sozialisten & kommunisten - wer sind die guten?

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Ganz platt ausgedrückt ist Sozialismus der Weg zum Kommunismus.

Laut Marx hat die Geschichte ein Endziel, und das ist der große Irrtum.

Ansonsten: Nein, wir leben hier weder im Kommunismus noch im Sozialismus, auch wenn die amerischen Konservativen das gern von uns behaupten.

Marx' Ideologie beruht auf dem Weltbild des 19 Jahrhunderts, in dem es wirklich noch richtige Gesellschaftsklassen und die damit verbundenen Zustände gab.

Heutzutage haben wir eine in viele unterschiedliche Millieus einteilbare Gesellschaft deren Grenzen zueinander fließend sind. Ebensogibt es innerhalb der Gesellschaft eine größere Mobilität. D.h. man kann leichter auf- und absteigen, wenn Du es so ausdrücken möchtest... ;o)

in welcher Form leben wir denn noch? ansonsten top, danke, jetzt weiß ich etwa schonmal

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@Gedankenstrich

Ökonomisch gesehen in einer sozialen (nicht sozialistischen!) Marktwirtschaft, allerdings haben wir uns da in den letzten 15 Jahren vom sozialen Aspekt etwas weg bewegt.

Ansonsten leben wir in einer Republik, weil unser Staatsoberhaupt gewählt und nicht durch erbfolge bestimmt wird.

Und wir leben in einer Demokratie, zumindest nominell, weil wir ja alle vier Jahre nach unserem Kreuzchen gefragt werden, das wir dann mit dem Bleistift auf geduldigem Papier machen dürfen.

Und wir leben in einem Rechtsstaat, weil wir rein theoretisch gegen alles und jeden klagen können.

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@DasNeutrum

Und wir leben in einer Föderalen Republik weil wir nun mal Länderrecht und Bundesrecht kennen - neben Kommunalrecht welches ebenfalls im Grundgesetz verankert ist.

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Was für ein Unsinn es hier zu 4+ schafft ... Sowas ist nur im Kapitalismus möglich.

Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden, sagte Marx nicht zu Unrecht.

Marx' Ideologie beruht NICHT auf dem Weltbild des 19 Jahrhunderts! Er hat das Weltbild von 2090 !

Und er hat keine Ideologie geliefert, sióndern eine wissenschaftliche Grundsatzanalyse der Funktionsweise des KAPITALS, also unserer heutigen Gesellschaft, die sowieso exakt die gleiche wie 1848 war - nur mit anderer Technologie. Wenn man ganz genau ist, mit höherer (technischer) Bildung und Kompetenz des Proletariats (bis hin zum Manager), die aber durch größere Verdummung und Verrohung und Korruption wieder ausgeglichen wird.

HEUTE würde ggf. keiner mehr auf die Idee einer Kapitalismusanalyse kommen, weil er schon so alt und eingespielt ist.

Marx hat über die Kapitalismus analyse hinaus auch die ENTWICKLUNGSGESETZE DER MENSCHHEIT entdeckt - siehe HISTORISCHER MATERIALISMUS .

JUNGE JUNGE - das geht über viele tausend Jahre und weit über das 19.-22.Jahrhundert hinaus. Du plapperst unreflektiert antimarxistische Propaganda nach !

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@PatriceKongo

Fakt Nr.1: die einzige Propaganda HIER besteht aus Deinem Kommentar. Punkt.

Fakt Nr.2: Marx lebte im 19. Jahrhundert. Fliegerei, Keynesianismus, soziale Marktwirtschaft, Kartellamt, Krankenversicherung, Wahlrecht nach heutigen Maßstäben, Manteltarifverträge, etc. gab es zu seiner Zeit nicht.

Frage dazu: Wie sollte er das Weltbild von 2090 haben? Hat er eine Zeitreise gemacht? XD

Fakt Nr.3: Alle Staaten, die sich im Laufe der letzten 100 Jahre an Marx gehalten haben, sind in ihren marx'schen Bestrebungen auf ganzer Linie gescheitert.

Daraus erschließt sich ganz unkapitalistisch und objektiv

Fakt Nr.4: Marxismus ist ein Irrweg. "De te fabula narratur!" (um es mit Marx' Worten auszudrücken)

Fakt Nr.5: Selbst viele bekannte bekennende Marxisten haben den Marxismus als Ideologie bezeichnet, immer wieder. Damit wäre auch Deine Behauptung, Marx hätte angeblich keine Ideologie geliefert, ad absurdum geführt.

