Sohn darf nicht an Übernachtung in der Kita teilnehmen

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10 Antworten

Diese Ablehung "ärgert" Dich nicht nur, sie verletzt Dich wohl tief.Ich würde versuchen, das "links liegen zu lassen".Steh' zu Deinem Kind. Verliere kein negatives Wort über den Kindergarten und die Menschen dort. Akzeptiere die Entscheidung.

Und konzentriere Dich jetzt allein auf Dich und Deinen Sohn: tu Dir und ihm etwas gaaaaanz besonders Gutes.

Eines Tages kommt der letzte KIGA-Tag, und ihr habt das hinter Euch. Ihr müsst ganz sicher nicht dem KIGA etwas beweisen, woran die nicht glauben. Sollen sie es lassen. Vergeude keine unnütze Energie! Die wollen nicht. Fertig. Selbst eine erzwungene Übernachtung würde Euch nicht mehr froh machen.

Konzentriere Dich ganz auf Dich und Deinen Sohn. Werde unabhöngig vom Urteil anderer. Befreie Dich und Deinen Sohn von diesem Gefühl der Ausgrenzung, indem Du dort gar nicht mehr dazu gehören willst!

"Erkläre Deinem Sohn, dass sie dann eben ohne ihn bleiben müssen. Pech!" Dann übernachten wir eben bei Oma, ....

Alles Gute Euch beiden

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Auch wenn das alles schon vorüber ist (ich hoffe dein Sohn und Du hatten ein schönes Übernachtungserlebnis in eurem Garten^^), möchte ich als junge Erzieherin auch mein Statement dazu abgeben.

Wir schließen Kinder grundsätzlich NIE gerne aus. Zumindest kann ich da von mir selbst sprechen. Ich kämpfe dafür, dass alle Kinder aus meiner Gruppe bei der Vorschulübernachtung mitmachen dürfen. Das Problem hierbei ist eher die übertriebene Sorge der Eltern (die ich verstehe und nicht so schlecht machen will, wie es sich vielleicht anhört). Oder eben Eltern die schlichtweg keine Lust haben ihr Kind eventuell Nachts abholen zu müssen, falls es doch allzu großes Heimweh bekommt. Letzeres kommt leider viel öfter vor.

Da dein Sohn, wie du geschildert hast, eine Intigrationskraft hatte (wofür es sicherlich auch einen oder mehrere Gründe gab), kann ich davon ausgehen, dass diese "1 zu 1 Betreuung" eine Stütze und eine benötigte Hilfe für ihn war. Ich habe ein sehr starke Abneigung dagegen Kinder, die schwierig zu händeln oder auffällig in ihrem Verhalten sind als "Problemkinder" zu bezeichnen. Solche Kinder brauchen schlichtweg eine andere Art der Betreuung und wenn man das weiß und dementsprechend mit dem Kind arbeitet, ist es vielleicht immer noch nicht einfach, aber es ist dennoch zu "händeln". Das macht den Alltag für das Kind selbst, für die anderen Kinder in der Gruppe und für die ErzieherInnen angenehmer und schöner.

Das deinem Kind überhaupt keine Möglichkeit gegeben wurde an der Übernachtung teilzunehmen tut mir sehr Leid. Weil ich die genaueren Umstände und Gründe dafür nicht kenne, kann ich es aber auch nicht den ErzieherInnen vorwerfen. Kein Kind wird einfach so aus Spaß an der Freude ausgeschlossen, das macht niemand.

Ich glaube ich würde jedem Kind, selbst Kindern die andere vielleicht als "Problemkinder" (schreckliches Wort...) bezeichnen würden, die Möglichkeit bieten bei so einem großen Ereignis dabei zu sein. Aber ich würde sowohl mit dem Kind als auch mit den Eltern absprechen, dass das Kind bei einem groben Regelverstoß abgeholt werden müsste. Und damit meine ich keine Kleinigkeiten, sondern einen großen Regelverstoß und nicht etwas wie "Der hat mich gehauen / gezwickt / usw". Damit wären (für mich persönlich) alle Verhältnisse geklärt.

