Sollte die Exfrau bzw. Mutter zur Hochzeit ihres Sohnes eingeladen werden (sie war Auslöser für Trennung der Eltern)?

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15 Antworten

Also erstmal finde ich es super, dass du dich da raushalten möchtest.
Ich kann deinen Sohn verstehen und denke, dass ihr seine Entscheidung akzeptieren solltet. Ich habe es auch so gehalten, dass gewisse Personen nicht eingeladen wurden.
Es soll ja schließlich ein schöner Tag werden und wenn er schon von vornherein gereizt ist,weil er weiß das seine Mutter vielleicht auch kommt, finde ich das ganze einfach angespannt und das wäre einfach schade darum.

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Hallo Joachim!

Ich finde, dass der Sohn bzw. sein Wille maßgebend sein soll ---------> wenn er die Mutter nicht sehen will bzw. Bedenken hat, dann solltet ihr das akzeptieren. Dass du dazu nichts mehr sagst, halte ich für sehr gut ------> allerdings sollte seine Freundin bzw. deine Schwiegertochter in Spe diese Ansicht deines Sohnes auch tolerieren! Denn das ist das A und O dabei!

Klar geht es um die Höflichkeit, aber wenn du schreibst, dass ihr '93 geschieden wurdet & er damals 12 Jahre alt war, das evtl. schon Jahre vorher so ging denke ich, dass er sehr gelitten hat & evtl. immer noch Probleme hat bzw. das nie richtig verarbeitet hat ---------> Wenn er 23 Jahre später noch diese Gedanken hat, muss die Verwundung tief sitzen, da kann man ihm aber auch ehrlichgesagt keinen Vorwurf machen..!

Das letzte Wort sollte einzig und allein bei ihm liegen, aber er sollte seiner Partnerin auch das Ganze mal so erklären, wie du es hier geschildert hast: Die Mama hat die Ehe der Eltern zerstört, er will sie deswegen & weil sie offenbar in den Folgejahren nie groß Interesse an ihm hatte auch an der Hochzeit nicht sehen, ihm hat das wehgetan usw.! 

Meine Meinung.. alles Gute für euch & eine schöne Feier!

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Die Hochzeit ist Anfang Juli. Wir stehen aber vor der Frage, ob wir seine Mutter also meine Exfrau auch einladen. 

Nach der sehr langen Zeit solltest du schon damit abgeschlossen haben und über den Dingen stehen. In dem Fall geht es nicht um euch beide sondern um dem Sohn und da gehört die Mutter einfach mal dazu. Zumal dieser Seitenspruch auch nichts mit dem Sohn zu tun hat. Ein Stück weit kann ich aber auch deinen Sohn verstehen, dass er nicht den schönsten Tag mit jemandem teilen möchte der soviel Unheil über die Familie gebracht hat und sich wohl auch selbst schützen möchte vor einer neuerlichen Verletzung. Wenn er das so massiv abwehrt scheint das ja gefühlsmäßig ganz viel mit ihm zu machen. Er kann da ein Theater draus machen und sie teeren und federn bis an ihr lebtag Ende, besser machen tut es aber nichts. Schlussendlich würde ich aber seinen Wunsch respektieren. Natürlich wird es die Zukünftige anders sehen. Es ist aber ein Unterschied ob man aus der Vogelperspektive betrachtet oder emotional involviert ist und eine ganze Biographie dahinter steht.

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Es ist wichtig was dein Sohn will - sonst NIEMAND. Es geht um seine Mutter, seine Gefühle. Wenn er noch nicht so weit ist sollte er nicht gezwungen werden. Das sollte jeder akzeptieren. Es ist seine Hochzeit. Und ob das jetzt "schön" ist oder nicht oder respektlos oder Höflich - unwichtig. Moral ist bei solchen Dingen auf jeden Fall hinter persönlichem Leid anzusetzen. Eigentlich immer.

