Sind Vektoren und Matrizen "schwerer" als Differentialrechnung und Integrale?

6 Antworten

Die Frage ist, was du unter "schwer" verstehst.

Eine Mathematikerweisheit (Urheber kenne ich nicht) besagt:
"Differentiale sind Handwerk, Integrale sind Kunst" - d.h. Integrale können schon sehr kompliziert sein (es ist auch eine Frage der Übung und vor allem Erfahrung)

Die Rechenregeln für Matrizen (Vektoren sind ein-spaltige Matrizen) sind indes nicht so komplziert, aber der Rechenaufwand wächst stark mit der Anzahl der Zeilen und Spalten.

Beispiel: Determinante einer 2×2-Matrix = a₁₁·a₂₂ - a₁₂·a₂₁ → du hast also 2 Summanden.
Die Anzahl der Summanden bei einer n×n-Matrix ist n!
Bei einer 10×10-Matrix beträgt sie also 10! = 3.628.800 → das ist ohne TR schon recht mühsam 😉

Hallo,

kann man so nicht sagen.

Die Determinante von 3x3-Matrizen kannst Du mit ein wenig Übung im Kopf berechnen, dafür gibt es schier unlösbare Integrale.

Andererseits ist eine 10x10-Matrix hartes Brot, dafür kannst Du fast schon einem Grundschüler beibringen, wie das Integral von f(x)=x^n lautet.

Hängt also von der konkreten Aufgabenstellung ab.

Herzliche Grüße,

Willy

Für Vektorrechnung lohnt es sich, wenn du räumlich gut denken kannst. Matrizen sind nicht schwierig, aber ab einem gewissen grad lästig.

Differentialgleichungen sind nicht schwierig, man muss es nur einmal verstanden haben. Integralrechnung ist ziemlich einfach. Man sollte jedoch keine Probleme mit Auf-/ und Ableiten haben.

Ich persönlich mag/mochte Vektorrechnung überhaupt nicht.


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