Sollen Steuern und Finanzen in der Schule unterrichtet werden?

Das Ergebnis basiert auf 28 Abstimmungen

Ja, weil 75%
Nein, weil 25%
Andere Antwort 0%

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein, weil

...die Grundlagen für den Umgang mit diesen Themen bereits über andere Fächer abgedeckt sind.

Im Deutschunterricht lernt man die Textkompetenz, im Matheunterricht die Berechnungsgrundlagen. Das ist der Sinn hinter dieser Form der Allgemeinbildung.

Zudem ist auch hier die Frage: Was soll denn dafür aus dem Lehrkanon gestrichen werden? Keines der aktuell in den Schulen vertretenen Fächer ist da grundlos drin - und ich halte das Allgemeinbildende für tatsächlich wichtiger als Spezialwissen.

Danke, danke, danke!

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Ja, weil

Ist ein sehr wichtiges Thema das jeder in seinem späteren Leben braucht.
wäre jeden Fall sinnvoller als Gedichte analysieren…

Nein, weil

Es unnötig ist.

Man muss bedenken, dass jugendliche Jahre viel langsamer vergehen, als erwachsenen Jahre.

Ihnen das einzuprügeln würde vielleicht aus der Sicht eines Erwachsenen Sinn machen, aber diese Menschen leben 3 Jahre in einem. Also reicht das, wenn man das am Ende oder am Anfang der Arbeitszeit durchgeht.

Viel wichtiger finde ich die Informatik bzw. den Umgang mit Computer & Co.

Ja, weil

Bezug auf Steuern wäre es besser, dass der Staat dieses System für den ottonormal Burger selbsterklärend macht, anstatt den Wahnsinn, den wir gerade da fabrizieren zu erklären.

Finanzielle Bildung wäre unfassbar wichtig. Die geringen Vermögen der Untersschichten sind leider ein Bildungsproblem keines aufgrund von geringen Einkommen. Schüler sollten am besten im Mathe Unterricht direkt die Wirkung von Schulden und Vermögen lernen. In Informatik könnte man Sparplanrechner programmieren. Wipo könnte ETFs und deren Aufbau durchnehmen, so dass am Ende jeder Mensch weiß was Aktien sind, wie diese am besten diversifiziert gekauft werden und warum Konsumschulden der größte Quatsch sind.

Man braucht dafür noch nicht Mal ein neues Fach, lediglich statt irgendwelchen an den Haaren herbeigezogen Mathebeispielen sich längs zu hangeln, sollte man Mal ein bisschen Realitätsnähe in den Matheunterricht bringen.

Ja, weil

Ja, auf jeden Fall.

In der Oberstufe habe ich als 1. Leistungskurs Wirtschaft belegt, welcher sich aus den Fachrichtungen Betriebs- und Volkswirtschaftslehre zusammengesetzt hat. Dazu gab es als Nebenfach Rechnungswesen. Nicht alles, aber viele der Dinge, die ich dort in Sachen Steuern, Recht und Finanzen gelernt habe, kann ich heute wunderbar auf mein Privatleben übertragen.

Statt eine Stunde lang im Sportunterricht Bälle an den Kopf geworfen zu bekommen, lernt man dann dort was fürs Leben. Das macht es später deutlich einfacher, sich im Steuer- und Bürokratie-Dickicht des deutschen Verwaltungsdschungels zurecht zu finden.

In der Oberstufe braucht man keinen Sportunterricht, das ist da völlig fehl am Platz. Der kann also ruhig durch ein oder zwei Stunden Wirtschaftslehre pro Woche ersetzt werden.

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