Ich habe hier keinen Unsinn für meine wohlverdienten Punkte, sondern eine sachliche Antwort geliefert. Den Unsinn finde ich ausschließlich in Deinem offenkundig subjektiv artikulierten Kommentar. Und damit sich den nicht irgendwelche neugierigen Kinderlein von Dir abgucken, mußte ich den wiederum einfach nochmal kommentieren... ;-P

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@DasNeutrum

Wenn Du Marx kennen würdest, dann wüßtest Du, dass was er schreibt eine Grundsatzanalyse war, die heute noch genauso gilt wie damals. Alles was er schrieb stimmt auch mit Gewerkschaften, Fliegerei, Keynesianismus, soziale Marktwirtschaft, Kartellamt, Krankenversicherung, Wahlrecht noch ganz genau so. Einige Ausführungen, die oft als Verelendungstheorie von Anti-Marxisten bezeichnet werden, wird IMMER und zwar absichtlich FALSCH VERSTANDEN. Dabei ist der Brainwash und die medialen Verummungs-Verrohungskampagnen, man kann schon Entmenschlichungskampagnen sagen so sehr gesteigert worden, das zum materiellen Elend des Arbeitsstresses in vielen Bereichen vor allem das psychsche Elend dazu kam. Lies mal Albert Einsteins Artikel "Warum Sozialismus?"

Alleine die Kriege - die als Krisenausweg benutzt werden - machen den Kapitalismus obsolet. Dass wir die letzten Jahrzehnte nach dem Krieg Frieden hatten ist schon seit 1999 vorbei und wird immer schlimmer werden. Sie arbeiten schon wieder am Nationalismus und bringen massig völlig unkritische NAZI-Filme.

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@DasNeutrum

kein Staat war je kommunistisch. Und eine an dem Wohl der Gemeinschaft orientierte Gesellschaft ist kein "Irrweg" sondern die ideale Gesellschaftsform für die der Mensch aber leider zu egoistisch ist.

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Wer Sozialist ist ist meistens auch Kommunist, da der Sozialismus der Weg zum Kommunismus ist. Jedoch gibt es verschiedenste Vorstellungen vom Sozialismus und Kommunismus bei welchen man eine oberflächliche Unterteilung machen kann.Da gibt es einmal für den Sozialismus den Realsozialismus, den Libertär-Sozialismus ( auch bekannt als Anarchie) und den "normalen" Sozialismus.Den Realsozialismus kann man dahingehend als böse betrachten, dass er leider einige Aspekte hatte, die keineswegs in das sozialistische Ideal reinpassten und die Menschen überwachte, autoritär vorging/herrschte und politisch unliebsame irgendwie angriff. Den Libertär-Sozialismus und den Sozialismus kann man als gut bezeichnen, da sie beide einen sehr positiven Zustand anstreben.Die Realsozialismen kann man auch als gescheiterte Versuche eines anständigen Sozialismus sehen. Die Gründe lagen jedoch nicht immer in der Zielsetzung selbst, sondern es gab z.B. Putschversuche der USA durch deren CIA usw., um den achsobösen Kommunismus zu verhindern... -.-

So viel zum Sozialismus.

Dann gibt es noch den Kommunismus und das, was sich fälschlicherweise als Kommunismus bezeichnet, denn der Kommunismus hat ganz bestimmte Vorraussetzungen, welche bisher nicht mal ansatzweise vollends erfüllt worden sind. Man hats ja nicht mal geschafft den Sozialismus anständig umzusetzen.Da gibt es einmal den Stalinismus. Dieser war autoritär, überwachte seine Bürger, beschnitt wichtige Freiheitsrechte (Meinungsfreiheit) und steckte politische unliebsame Personen in Arbeitslager, oder brachte sie sogar um. Also zusammenfassend kann man hier von etwas bösem sagen, auch wenn das hier nur die Mainstream-Version ist und es gibt immer mehrere Wahrheiten und die Sieger schreiben die Geschichte (in diesem Fall die Feinde der Sowjetunion, welche größtenteils Rechts-Radikale, Nazis, Monarchisten und Kapitalisten waren). Es könnte sein, dass die offizielle Wahrheit falsch ist, jedoch muss es nicht sein.

Zusätzlich gab es da den Leninismus. Dieser wurde ebenfalls fälschlicherweise als Kommunismus bezeichnet (Zitat Lenins: "Kommunismus ist die Elektrifizierung des ganzen Landes" oder so ähnlich, was völlig schwachsinnig und schlichtweg falsch ist). Dieser war nicht ganz so schlimm wie der Stalinismus, jedoch hatte dieser leichte Ansätze einer autoritären Herrschaft, als er die Aufstände in Kronstadt 1921 niederschlug und somit die nach der Räte-Demokratie rufenden Kommunisten verriert. Der Trotzkismus hat das Ziel eines internationalen Kommunismus durch die sogenannte permanente Revolution und Trotzki war derjenige, der die Aufstände niederschlug, obwohl er für die Räte war, also verriet er ebenfalls seine Ideale, weshalb der Trotzkismus eine etwas negativere Bedeutung hat, als er es durch seine Ideale hätte. Der Leninismus ist nicht ganz so schlimm, aber auch nicht so gut.Der Trotzkismus ist etwas positiver, jedoch auch nicht so pralle.Der Maoismus, welcher in China vorherrschte war auch ähnlich schlecht, wie der Stalinismus, jedoch gab es dort noch mehr Tote und die hohen Opferzahlen stammen NICHT von Monarchisten, Faschisten, Nazis und Rechtsradikalen.Es war völlig krank, was Mao da gemacht hat und ist eindeutiger zu verurteilen, als die Opferzahlen des Stalinismus dies sind.

