Soll ich als Atheist zu der Taufe meiner Cousine gehen, wenn nein, wäre das schlimm?

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21 Antworten

Als meine TOCHTER getauft wurde, war ich auch noch Atheist -

Ich hatte mit der Zustimmung, dass sie getauft werden darf m.E. schon genügend Kompromissbereitschaft gegenüber meiner damals katholischen Frau und deren mexikanischen Familie gezeigt.

Kein Familienmitglied hat je etwas dagegen gesagt, dass ich seinerzeit der Taufe fernblieb (und der Priester dann natürlich meinen Schwager mit mir verwechselt hat:) - Ich habe auch später nie etwas Negatives gehört.

Ich finde, Deine Verwandten sollten Deine Haltung respektieren, wenn Du Ihnen höflich erklärst, dass das nicht Dein Ding ist und gerne danach zum Fest erscheinen wirst.

Viel ERfolg dabei:)

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Also ich bin zwar keine Atheistin, sondern christin, aber war letztes Jahr auf die Hochzeit meiner Cousine eingeladen, die in einer christlichen Sekte ist (die mt unserem Glauben außer dem Gott nicht mehr viel gemein hat)

Hier die Gründe, warum du meiner Meinung nach gehen solltest (und warum ich auf die Hochzeit gegangen bin
1. ist es intolerant, da nur nicht hinzugehen, weil du nicht in deren Kirche willst (es tut dir nicht weh, dauert nicht lange, und keiner will dich missionieren, du sollst einfach nur dazu sitzen)
2. wäre es unhöflich, weil es ein wichtiger Tag für deine Verwandtschaft ist
3. ist es nur eine halbe Stunde Zeremonie, und danach dann einen machmittag lang ein ganz normales Familienfest
4. ist es mal ganz interessant, wie andere leben, an was sie glauben und wie sie das praktizieren (es erweitert auf jeden Fall deinen Horizont)

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Du bist eingeladen und in deiner Familie herzlich willkommen.

Mit deinem Beisein, drückst du nicht aus, das du an Gott glaubst, das du einen Sinn in der Handlung siehst, sondern du drückst alleine aus damit, das deine Familie und Cousine dir wichtig ist.

Du zeigst damit, Respekt und Achtung vor deiner Familie aus. Nicht vor diesem Ritual. Daher fände ich persönlich es shcön und wichtig, zu dieser Feier zu gehen.

Aber entscheiden musst du ganz alleine.

Alles Gute!

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Wenn Du gehst, ist das atheistische Imagepflege ;-)

Das heißt, Du wirst bei den Personen punkten, die um deine Einstellung zum Glauben wissen, aber sehen, dass Du trotzdem an einen solchen Anlass gehst. 

Wenn Du zur Familie ein gutes Verhältnis hast, würde ich gehen. Falls nicht, würde ich mich entschuldigen. 

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Bin in der sowjetunion geboren in einer jüdischen familie, wir haben trotzdem immer weihnachten gefeiert, einfach weil wir den geschmückten baum mochten und geschenke... Hehe naja worauf ich hinaus will ist, dass sich deine familie bestimmt über deine anwesenheit freut und ist das nicht das wichtigste??? Naja deine cousine kann ihre entscheidung irgendwann selber treffen!

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Erstmal: Du kannst das selbst entscheiden. Es ist DEINE WAHL.

1.

Menschlichkeit und Achtung der Menschenwürde steht über jeder individuellen Ansicht! So denke ich, der Taufe  Deiner Cousine könntest Du allein schon aus diesen Gründen beiwohnen, ohne dass DU DEINE Einstellung aufgeben müßtest.

2.

Da Du vermutlich von Anderen auch erwartest, das Deine atheistische Einstellung respektiert wird, könntest Du durch Deine Teilnahem zeigen, dass Du umgekehrt auch respektierst, wenn Andere nicht wie Du Atheisten sind, sondern eine religiöse Überzeugung haben.

3.

Wenn Du allerdings sicher weißt, dass Du der Taufe nicht mit dem nötigen Respekt beiwohnen kannst, nun dann wäre es wohl besser, fern zu bleiben.

cheerio

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Ich bin auch Atheist und verpasse keine Feier, die der Familie oder Freunden wichtig ist, sowenig wie sie das bei mir machen. Denn es gibt auch atheistische Feierlichkeiten (wie z.B. eine Jugendfeier, oder auch Jugendweihe genannt), wo es mir leid täte, wenn alle meine christgläubigen Freunde oder Verwandten aus Protest fehlen würden. Sieh es als Ausdruck Deiner Weltoffenheit und verpasse keine Gelegenheit! Wenn Deine Cousine Dir eigentlich wichtig ist, geh hin. Wenn die anderen beten, kannst Du ja respektvoll mit aufstehen und in der Zeit einfach an Deine Cousine denken und überlegen, was Du ihr für ihr Leben wünschst, vielleicht kannst Du ihr helfen, später zu verstehen, dass der Atheismus auch eine respektable, humanistische Weltanschauung ist. Hoffe, Du kannst was hiermit anfangen.

