Kommunist - Schlecht? - Gut?- Was ist das überhaupt?

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Das Ergebnis besteht aus 16 Abstimmungen

Schlecht, weil 50%
Mittelgut bis Mittelschlecht...., weil 25%
Gut, weil 25%

17 Antworten

Gut, weil

Kommunismus ist gut weil der eigentliche Kommunismus nicht als böse angesehen wird, sondern das, was sie unter Kommunismus verstehen und das sind Sachen, die die meisten Kommunisten(ich eingeschlossen) sowieso nicht leiden können. Diese wären der Maoismus, Stalinismus, Realsozialismus und alles was dazwischen liegt.

Der Kommunismus sieht als Ziel eine Rätedemokratie gepaart mit einer Planwirtschaft vor, die kein Privateigentum an Produktionsmitteln erlaubt, wodurch die Wirtschaft von den jeweiligen Räten und deren Personen geregelt wird und nicht von einzelnen Unternehmern. Die Erträge der Wirtschaft gehen direkt zurück an die Arbeiter, die den Staat bilden. Alle Unternehmen und Banken gehören dem Staat und der Staat sind die Leute. Die Planwirtschaft bewirkt, dass nach einem bestimmten Plan produziert wird. Bisher wurde dieser immer zentralistisch, dh. von einer höheren Instanz wie der Partei festgelegt(war eine undemokratisch gewählte Einheitspartei, widerspricht Kommunismus). Er sollte aber eigentlich wie es sich für eine Rätedemokratie gehört von den Räten festgelegt werden, die sich dann um die jeweiligen Orte durch demokratische Entscheidungen kümmern. Man hat schon Privateigentum, jedoch hat man außerdem kein Land-, und Bodeneigentum. Das Land und die Wohnungen, Häuser usw. werden den Leuten zur Verfügung gestellt.

So ziemlich alles wird vom Staat ausgeführt und jeder gehört zum Staat.

Der Mensch steht über dem Kapital und man sah auch oft vor die Zinsknechtschaft im Kommunismus zuvor abgeschafft zu haben, also im Sozialismus, der in einem größeren Feld gefassten Vorform, da es nicht so genau umschrieben war.

Um etwas über die Zinsknechtschaft zu erfahren lege ich dir das beigefügte Video nahe, übrigens wird einem das aus einem ganz bestimmten Grund in der Schule nicht beigebracht...

Peace & solidarische Grüße! :)

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Schlecht, weil

Kommunismus ist leider nicht machbar .. im Gedanken wäre er Toll. Alles gehört allen und keiner hortet für sich selber. Aber denk doch mal nach. Um das durchzuführen musst du die Leute die Besitz haben enteignen .. ihnen quasi alles wegnehmen und es neu verteilen. Dazu kommt das Menschen halt nicht alle gut und nett sind. Die allermeisten sind habgierig und arbeiten zum Beispiel um sich Besitz anzuschaffen. Würdest du 12 Stunden fleissig arbeiten wenn danach alles was du verdienst auf alle anderen aufgeteilt wird?

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Schlecht, weil

alle Menschen gleich sind, nach den Vorstellungen des Kommunismus. Ich möchte meine eigenen Entscheidungen und Lebensträume verwirklichen und nicht einer der Menschen der breiten Masse sein. Im Kommunismus kann man nicht aufsteigen denn alle Menschen sind gleich! Wenn man besondere Leistung erbringt, kann man nicht mehr Geld verdienen als viele andere, denn alle sind gleich! Der Kommunismus funktioniert nicht, es hört sich verlockend an, dass alle gesicherte Arbeitsplätze haben usw., aber wer strengt sich denn in der heutigen Gesellschaft noch an, wenn er so oder so das gleiche erreicht, wie alle anderen auch? Für mich einfach eine fast mittelalterliche Weltanschauung, die längst überholt ist...

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Kommentar von wim50
12.10.2010, 00:13

Du bist Arbeitnehmer, Steuerzahler, Konsument, Handybenutzer, GEZ-Zahler, FaceBook-Nutzer - viele schöne Gemeinsamkeiten.

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Mittelgut bis Mittelschlecht...., weil

Die Idee ist gut und würde uns den Weltfrieden bringen, wenn die Menschen diese Idee umsetzen könnten. Können sie aber nicht , widerspricht wohl der menschlichen Natur. Im lebendigen Kommunismus gab es sehr viel Korruption, Funktionäre besaßen viel, die Normalos nichts...also wie immer.

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Schlecht, weil

Die Idee ist super, und ich würde mich freuen wenn es funktionieren würde. Ich habe Schlecht ausgewählt, da:

  1. Kommunismus nie wirklich verwirklicht werden kann, da es der menschlichen Natur widerspricht.

  2. Die Demokratie die wir haben ist sicherlich nicht perfekt, aber sie ist besser als das Chaos das eine Revolution mit sich bringen würde. Und eine Revolution würde es brauchen um Kommunismus an die Macht zu bekommen.

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Sei nicht so schnell mit deiner Meinung. Ich finde die Idee des idealen Diktators interessant. Ein gütiger und absoluter Herrscher der dafür sorgt, dass es allen gut geht. Es ist eine schöne Idee, aber es ist lächerlich zu denken, das soetwas jemals lange gut geht.

