Sollte man LGBT in der Schule normalisieren?

Was ist LGBT?

Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender Community, Leute die sich innerhalb dieses Namens ‘zusammenschließen’. Dieser Zusammenschluss entstand dadurch, dass sie oft diskriminiert wurde

14 Antworten

Warum sind manche dagegen:

Das ist einfach: "Steht in der Bibel als 'Ist ein Greuel'." (Dito natürlich Koran, Thora und vermutlich noch andere). Das steht dort vermutlich, weil es für ein bronzezeitliches Hirtenvolk mit dem Ziel, Nachkommen "so zahlreich wie die Sterne am Himmel" zu haben, wichtig war, so viele Nachkommen wie möglich zu haben, um zu überleben (und für König und Priester noch genug malochen und in Kriege geschickt werden) zu können.

Sollte man das ändern: Natürlich! Leider sind die vorstehend erwähnten Bronzezeitler aber nicht nur dagegen, sondern auch weltweit sehr mächtig: vom "islamischen Staat" über die "Christdemokraten" oder die amerikanischen Kreationisten haben sie in vielen Ländern das Sagen - ganz abgesehen von den "Rettern des Abendlandes" von der PIS(s)-Partei oder der AfD.

Ja, wobei ich, je nach Region, hier in D. durchaus positiv gestimmt bin...

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Also in Amerika sind Menschen der Gruppen LGBT besonders geschützt. Es gibt Amerikanische Mittelgroße Städte in denen Jungs zum Beispiel in Kleidern oder Röcken in die Schule gehen. Es wäre auch nicht ratsam, dort einen Homosexuellen oder Genderfluiden Jungen zu Beleidigen oder gar Anzugreifen.Die Strafen hierfür sind hart. Schon ab dem 10ten Lebensjahr können Kinder die ein Verbrechen begehen mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft werden. Das sollte man in Deutschland auch so Handhaben. Es ist natürlich möglich, dass es die horrende Strafandrohung ist, die andere Kinder und Jugendliche davon abhält, gegen LGBT vorzugehen. Aber wenn die Achtung von anderen Menschen nicht erreicht werden kann, dann ist es immer noch besser mit dem Knüppel zu drohen, als Minderheiten in soziale Ecken zu trängen. Es geht schließlich um die Freiheit aller Menschen und nicht um die Meinung des sogenannten gesunden ,, Volksempfinden" Was mich halt wundert ist, dass ausgerechnet in den USA, das ja als sehr Prüde bekannt ist, Rechte von Minderheiten so vehemennt Umgesetzt werden.

Das Du das Gefängnissystem der Usa gut heißt ist schon Fragwürdig. Gefängnisse in den Usa sind zum Teil privatisiert - das heißt Privatpersonen betreiben Gefängnise, wie ein Geschäft. Der eine hat einen Supermarkt, der andere einen Friseurladen, und manche Gefängnisse. Das bedeutet das diese Gefängnisse immer gut gefüllt sein müssen sonst verdient man kein Geld.

Das Minderheiten auffällig härter bestraft werden - und somit eine ganze Industrie bedient wird und sich einige Bundesstaaten darauf verlassen das auf diese Weise Kohle reinkommt ist Menschenfeindlich, Rassistisch und zynisch.

Du begrüsst das.. Unglaublich. Super Haltung. Pro Lgbt und Pro Amerikanische Justiz..smh

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@mirabellaxxo

Ich habe keineswegs Behauptet, dass das Gefängnissystem in den USA gut ist. Natürlich gibt es gerade in den USA recht fragwürdige Unterfangen im Kampf gegen Kriminelle. Und deren Sanktionierung..Wobei noch zu erwähnen wäre, dass in den USA wohl der Rachegedanke an erster Stelle steht und nicht eine Bestrafung. Das Gefängnissytem der USA ist mir keineswegs fremd. Auch dass gerade Minderheiten , wenn man von Ethnischen und Rassischen Minderheiten ausgeht, besonders betroffen sind, ist mir durchaus Bekannt. Ich habe lediglich in Bezug auf die Frage , sollte man LGBT in der Schule normalisieren, geantwortet,:

Dass diese Minderheiten in den USA geschützt sind. Und wenn sie Angegriffen oder sogar mit Gewalt bedroht werden, oder ihnen Aufgrund ihres Anders seins sogar Gewalt widerfährt, die Strafen in einm solchen Fall sehr hart ausfallen können. Und das ist auch richtig so. Würde man das auf Deutschland übertragen, wären auch die LGBT`s hier besser geschützt.

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@Barbiesolaria

Das ist eine absurde Forderung, denn sie verändert nichts. Sie sorgt dafür das solche Dinge heimlich geschehen. Das NWort ist auch ein Tabu in den Usa - am Rassismusproblem hat es NULL verändert. Du glaubst indem man Leute Mundtot macht, verändert man eine Gesellschaft - das tut man nicht.

Bei Gewaltverbrechen, braucht es kein neues Gesetz oder härteres speziell für LGBT. Denn jedes Gewaltverbrechen ist falsch. Man könnte auch sagen, Gewalt speziell gegen SChwarze in Deutschland soll härter bestraft werden, gegen Behinderte oder sonstwem. Lgbt kann man da nicht hervorheben, denn jedes Leben zählt.

Minderheiten sind in den Usa offiziell geschützt - es ändert nichts an der Haltung der Leute.

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Das ist ein sehr wichtiges Thema das in der Schule mehr behandelt werden sollte. Generell ist die sexuelle Aufklärung viel zu schlecht und wird als viel zu unwichtig erkannt. Ich musste mir z.b. vieles meines Wissens in Bereich der Sexualität in Internet aneignen

Warum sind manche heterosexuelle so dagegen dass man über die LGBT spricht?
Woher kommt diese Homophobie?

