einer Schülergruppe berichtet worden, die dem nachging (ich weiß nicht, ob das "einfach so" war, oder im Zuge irgendweiner wiss. Kooperation). Dazu haben sie Gläser mit kaltem und heißem Wasser gefüllt und sie in einer Tiefkühltruhe abgekühlt Dann wurde beobachtet, wann welches welches Glas (bzw. Das Wasser im Glasa) gefriert. Die Beobachuing war: Es gibt tatsächlich einige "heiße Gläser", die schneller als die "kalten Gläser" gefreiene (oder andersrum ausgedrückt: Es gibt einige kalte Gläser, die arg langsam sind). Eine ERklärung wurde nicht geboten, aber ich würde mal eine anbieten: Wenn du Wasser abkühlst, erreicht es irgendwann den Gefreirpunkt (also 0°C bei Normaldruck). Wenn dem Wasser noch mehr Energie entzogen wird, müsste es gefrieren (wobei dann die Temperatur bei konstant 0°C bleibt, bis alles gefroren ist, erst dann geht die Temperatur weiter runter). Das wäre auch der Zustand im sogenannten thermodynamische Gleichgewicht. Das thermodynamische Gleichgewicht stellt sich immer ein, wenn du "genügend langsam" vorgehst, also wenn du sehr sehr langsam abkühlen würdest. Dann müsstem man auch feststellen: Das kalte Wasser gefriert schneller als das warme. Hier haben wir aber keinen quasistatische (also sehr langsame) ZUstandsänderung. D.h.: Das thermodynamische Gleichgewicht muss nicht unbedingt imme erreicht sein. Es kann folgendes passieren: Wenn du das Wasser auf 0°C abkühlst, dann gefreiert es nicht sofort, sondern kühlt sich (als flüssiges Wasser) noch unter 0°C ab. Dieses Vorgang nennt man Unterkühlung. Das kann man sich so forstellen, dass die Wassermoleküle sich zwar eigentlich zu Eiskristallen zusammenfinden solten, aber dieses aufgrund der noch vorhandenen Bewegungsenergie nicht schaffen. Irgendwann fängt dann aber irgendwo (zufälligerweise) doch mal an, sich ein Eiskristall zu bilden. Die Folge: Das unterkühlte Wasser kann sich an diesem Eiskristall ablagern, sodass das gesamte Glas Wasser (oder zumindest ein großer Teil) "auf einen Schlag" gefreiret. Dabei heizt es sich übrigens wiedeer auf 0°C auf (Ein Effekt, den man auch von diesen Taschenwärmern kennt, das ist auch nur eine unterkühlte Flüssigkeit, die man zum Auskristallisieren bringt).

Sol heißen: Wenn man die Termperatur der Gläaser messen würde und beim Erreichen des Gefrierpunktes (oder kurz oberhalb) des Gefreirpunktes ein Stück Eis in das Glas geben würde (ein sogenannter Impfkristall), dann würde das Wass "ganz normal" gefrieren, da ja dann schon ein bisschen Eis da ist. Dann würde das warme Wasser auch immer langsamer gefrieren als das kalte. So kann es eben nun mal passieren, dass zufälligerweise ein kaltes Glas viel stärker unterkühlt bis es gefriert, als ein warmes Glas, sodass eevntuell das kalte Glas später als das warme Glas gefriert. Aber wie gesagt, das ist zufällig und im Mittel gefriert kaltes Wasser auch immer schneller als warmes Wasser.

Mit wenig Aufwand lassen sich sowohl die Versuchsbedingungen als auch die Erklärung googeln.

Deine Erklärung ist gur gedacht, aber falsch. Unterkühltes Wasser ist auch nur schwierig zu erreichen.

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das kannst du doch ganz einfach selbst überprüfen!

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