Sollte die Exfrau bzw. Mutter zur Hochzeit ihres Sohnes eingeladen werden (sie war Auslöser für Trennung der Eltern)?

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Also erstmal finde ich es super, dass du dich da raushalten möchtest.
Ich kann deinen Sohn verstehen und denke, dass ihr seine Entscheidung akzeptieren solltet. Ich habe es auch so gehalten, dass gewisse Personen nicht eingeladen wurden.
Es soll ja schließlich ein schöner Tag werden und wenn er schon von vornherein gereizt ist,weil er weiß das seine Mutter vielleicht auch kommt, finde ich das ganze einfach angespannt und das wäre einfach schade darum.

Hallo Joachim!

Ich finde, dass der Sohn bzw. sein Wille maßgebend sein soll ---------> wenn er die Mutter nicht sehen will bzw. Bedenken hat, dann solltet ihr das akzeptieren. Dass du dazu nichts mehr sagst, halte ich für sehr gut ------> allerdings sollte seine Freundin bzw. deine Schwiegertochter in Spe diese Ansicht deines Sohnes auch tolerieren! Denn das ist das A und O dabei!

Klar geht es um die Höflichkeit, aber wenn du schreibst, dass ihr '93 geschieden wurdet & er damals 12 Jahre alt war, das evtl. schon Jahre vorher so ging denke ich, dass er sehr gelitten hat & evtl. immer noch Probleme hat bzw. das nie richtig verarbeitet hat ---------> Wenn er 23 Jahre später noch diese Gedanken hat, muss die Verwundung tief sitzen, da kann man ihm aber auch ehrlichgesagt keinen Vorwurf machen..!

Das letzte Wort sollte einzig und allein bei ihm liegen, aber er sollte seiner Partnerin auch das Ganze mal so erklären, wie du es hier geschildert hast: Die Mama hat die Ehe der Eltern zerstört, er will sie deswegen & weil sie offenbar in den Folgejahren nie groß Interesse an ihm hatte auch an der Hochzeit nicht sehen, ihm hat das wehgetan usw.! 

Meine Meinung.. alles Gute für euch & eine schöne Feier!

Zunächst mal, mein Respekt dafür, dass du so gut los lassen und deiner Ex verzeihen konntest, das ist keineswegs selbstverständlich und wäre eigentlich eine sehr gute Grundlage dafür, dass sich auch dein Sohn und seine Mutter wieder vertragen könnten. Nur dafür wäre es halt auch unabdingbar, dass von beiden Seiten Interesse daran besteht und wenn kein Interesse auf Seiten deiner Ex besteht dann kann man das leider nicht ändern und muss es demnach so akzeptieren.

Man muss auch sehen, dass die Sache aus der Sicht deines Sohnes leider ganz anders aussieht. Für dich ist die Sache abgeschlossen, liegt in der Vergangenheit, das macht ein Verzeihen auch sehr viel einfacher, für deinen Sohn ist sie immer noch die Mutter und wird es immer sein, die Mutter die sich nicht für ihn interessiert, von der du selbst schreibst, dass du dir vorstellen kannst, dass sie auch mit Einladung nicht kommen wird. Das heißt nichts anderes als das die Verletzung durch deine Ex noch aktuell ist, sie liegt nicht in der Vergangenheit, ist nicht abgeschlossen, hält noch an.

Was glaubst du wohl wie es sich für deinen Sohn anfühlen würde wenn er sich überwindet, seine Mutter einlädt und diese dann, vielleicht sogar noch  unentschuldigt, nicht erscheint oder mit ihrer Desinteresse ihm den größten Tag seines Lebens versaut?

Der Hochzeitstag ist so ein wichtiger Tag im Leben eines Paares - für die beiden daran beteiligten, nicht für die anderen (!) - da sollte die Höflichkeit hinten anstehen. Könntest du der Dame ein halbwegs passables Leumundszeugnis ausstellen würde ich die Sache vielleicht anders sehen aber so würde ich die Braut am liebsten warnen, weiß sie denn überhaupt für wen sie da eine Lanze bricht und hat sie sich Gedanken darüber gemacht was es bedeutet wenn das Experiment schief geht?


Die Hochzeit ist Anfang Juli. Wir stehen aber vor der Frage, ob wir seine Mutter also meine Exfrau auch einladen. 

Nach der sehr langen Zeit solltest du schon damit abgeschlossen haben und über den Dingen stehen. In dem Fall geht es nicht um euch beide sondern um dem Sohn und da gehört die Mutter einfach mal dazu. Zumal dieser Seitenspruch auch nichts mit dem Sohn zu tun hat. Ein Stück weit kann ich aber auch deinen Sohn verstehen, dass er nicht den schönsten Tag mit jemandem teilen möchte der soviel Unheil über die Familie gebracht hat und sich wohl auch selbst schützen möchte vor einer neuerlichen Verletzung. Wenn er das so massiv abwehrt scheint das ja gefühlsmäßig ganz viel mit ihm zu machen. Er kann da ein Theater draus machen und sie teeren und federn bis an ihr lebtag Ende, besser machen tut es aber nichts. Schlussendlich würde ich aber seinen Wunsch respektieren. Natürlich wird es die Zukünftige anders sehen. Es ist aber ein Unterschied ob man aus der Vogelperspektive betrachtet oder emotional involviert ist und eine ganze Biographie dahinter steht.

Deinen Sohn kann ich sehr gut verstehen. Ein Risiko, dass es Ärger gibt würde ich auch nicht eingehen.

Es ist völlig egal ob du es verstehst oder nicht. Es ist auch egal, ob die Braut das versteht oder nicht. Man bringt Kindern  und Partnern viel Leid, wenn man glaubt sich über ihre Gefühle hinweg setzen und bedrängen zu müssen.

Anbei bemerkt, hältst du dich eben nicht raus, sonst würdest du hier die Frage nicht stellen.

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