Nun zu den Positiveren Vorstellungen eines Kommunismus..Dazu gibt es den Marxismus, welcher das eigentliche Fundament des Kommunismus und Sozialismus darstellt. Von diesem geht seine Definition aus.Er hat selber nie geherrscht, sondern wurde nur von dem Theoretiker des Marxismus Karl Marx verfasst. Der Kommunismus den die frühe KPD und die SPD vor der Abspaltung in USPD und MSPD hatte war eine freiheitlich-demokratische Vorstellung. Diese wurde von den Mitgliedern des Spartakusbundes und deren Vorsitzenden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht begründet, welche 1919 von den Rechtsradikalen Freikorps erschossen worden sind, weshalb die KPD sich Lenin und schließlich Stalin annäherte. Diese Vorstellung des Kommunismus wurde leider nie umgesetzt und nennt sich Luxemburgismus. Dessen Anhänger bin ich im Übrigen auch. Diese ist höchst positiv.Das Einzige, was es an Kommunismus-Vorstellungen noch gibt ist der Anarcho-Kommunismus. Dieser spricht davon, dass ein richtiger Kommunismus nur erreicht werden kann, wenn an die Stelle des Staates so etwas wie eine Art von Schein-Staat tritt, der nur das Positive macht und das Volk in absolutem Ausmaß und in allen Bereichen mit den Idealen des Kommunismus und der Anarchie über sich selbst herrschen lässt. Dessen Anhänger bin ich ebenfalls und es ist sehr positiv.Dieser vertritt auch die Vorstellung, dass Kommunismus, nicht erreicht werden kann, solange keine Anarchie erreicht wurde und andersherum.

Es gab übrigens bereits in Israel in sogenannten Kibbuzen im Kleinen Kommmunismus und in Mexiko gibt es Zapatistas, die kommunistische Ziele im Kleinen womöglich umgesetzt haben und im Großen noch umsetzen wollen, jedoch wissen wir nicht, wie weit sie sind.

http://www.youtube.com/watch?v=fd7AhF8wkFk

Boah, aller aller größten Respekt für deine Mühe! Vielen vielen lieben dank!

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@Gedankenstrich

Kein Problem ;)

Ich versuche mich schließlich für das Richtige einzusetzen und dafür müssen die Leute informiert sein. Ich sags mal so, wer auf dem höchsten Stand der Information ist und noch dazu kein Egoist, der wird Kommunist, bzw. vor allem die luxemburgistische Richtung und/oder die anarcho-kommunistische.Ohmann, ich hass es mich selbst zu verherrlichen, aber es ist meiner Ansicht nach schlichtweg ein Faktum...

Schönen Abend noch :)

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die Fassung des Lieds "Lob des Kommunismus" von Ernst Busch finde ich viiiiiel besser !

http://www.youtube.com/watch?v=GjcZ4DhhEMQ

Stimmt's ? :-))

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@DarthDestroyer

Stimmt - die Antikommunismus-Erziehung ist perfekt und wirkt auch bei den meisten.

Die herrschende Meinung ist immer die Meinung der Herrschenden.

Da ich aber nichts zu verstecken habe, weil ich trotz aller Kritik Sozialismus /Kommunismus für notwendig halte, wenn wir keinen Faschismus mit dauernden Kriegen haben wollen, finde ich dass das Symbol Hammer und Sichel eben so lange gezeigt werden muß bis es verstanden wird.

Wenn du dich wegen Stalin als Sozialist unwohl fühlst, lies mal:

Ludo Martens: "Stalin anders betrachtet" Wenn der Leser diese Buch zuschlägt, wird er wahrscheinlich sagen: „Vieles das ich über Stalin zu wissen glaubte, sind also Lügen.“ Stalin anders betrachtet analysiert eine Serie von „Medienlügen“: Den Hungerholocaust in der Ukraine, die 12 Millionen Toten des Gulags. Das Buch widerlegt die klassischen Angriffe gegen Stalin: Das Testament Lenins, die von einer totalitären Partei auferlegte Kollektivierung, die erzwungene Industrialisierung, die Liquidierung der alten bolschewistischen Garde, den blinden und absurden Terror der Säuberungen, das gemeinsame Sache machen von Stalin und Hi.tler, und so weiter.

