Sollte man Bayerisch lernen, wenn man in München lebt?

15 Antworten

Sinnvoll wäre, wenn du lernst, den lokalen Dialekt an deinem Wohnort zu verstehen. Dialekte bereichern die Sprache, und in meinen Augen sollte man sich mit ihnen zumindest arrangieren, wenn man in einer Region mit Dialekt lebt.

Die Menschen, denen du begegnest, werden dich sowieso verstehen, schließlich lernt man auch als Dialektsprecher Hochdeutsch. Das werden die meisten auch anwenden, wenn sie merken, dass du sie nicht verstehst. Aber du wirst nicht vermeiden können, dass dir der Dialekt immer wieder begegnet. Jetzt kannst du dich wie die Dialekt-Verweigerer sturstellen. Davon wirst du aber nicht viel haben. Oder du bemühst dich darum, als derjenige, der zugezogen ist, die Einheimischen zu verstehen. Nichts anderes erwarten wir doch auch, wenn Menschen von einem Land in ein anderes ziehen.

Rede mit Dialekt sprechenden Kommilitonen, frag nach, wenn du etwas nicht verstehst. Kauf dir zur Not ein kleines Büchlein mit lokalem Vokabular oder einen Band der Kauderwelsch-Reihe.

Aber versuch um deiner selbst Willen, den Dialekt nicht krampfhaft zu sprechen. Wenn sich nicht von selbst Dialekt in deine Sprache einschleicht, klingt das Ergebnis meist peinlich und erzwungen. Das wird auch niemand von dir erwarten.

In München ist es überhaupt nicht wichtig, Bayrisch zu reden. Allerdings fände ich es nicht schlecht, wenn man Bayrisch im Ansatz doch ein wenig versteht. Wenn du in die Berge fährst oder Urlaub auf dem Land machst, wäre es praktisch, dass man zumindest versteht, was die Leute sagen. Es gibt einige nützliche Apps dafür, um Bayrisch zu lernen...teilweise unterhlatsam. Aber so prägt man sich das ein.

Ich bin auch aus München , habe der Schule Hochdeutsch  gelernt. Wen ich mit jemanden gesprochen habe aus Nord Deutschland, dann hochdeutsch. Das gebiete schon die Höflichkeit

Einige Bayerische Worte zu lernen  schadet sicherlich nicht .

http://www.bayrisches-woerterbuch.de/

  

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