Unsicherheit, Unwissen. Es gibt auch Studien, die zeigen, dass Männer, die sich ihrer eigenen sexuellen Identität unsicher sind, das Thema besonders ablehnen...

Deine Mutter hat Vorurteile aufgrund ihrer eigenen Sozialisation und hat eben nur das eine Bild im Kopf. Manifestierte Vorurteile aufzubrechen ist schwer. Durch Kontakte kann das gelingen...

Ich denke die Mehrheitsgesellschaft hier ist schon offen.

Kann mann machen (Schule), allerdings ist es sehr schwer diese Themen passend zu vermitteln, da tun sich die meisten Lehrkräfte schwer... Das ist aber schon Thema in Biologie.

Deinen letzten Absatz verstehe ich nicht. Letzendlich stimmt es, sobald es jemand zum Thema macht, macht er oder sie sich zum Außenseiter und es sollte unwichtig sein und eben selbstverstädlich, welche sexuelle Orientierung man hat.

Aber wenn mehr Leute über das Thema reden würden, dann würde es in die Norm einfließen und Leute würden sich nicht mehr als Außenseiter fühlen oder andere als diese bezeichnen und es wäre dann offensichtlicher dass die und die ein Paar sind und es wäre gesellschaftlich akzeptiert und integriert, so dass outings in Tränen nicht mehr nötig wären weil man Angst hat, dass man raus geworfen oder nicht mehr geliebt wird, das meine ich mit dem letzten Absatz, es würde viel unnötiges Leid vermeiden

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@VikiAshley

Ja, natürlich. Da bin ich ganz bei dir. Das ist doch der Punkt bei deiner Mutter, ihre Erziehung und auch gesellschaftliche Sozialisation.

In der Schule muss man aber bei der Umetzbarkeit schauen, vielleicht müssten da auch Leute von Außen kommen, auch der außerschulischen politscher Bildung. den meisten Lehrkräften traue ich das nicht zu und ich bin selbst Lehrerin, zudem Schülerinnen und Schüler bei Außenstehenden aufmerksamer sind.

Konservative Eltern kannst du natürlich nicht zwingen ihre Ansichten zu ändern, es gibt weiterhin z.B. streng religiöße Menschen, die Hoosexualität verachten.

Dennoch denke ich, dass wir hier in Deutschland an dem Punkt recht weit sind.

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@consillieri

Naja, es kommt ja auch immer darauf an, wo diese regliös Konservativen Eltern aufgewachsen sind, ich habe Verständnis dafür dass es schwierig sein kann, sich einzufügen aber jeder sollte verstehen dass es das Beste für uns alle ist, wenn wir leben und leben lassen.

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@VikiAshley

Ja, stimmt. Es gibt dennoch weiterhin noch Gruppen, die hier leben und da nicht offen sind. z.B. streng religiöse Muslime oder Evangelikale hier in D. aufgewachsen, die die Homosexualität ablehnen. Das trifft auch auf andere Gruppen zu, nicht nur Muslime (und damit meine ich nicht alle, um Missverständnissen vorzubeugen). Auch Rechtsextremisten haben in iherer Ideologie die Ablehnung von Homosexualität verankert. An die Leute ranzukommen ist verdammt schwer...

Sie möchten sich da ja nicht öffnen, denn das würde einen Bruch mit der Ideologie bedeuten und somit ihre Gerüst zum zusammenbruch bringen... Es gibt genügend Berichte über die Kinder aus solchen Milieus, die sich nicht outen könne, wegen der Strukturen...

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Ich erkenne das Ziel deiner Frage nicht. Warum sollte die Schule LGBT "nomalisieren"? Wie stellst du dir vor, dass sie das tut? Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Die Schule sollte sicher kurz informieren, welche Formen der Sexualität existieren, nicht aber in "normal" oder "außergewöhnlich" einteilen. Dass deine Mutter, die ja einen anderen Bildungsgang als du hatte, anders denkt, ist doch normal, so wie deine Kinder später anders denken werden als du. Möglicherweise staunen die darüber, dass du, etwas so Selbstverständliches wie das Ausleben der eigenen Form der Sexualität durchsetzen wolltest.

Die Schule soll das ja nicht alleine stemmen aber wenn an jeder Schule mit diesen Thema offener umgegangen wird, dann bleibt das hängen und weniger Leute werden dazu gewillt sein, diese Randgruppe zu diskriminieren da man es eben so beigebracht bekommen hat.

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@VikiAshley

Wie du aus den Antworten hier (sicher von vielen jungen Leuten, die es nicht in der Schule besprochen haben) liest, stellst du fest, dass die Gesellschaft ja auf dem Weg ist, LGBT zu akzeptieren. Dass das nun mal nicht so schnell geht, liegt daran, dass das "Umdenken" einer ganzen Gesellschaft ein Prozess ist, der sich über Jahre erstreckt.

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Und ich meine auch nicht, dass die Schule das in außergewöhnlich und normal einteilen soll, sie sollen einfach alle Sexualitäten ansprechen und aufklären ohne irgendein Trara drum herum, dass irgendwas seltener und deshalb unnormal oder so ist.

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@VikiAshley

Aber das tut die Schule doch längst. Sie behandelt Sexualität auch unter dem Aspekt der sexuellen Lust und das werden alle Formen erwähnt. Der Hauptbetrachtungspunkt der sexuellen Aufklärung ist naturgemäß die Entstehung neuen Lebens und eventuell die Verhütung desselben. Und das passiert nun einmal in heterosexuellem Zusammenhang, wodurch natürlich die Heteros häufiger erwähnt werden.

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