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Vergiss erstmal die Begriffe "gut" und"böse/ schlecht". Die haben in der Menschheitsgeschichte inzwischen nichts mehr zu suchen, weil sie gar nichts erklären! Wenn Du Dich, wie Du das hier erklärst, ernsthaft damit beschäftigen willst, dann lies erstmal die kleine Schrift "Manifest der Kommunistischen Partei" (Marx/ Engels vom Februar 1848) und die andere: "Grundsätze des Kommunismus" (Engels, November 1847, in Vorbereitung auf das Manifest geschrieben). Verzichte auch gleich auf die hier allenthalben anzutreffende Gleichstellung der Staats- und Regierungsformen der ehemaligen Sozialistischen Länder des sog. Ostblockes und deren Politik mit "Kommunismus"! Das wurde und wird dermaßen falsch und propagandistisch missbraucht, dass selbst der Begriff "pseudowissenschaftlich" schon eine Auszeichnung wäre!

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kommunismus, wie man ihn sich utopisch "in perfektion" vorstellen kann, ist für mich letztlich auch das "endziel" für eine friedlich und gerecht miteinander lebende gesellschaft. tatsächlich wirds das aber wohl nie geben oder zumindest niemand mehr miterleben.

fast alle beispiele in der geschichte sind kläglich gescheitert bzw. sind nur mit eklatanten eingriffen in die rechte der menschen realisierbar gewesen.

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Kommentar von wim50
12.10.2010, 00:09

Auch alle anderen Ordnungen sind gescheitert und die derzeitige kränkelt etwas, wie wir unschwer feststellen können. Das abschließende Urteil wird etwas später gefällt.

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Mittelgut bis Mittelschlecht...., weil

Die Idee ansich ist nicht schlecht sie wird aba zumindest in unsere Westliche Kultur kaum umsetzbar sein.Weil es gegen die Natur des Menschen spricht.

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Gut, weil

sogar das einzige was richtig gut ist. Kommunismus ist die Idee, dass die Menschen alle gleich sind, und daher auch gleichgestellt sein sollten, allso dass es keine Arbeitnehmer und Arbeitsgeber gibt, sondern das jeder Mensch sowohl Arbeitsnehmer wie auch durch eine Genossenschaft Teilhaber an den Produktionserzeugnissen.

Weiter verneint der Kommunismus die Nationalstaaten, weil diese für den Kommunismus nur künstlich geschaffene Schranken sind die die Menschen "gefangen" halten um sie so der Lohnknechtschaft zuzuführen.

Weiter steht der Kommunismus für eine Soziale absicherung von der Geburt bis zum Tod, die für jeden gleich ist und allen ein Menschenwürdiges Dasein ermöglicht in dem ein jeder für sich nach seiner Raison nach dem Glück und seiner Selbsverwirklichung streben kann

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Der Kommunismus ist eine Utopie, die leider durch diverse Versuche diese zu erreichen arg in den Schmutz gezogen wurde. Im Endeffekt wäre der Kommunismus in seiner reinsten Form mehr als wünschenswert, nur leider ist es unmöglich diesen zu ereichen solange es Menschen gibt.

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Kommentar von sheeeepy
12.10.2010, 00:15

warum wünschenswert, wenn die Individualität des Einzelnen dadurch eingeschränkt ist? Es gibt keine perfekte Ideologie, aber der Kommunismus ist meiner Meinung nach auch nicht sonderlich dicht dran.

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Schlecht, weil

...die Klasse derer, die sich als Leiter auserkoren sehen, von der Gleichheit und das völlige Fehlen des Privateigentums nichts wissen wollen. Habe meine ersten 21 Jahre in einem sozialistischen Land verbracht, das zum Ende seines kümmerlichen daseins das Erreichen des Kommunismus propagierte, jedoch wie in das Buch "Farm der Tiere" waren die Schweine eben gleicher als andere Tiere. Das Recht auf Eigentum, eigenes Revier ist jedem Lebewesen in den Genen verankert, ob Wurm oder Blauwaal. So gesehen ist Kommunismus wider der Natur, wider natürlichen Besitzdenkens. Die LEbensumstände waren mitunter indiskutabel, propagandageschwängert, menschenverachtend.

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Mittelgut bis Mittelschlecht...., weil

hat einige gute ideen drin, aber mit der umsetzung haperts doch ganz gewaltig.

Übrigens: Kommunismus hat keine Kriege verursacht, dass waren machtgierige Gewissenlose Mensche, die eine Ideolie vorgeschoben haben...

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Schlecht, weil

Besorg dir mal den Film "Farm der Tiere" (Animal Farm). Dort bekommst du in Form einer Fabel die Antwort.

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Kommentar von Tobias87
12.10.2010, 15:01

Noch besser: das Buch.

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In welch einer friedvollen Welt müssten wir wohl seit 20 Jahren leben, da die bösen kommunistischen Krieger weg vom Fenster sind. Und vor den Kommunisten hat es natürlich auch keine Kriege gegeben. Das steht in jedem Geschichtsbuch.

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Kommentar von MathMarc
12.10.2010, 00:15

Ich nehme mal an, das war ironisch...

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Mittelgut bis Mittelschlecht...., weil

leider kann man die ziele mit den kapitalistichen menschen ohne krieg nicht ereichen

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Schlecht, weil

ist auch nur ne Diktatur

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Schlecht, weil

er das freie denken und handeln verbietet

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Kommentar von MathMarc
11.10.2010, 23:53

Inwiefern, bitte erkären. Ich bin kein Spezialist.

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