Spiegelreflexkamera begrenzte Anzahl an Aufnahmen

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8 Antworten

Der Verschluss oder der Klappspiegel sind ja mechanische Bauteile, deren Haltbarkeit bzw. Funktionstüchtigkeit beschränkt ist. Der Hersteller gibt für den Verschluss eine Haltbarkeit von z.B. 100 000 Auslösungen an bzw. sagt, er sei für diese Anzahl ausgelegt. Das heißt aber nicht, dass er dafür garantiert. Wenn man Pech hat, geht der Verschluss schon weit vor Erreichen dieser Auslösezahl kaputt, oder er hält wesentlich länger. Ich bin der Meinung, dass man bei regelmäßiger, normaler Benutzung mehrere Jahre Freude an der Kamera hat. Du solltest dir allerdings nicht angewöhnen, sinnlos umherzuknipsen oder alles im Serienbildmodus zu fotografieren, wo dann ohnehin meistens vier von fünf Bildern im Mülleimer landen. Dann ist natürlich die Lebenserwartung einer DSLR-Kamera deutlich geringer.

Bewegliche Teile unterliegen einem Verschleiß, und der wirkt sich auf filigrane teile wie sie in einem Schlitzverschluss vorkommen schon recht deutlich aus. Man kann dem zwar durch hochwertige Materialien entgegenwirken, aber zum einen sind diese Materialien selbst teuer und die Verarbeitung ist auch nicht einfach und damit auch teuer. Daher sucht man einen guten Kompromiss zwischen Aufwand und Lebensdauer. Bei den Spiegelreflexkameras der Einsteigerklasse, zu denen auch die Canaonm 1100D gehört geht man von einer Lebensdauer von 70000 bis 100000 Auslösungen aus. Ein mittelfleißiger Amateur erreicht eine solche Anzahl von Auslösungen in zehn Jahren kaum.

Sowas ist völliger Quatsch. Gerade, wenn du zu einer Canon greifst kannst du hohe Qualität erwarten. Keiner meiner 2 Canon DSLR's schwächelt, obwohl sie sehr oft in Einsatz sind. Meine 10 Jahre alte Spiegelreflex (ebenfalls von Canon) funktioniert ebenfalls einwandfrei.

Alles mit beweglichen Teilen hat eine begrenze Lebensdauer. Bei Spiegelreflexkameras liegt die deutlich jenseits der 100.000 Bildern (Billigprodukte ausgenommen). Bei der Nutzung als Fotoapparat also kein wirkliches Problem. Wo man die Lebensdauer schneller erreicht, sind z.b. Zeitrafferaufnahmen. Wenn eine Kamera mehrere Wochen jede Sekunde ein Bild macht ist das natürlich eine ganz andere Belastung.

Stimmt nicht. Klar gibt es auch bei einer Spiegelreflexkamera Verschleißteile, es ist aber nicht so, dass man bspw. 100.000 Aufnahmen machen kann und bei der 100.001 Aufnahme geht die Kamera kaputt.

Natürlich geht eine DSLR irgendwann mal kaputt, aber bis das geschieht, ist sie eh total veraltet.

begrenzt ja aber nicht fest begrenzt manche gehen nach 80.012 Kaput manche nach 71.231 und manche nach 123.023 das ist unterschiedlich je nach dem wie sie behandelt und gepflegt wird (Nikon gibt an das man seine Kamera alle 12 Monate zur Inspektion bringen soll).

Das Spiegelsystem ist ein Verschließteil. Bei jedem Auslösen klappt der Spiegel einmal hoch und wieder herunter. Irgendwann will die Kamera dann auch nicht mehr!

Ich denke mal mindestens 50.000 Aufnahmen!

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