Ludo Martens: "Stalin anders betrachtet"

web.archive.org/web/20050214004538/http://www.danile. de/pdf/sabb.pdf

Dies ist ein durchgehender Link, nicht zwei, und die Leerzeichen nach danile. müssen weg und es dauert wegen der Bilder drin (20MB), auch bei DSL ca.1 Min. bis was kommt. Also etwas Geduld und viel Spaß bei der äußerst aufschlußreichen Lektüre :-)

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Zwischen "Guten" und "Bösen" anhand einer Ideologie zu unterscheiden, das funktioniert nicht.

Unter den "bösen Kapitalisten" gab bzw. gibt es auch solche, die gemeinnützige Stiftungen für Menschen in Not aufbauen, sich für ihren Heimatort und den Denkmalsschutz engagieren, Wissenschaft und Kultur fördern. Andere haben sich der hemmungslosen Geldvermehrung auf Kosten anderer und nur zu ihrem Privatvergnügen verschrieben.

Unter den "guten Kommunisten" wurden nicht wenige der sozial verantwortlich lebenden Reichen verteufelt, nur weil sie Geld hatten, und Andersdenkende wurden gemaßregelt oder in Lager eingesperrt. Mitunter wurde auch massiv in das Privatleben der "kleinen Leute" eingegriffen. Daneben gab es auch zahlreiche kommunistische Idealisten, die zuerst die kommunistische Idee zu leben versuchten.

Es kommt also immer auf die Menschen an.

Diejenigen, welche die Leute in Arbeitslager gesteckt haben waren Stalinisten, Maoisten und Realsozialisten, nicht aber wahre Kommunisten und ihr Land war schon lange nicht kommunistisch. Wenn es das gewesen wäre hätte es eine Klassenlosigkeit uvm. gegeben, doch es gab immer noch die Klasse der Parteibonzen, der Verwalter und des normalen Volkes. Im Kommunismus darf es nur die Klasse des Volkes geben, welche sich selbst in allen Bereichen verwaltet. Jeder Mensch ist Genosse, als auch Sowjet, also Arbeiter und Arbeitgeber, sowie Volk und Politiker in Einem. Alles andere kann kein Kommunismus sein, weshalb der einzig wahre Kommunismus auch nur durch die Diktatur der Arbeiterschaft in einer direkt vom Volk diktierten Herrschaft erfolgen kann.

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@DarthDestroyer

Mit der "Diktatur des Volkes" oder Ähnlichem habe ich Probleme, da schon 2 Leute 3 verschiedene Meinungen haben können. Wer bestimmt nun, was gemacht wird?

Da finde ich eine Demokratie doch besser. Allerdings eine mit dem Motto "Leben und leben lassen" und nicht mit dem Motto "Die Menschheit beginnt erst bei den Millionären, alle anderen können sehen, wo sie bleiben".

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@Claud18

Die Menschen müssen zuvor einzig und allein mit Fakten aufgeklärt werden und seit wann leben wir in einer Demokratie? Das wär mir neu. Wir leben im Parlamentarismus und das ist eine scheindemokratische Ausgeburt der Parteiendiktatur, nichts anderes.. Alle 4 Jahre sein Kreuzchen machen, die da oben dürfen fast schon alles tun, was sie wollen, bilden Koalitionen mit den Partnern, die ihnen passen und bilden dann eine Mischmeinung, die letztlich keiner wollte und auf der anderen Seite stimmt kaum jemand zu 100% einer Partei zu. In der direkten Demokratie nimmt jeder an der Entscheidungsfindung teil und es wird mit Fakten beraten. Es gibt keine Parteien, weshalb sich die Meinungen nicht mehr an einen widerlichen Einheitskurs anpassen, wie es bei Parteien der Fall ist. Es wird immer die Meinung vertreten, die am Besten für alle ist und da alle Klassen sich im Sozialismus annähern haben sie ähnlichere Meinungen bis im Kommunismus alle der selben Klasse angehören, weshalb eine Einteilung in Klassen sinnlos wird und somit eine Klassenlosigkeit vorherrscht. Dort haben dann wahrscheinlich alle fast die selben Meinungen, bzw. würde jede Meinung bereits zum Wohle aller führen, da sich niemand selbst schädigen wollen würde. Es wird solange beraten bis alle eine Meinung haben, oder eine 2/3-Mehrheit erreicht worden ist, je nach dem, was in dem jeweiligen Zeitraum alles an Fakten vorhanden war, um die Meinungen über das Richtige zu bilden. Diese Fakten werden durch eine neue Berufsgruppe zusammengetragen und müssen anschaulich für alle präsentiert werden und jederzeit abrufbar sein. Also etwas so ähnliches wie die Bundeszentrale für politische Bildung, nur halt besser.

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-SunflowerRose

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