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Zunächst mal, mein Respekt dafür, dass du so gut los lassen und deiner Ex verzeihen konntest, das ist keineswegs selbstverständlich und wäre eigentlich eine sehr gute Grundlage dafür, dass sich auch dein Sohn und seine Mutter wieder vertragen könnten. Nur dafür wäre es halt auch unabdingbar, dass von beiden Seiten Interesse daran besteht und wenn kein Interesse auf Seiten deiner Ex besteht dann kann man das leider nicht ändern und muss es demnach so akzeptieren.

Man muss auch sehen, dass die Sache aus der Sicht deines Sohnes leider ganz anders aussieht. Für dich ist die Sache abgeschlossen, liegt in der Vergangenheit, das macht ein Verzeihen auch sehr viel einfacher, für deinen Sohn ist sie immer noch die Mutter und wird es immer sein, die Mutter die sich nicht für ihn interessiert, von der du selbst schreibst, dass du dir vorstellen kannst, dass sie auch mit Einladung nicht kommen wird. Das heißt nichts anderes als das die Verletzung durch deine Ex noch aktuell ist, sie liegt nicht in der Vergangenheit, ist nicht abgeschlossen, hält noch an.

Was glaubst du wohl wie es sich für deinen Sohn anfühlen würde wenn er sich überwindet, seine Mutter einlädt und diese dann, vielleicht sogar noch  unentschuldigt, nicht erscheint oder mit ihrer Desinteresse ihm den größten Tag seines Lebens versaut?

Der Hochzeitstag ist so ein wichtiger Tag im Leben eines Paares - für die beiden daran beteiligten, nicht für die anderen (!) - da sollte die Höflichkeit hinten anstehen. Könntest du der Dame ein halbwegs passables Leumundszeugnis ausstellen würde ich die Sache vielleicht anders sehen aber so würde ich die Braut am liebsten warnen, weiß sie denn überhaupt für wen sie da eine Lanze bricht und hat sie sich Gedanken darüber gemacht was es bedeutet wenn das Experiment schief geht?

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Deinen Sohn kann ich sehr gut verstehen. Ein Risiko, dass es Ärger gibt würde ich auch nicht eingehen.

Es ist völlig egal ob du es verstehst oder nicht. Es ist auch egal, ob die Braut das versteht oder nicht. Man bringt Kindern  und Partnern viel Leid, wenn man glaubt sich über ihre Gefühle hinweg setzen und bedrängen zu müssen.

Anbei bemerkt, hältst du dich eben nicht raus, sonst würdest du hier die Frage nicht stellen.

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Ich finde auch, dass die Mutter dazu gehört. Als Erwachsener sollte man der Mutter vergeben können. Vlt. hat sie ihr Verhalten ja längst bereut und kann es nur nicht zugeben.

Mein Sohn wollte auch nächste Woche heiraten und ich sollte, weil sein Vater da auch kommen sollte, ausgeladen werden. Hab meinem Sohn dann die Meinung gegeigt. Er ist ganz schön klein geworden.

Nun ist die Hochzeit aber auf unbestimmteZeit verschoben worden.

Dein Sohn ist der Bräutigam und seine Meinung sollte gelten.

Dass Du nichts mehr sagt, ist goldrichtig.

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Letztendlich ist es doch sein großer tag und wenn er sie nicht dabei haben will, sollten das alle respektieren. Höflichkeit hin oder her.

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Lass Deinen Sohn entscheiden, tut weh, aber es ist seine Hochzeit.

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würde Mutter zur Trauung selbst einladen aber nicht zur weltlichen Feier

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Kommentar von mondeofahrer
23.05.2016, 21:48

Danke, das wäre ein Kompromiss.

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Ich bin der Meinung, dein Sohn sollte sich mit seiner Mutter versöhnen.

Das hat nämlich nicht nur Auswirkung darauf, ob sie zur Hochzeit eingeladen wird oder nicht. Sondern auch auf die Ehe und mögliche Kinder deines Sohnes und seiner Braut. Es sind dann ja auch ihre Enkelkinder.

Vielleicht könnt ihr deinen Sohn davon überzeugen. Vor allem wenn deine Schwiegertochter in spe ebenfalls auf deiner Seite ist. Vielleicht hilft es ja dass du offensichtlich recht gut mit dieser Sache abgeschlossen hast und nicht nachtragend bist.