Ach ja, und wenn Elternteile eines Kindes bei so einer Übernachtung dabei sind ist es sehr wohl eine "Sonderbehandlung". Dabei muss man aber auch und vor allem die Gefühle der anderen Kinder der Gruppe beachten. Wie wäre es für die anderen Kinder, die vielleicht sowieso schon Heimweh haben und ihren ganzen Mut für diese Übernachtung zusammengenommen haben? Was geht in diesen Kindern vor? "Warum ist seine Mama da? Wo ist meine Mama? Warum ist MEINE Mama nicht da?" Das sich die Kinder einsam und unwohl dabei fühlen könnten ist doch verständlich, oder? Mir würde es dabei nicht darum gehen, dass ich "aus dem Schneider bin". Mir liegt als Mensch und als Erzieherin das Wohl ALLER Kinder am Herzen. Dabei will ich weder ein Kind bevorzugen, noch benachteiligen.

Ich wünsche Dir und deinem Sohn noch alles Gute !! Liebe Grüße, Ryanah

Hallo,also ich übernachte auch gerade mit meiner Gruppe im Kiga und habe ein paar schwierige kinder dabei,ich finde es unmöglich das Kind auszuschließen,gerade wenn die Eltern in der Nähe wohnen und notfalls doch kommen könnten.Ich finde die Erzieherinnen unfähig ,wenn sie es zu zweit mit 7 Kindern nicht auf die Reihe kriegen.Beschweren würde ich mich auch,was ist das für eine Kita ,die Kinder ausschließt an so einem besonderen Tag.

Ich würde ihm versuchen zu erklären, dass das nicht die wichtigste NAcht seines Lbens wird, er kann das schon verstehen. Biete ihm ein witziges abenteuerliches Alternativ-Programm von zu Hause. Packt ein Zelt ein und fahrt auf die nächste Wiese, oder vllt gibt es in der Nähe "Schlafen im Stroh" etc.Mach das, was ihm gut tut. In den Kindi würde ich ihn nicht geben. AN die Kindergarten-Leitung würde ich einen gepfefferten Brief -Stichwort Integration - schreiben.

da ich momentan praktikum im kiga habe, fällt mir leider auch auf, dass manche eltern ihr kind für sooo brav halten, es aber im kandergarten total furchtbar und unkontrollierbar ist.das möchte ich dir natürlich nicht unterstellen!aber ich glaube wenn sie es so kategorisch ablehnen kann man daran nichts ändern, denn man kann sie leider nicht zwingensorry :/

Es stellt sich die Frage, WAS der Grund sein könnte, WARUM Dein Sohn eine Ablehnung seitens des Kindergartens erfahren hat, an der Übernachtung mit den anderen Kindern teilzunehmen.

Irgendetwas muss in der Vergangenheit vorgefallen sein, was zu diesem Entschluss des Kindergarten geführt hat, und es wäre wichtig zu wissen, was die Veranlassung ist, dass er als "Problemkind" bezeichnet wird.

Dein Angebot, "ihn bei Zulassung zur Gemeinschaftsübernachtung bei einer sich ergebenden Problematik sofort abzuholen", finde ich zwar sehr entgegenkommend und wohlmeinend von Dir. Allerdings kann ich auch nachvollziehen, dass sich der Kindergarten auf eine solche unangenehme Eventualsituation von Vornherein nicht einlassen will, wenn es "besondere Gründe" gibt; jedoch beschreibst Du diese Gründe nicht.

Es ist selbstverständlich eine Ermessenssache, wann ein sogenanntes Problemkind so problematisch ist, dass es selbst bei Aufsicht mit anderen Kindern nicht zugelassen werden kann. In solch einem Fall würde ich mich an Deiner Stelle als Elternteil konkret für eine Klärung einsetzen und aufmerksam Deinen Sohn "im Auge behalten", was er tatsächlich "anstellt", um dem entgegen zu wirken und alles Erforderliche zu tun, dass ihm die Bezeichnung "Problemkind" nicht mehr zugeordnet werden kann (und derartige Ablehnungen nicht mehr erfolgen!).