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Du solltest hingehen. Es ist eine Sache von Höflichkeit und Respekt gegenüber deiner Verwandtschaft. Deiner Cousine tut die Taufe nicht weh, sie hinterlässt keine bleibenden Spuren, und deine Cousine kann später, wenn sie alt genug ist, immer noch genau so frei über ihre Religion bestimmen, als wenn sie nicht getauft wäre. 

Eben weil die Taufe aus atheistischer Sicht völlig bedeutungslos ist, sollte dich das nicht stören!

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Ich denke, dass dies ein Ehrentag Deiner Cousine und deren Familie ist, an dem Du ihnen Deine Ehre erweisen solltest, wobei Deine eigenen religiösen Überzeugungen für mich ganz klar im Hintergrund stehen, und Du ihren Glauben zu respektieren hast.

Ich bin übrigens Agnostiker (nur um nicht in Verdacht zu kommen, dass meine Meinung religiöse Hintergründe hätte).

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Das Kind wird es nicht merken, ob Du an - oder abwesend bist. Du solltest Dich so entscheiden, wie es für Dich am besten ist. Es ist wichtiger , wie Du Dich Deiner kleinen Cousine gegenüber verhälst, nicht ob Du an der Taufe teilgenommen hast.Ich finde es auch komisch, dass man getauft wird und automatisch einer Kirche angehört. Ich bin mit 18 Jahren sofort aus der Kirche ausgetreten und habe es nie bereut. Ganz im Gegenteil. Solchen "Organisationen" möchte ich nicht angehören.

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Kommentar von pacman2901
15.07.2016, 19:43

Ich schon mit 12, sobald ich rechtlich selber entscheiden durfte

0

Naja, ich bezweifle, dass du da großartig etwas ändern kannst, da es nicht deine Tochter ist.. Du solltest meiner Meinung nach trotzdem dort hingehen und sie unterstützen, sei es, weil sie es auch nicht möchte, oder, da es ein wichtiger Tag für sie ist.

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Gehe zur Taufe und lebe die Toleranz, die du vermutlich auch von gläubigen Menschen dir gegenüber erwartest.

Lasse die Zeremonie einfach auf dich wirken und lass dich darauf ein. Du  musst ja nicht deine Meinung ändern, aber es wäre eine Möglichkeit, etwas aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und so deinen Horizont erweitern!

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Kommentar von pacman2901
15.07.2016, 19:40

Das heißt, wenn ihre Tochter zu ihnen sagen würde sie möchte jetzt an die Zahnfeereligion glauben würden sie sie aus Toleranz unterstützen ?

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Kommentar von anniegirl80
15.07.2016, 19:58

Mal zum Nachdenken: Du kommst mir vor wie ein Vegetarier, der nicht auf eine Party geht weil  andere dort Fleisch essen.

3

Gehe hin aus Höflichkeit. Ich meine Hallo? das ist deine Familie!
Und zur Selbstbestimmung, falls das Kind später keine Interesse an der Religion kann sie ja aus der Kirche aussteigen. Falls es ihr aber später gefällt dann muss sie ja nicht alles später auf einmal machen.

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Geh` hin! Du bist Atheist, aber deshalb muß niemand seine Familie vor den Kopf stoßen. Die Teilnahme an einer Taufe (als Gast und Zuschauer) ist ja nicht gleichbedeutend mit dem Bekenntnis zum Glauben. 

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Ich finde du solltest gehen. Du brichst dir damit nichts aus der Krone. Es ist einfach eine höfliche Geste wenn du gehst.

Du musst ja deswegen nicht an Gott glauben.

Ich kenne viele, die mit der Kirche nichts am Hut haben, aber einfach aus Respekt zu kirchlichen Einladungen, sei es nun Hochzeit, Taufe,Firumung gehen.

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Es wäre beträchtlich unanständig, sich so einem Familienfest zu verweigern.

Daß durch die Taufe das Kind unzulässig bevormundet wird, stimmt nicht. Denn es ist kinderleicht, zum Zeitpunkt der Religionsmündigkeit (14J) der Kirche den Rücken zu kehren.

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das hängt von deiner zuneigung zu ihr ab.

lasse doch mal 5 grade sein!

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Ich höre und lese doch immer (auch hier bei GF) , dass Atheisten tolerant, Gläubige dagegen intolerant sind. Wie ist es denn bei Dir?

Was ist denn wichtiger:

(vermutlich ein bisschen) zur Schau gestellterAtheismus, oder Verwandtschaft und  Familie?

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Schwierig, aus Protest nicht hinzugehen wird aber die anderen nicht zum Nachdenken bewegen.

Wenn sie das nur machen weil alle das so machen, dann würd ich gehen.

Kommt aber auch drauf an wie du zu ihnen stehst.

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übe die selbe Toleranz, die du dir von anderen wünschst

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