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Kommentar von mondeofahrer
23.05.2016, 21:47

Danke.

Ich selbst bin nicht nachtragend. Habe meiner Ex über die Jahre verziehen, weil ich finde, dass man nicht ewig für alles böse sein kann. Es war eine ganz harte Zeit für mich und vor allem meinen Sohn, aber ich habe ihr vor einigen Jahren verziehen. Wir haben in sporadischer Folge Kontakt (Geburtstage, Weihnachten), auch da wir "nur" 30 km entfernt wohnen.

Allerdings möchte ich meinen Jungen dazu nicht zwingen seine Mutter zu "lieben". Weil uns beiden bewusst ist, die Schuld damals lag bei ihr und sie hatte sich in den Jahren danach wirklich nie für unseren Sohn interessiert. Sie ist auch nicht an Festen wie Firmung, Abiturfeier oder ähnlichen Anlassen gewesen. Sie hat sich auch niemals bei ihm gemeldet, etwa an Geburtstag. Zumal sie eine neue Familie mit dem Mann gründete, für den sie mich und unseren Bernd damals verlassen hat. Das hat Bernd sehr weh getan. Er hat mir gesagt, als er 18 wurde, dass er spürt, seine Mutter hat kein Interesse an ihm. 

Auch ich habe erst ab 2008, also nach 15 Jahren wieder Kontakt zu meiner Ex aufgebaut bzw. ihr verziehen. Sie fragt manchmal, was er macht, aber auch ich glaube nicht, dass sie zur Hochzeit kommen würde. 

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Kommentar von bumbettyboo
23.05.2016, 21:54

Ich würde sagen, dass Recht auf ihre Enkelkinder hat sie sich selber vergeigt. sowas ist natürlich immer schade, aber jemand der sich für mich jahrelang nicht interessiert hat, braucht auch nicht zu meinen das er meine Kinder zu Gesicht bekommt. Den Kleinen schadet es so überhaupt nicht, da sie es nicht anders kennen. Anders wäre es, wenn es wäre wie bei ihrem Sohn. Und genau da finde ich, liegt der springende Punkt. Wenn man so enttäuscht wurde, möchte man sich das ein zweites mal ersparen und erst recht seinen eigenen Kindern. Ich habe es leider auch durch und mir geht es seitdem endgültigen Kontaktabbruch prima!!!

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Kommentar von Kitharea
24.05.2016, 08:57

Er muss selbst bestimmen wenn er bereit ist sich mit ihr zu versöhnen. Mit Druck geht da gar nichts und wenn wäre es nicht ehrlich.
Ich habe das Gefühl es geht hier weniger um den Sohn als darum das schöne Bild nach außen zu präsentieren - die heile Familie die nach so vielen Jahren wieder zusammenfindet weil er heiratet ? Notnagel Familie und er muss dafür herhalten?

Es ist sein Leben - seine Hochzeit. Seine Gefühle - was denkt ihr geht in ihm vor wenn da auf einmal seine Mutter auf dem Parkett steht? Schon mal dran gedacht wie es ihm dabei geht? Interessiert euch das nicht ? Ist es wirklich wichtiger was Andere denken als das was das Ganze bei ihm an seinem Hochzeitstag auslösen könnte ?
Wenn er nicht will dann ist das so. Alle Anderen geht das nichts an würde ich sagen.

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Der Sohn ist alt genug, um zu heiraten. Da dürfte er auch alt genug sein, die Gästeliste anzufertigen! Lass` los!!

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Man kann machen was man will, es ist die Hochzeit des Sohnes, er entscheidet

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"...aus Anstand sollten wir es tun, aber mein Junge möchte das nicht..."

DAMIT ist schon alles gesagt.

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Also mal ehrlich. Wer heiratet denn da? Dein Sohn oder du? Das ist seine Hochzeit. Und wenn der kein Bock auf seine Mutter hat, dann ist das eben so. Lass deinen Jungen echt in Ruhe. Sei froh, das der ne Meinung hat und ganz genau weiß, wen er zu der wichtigsten Party seines Lebens dabei haben will. Alles Gute für deinen Sohn und dessen Frau!

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