Biete ihnen an dass du auch mit da bleibst. GGf in einer Aussprache mit der Kitaleitung:

Wende dich an den Elternrat, wenn du dich richtig unbeliebt machen willst kannst du auch die Lokalzeitung einschalten, bzw das Jugendamt, dann hat dich in der Kita aber keiner mehr lieb und das war dein letztes Kind dort.....

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@KBB0815

Ersteinmal ganz lieben Dank für die vielen Reaktionen von euch.Ich habe mir alles aufmerksam durchgelesen und habe mich letztendlich dazu entschlossen das wir an dem Tag eine eigene Abenteuerübernachtung machen (Zelten mit Lagerfeuer im Garten)Ha und was soll ich sagen...nun sind die anderen doch tatsächlich ein klitzekleines bisschen neidisch. Er freut sich schon wahnsinnig drauf und sein bester Freund kommt auch und die beiden schmieden schon Pläne wie sie uns wachhalten können.. .-)).Jetzt wollten die aus der Kita allerdings vorschreiben das er es nicht erzählen soll damit die anderen Kinder nicht denken sie könnten ihre Eltern auch zu solch einem Abenteuer überreden. Meine Antwort war dann nur" das müssen sie schon uns überlassen was und wo wir etwas erzählen" Ich glaube ich spinne.Naja im September geht die Schule los und wir sind mit der Kita durch und er kann mit neuen freunden und Erwachsenen einen ganz neuen Start beginnen.Wie gesagt vielen Dank für eure Antworten einige haben mir sehr gutgetan und mich darin bestärkt immer hinter meinem Kind zu stehen lg Claudia

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Warum bietest du nicht an, auch im KIGA zu übernachten, als Aufsichtsperson? Dann wären die Erzieherinnen aus dem Schneider, falls was sein sollte

Haben wir gemacht es hieß dann aber " er würde dann ja einen Sonderstatus bekommen" bekommt er den nicht auch wenn er nicht teilnehmen darf? Er ist kein Monster nur ein wilder Kerl der gerne tobt und Spass hat ( mittlerweile.-)) )

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@Seestern374

So eine dumme Ausrede- Sonderstatus-, ich glaube diese Erzieherinnen sind ziemlich unfähig, da wird es besser sein, du lässt ihn zuhause und ihr unternehmt da was Besonderes, das er so schnell nicht vergessen wird. Da hat er mehr davon!

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Hallo Claudia,

diese Übernachtungen sind i.d.R. "freiwillige" Angebote des Kigas, deshalb wirst du die Teilnahme wohl nicht "einfordern" können.

Wichtig wäre, dass du deinem Kind nicht anmerken lässt, wie sehr du dich ärgerst, vielleicht überlegst du dir was Schönes, was du mit ihm unternehmen kannst - incl. Übernachtung bei Mama im Bett?? (Papa wird dann ausquartiert).

Die Tatsache, dass er z.B. eine Integrationshilfe hatte und das für längere Zeit - zeigt ja schon, dass er Probleme zu haben scheint - man muss hier auch die Erzieherinnen verstehen, die das nicht verantworten wollen - und zudem den anderen Kindern eine "schöne" Übernachtung "garantieren" wollen.

Und leider, leider wird das u.U. nicht die letzte Enttäuschung dieser Art für deinen Sohn sein - ich schätze mal, es wird nicht einfacher, wenn er älter wird, in die Schule kommt.Dort wird i.d.R. auch nicht so viel Rücksicht auf schwierige Kinder genommen, wie in einem Kindergarten.

Mir tut das für dein Kind sehr leid - nicht dass du mein posting missverstehst...

Ich würde nicht auf Die Barikaden gehen Ihr macht dem Kind alles nur schwerer.Ich kann verstehen das Die Aufsicht auch in Ruhe schlafen will.

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