sind günstige Kaminöfen brauchbar?

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9 Antworten

Zur Wärmespeicherung: Ein Kaminofen kann keine Wärme speichern. Man nehme 150kg Material, welches auch immer, und erwärme es auf 80 Grad. Man kühle es mit der Raumtemperatur von 21 bis 24 Grad ab. Nach ca. 10 Stunden wird die gesamte Energie an die Umgebung abgegeben. Materal ist halbwegs uninteressant. Ob 50kg Speckstein oder 50kg Beton. Effekt ist gleich. Also isz ein mit Stein verkleideter Kaminofen nur ein Optische Blickfang. Wäre das Material bei gleichem Gewicht ein anderes, wie zB. Stahl, wäre der Speichereffekt ähnlich. Wichtiger zum speichern von Wärmeenergie ist die Masse! Nehmen wir doch mal einen Kachelofen. Ein typischer Hausheizer in Bayern. Der soeichert natürlich Wärme. Bei ca. 1000kg Masse kann eine merkliche Speicherung von Energie statt finden. Dafür braucht es natürlich eine Weile.. Wie Ihr Leser Energie speichern könnt: Wände.. Nehmt euere Wände. Eine Wand in der nähe eines Kaminofens kann locker die gespeicherte Wärmeenergie bis zu 24 Stunden abgeben. Und danach noch Tage lang unmerklich.. Der Standort eines Kaminofens ist dabei das a und o. Mitten im Raum wird kaum Energie an Masse abgegeben. In einer Raumecke sieht das schon ganz anders aus. Fazit: Ein mit Steinen beladener Kaminofen hält seine Energie nur wenige Stunden länger (wenn überhaupt) als ein Kaminofen ohne Steine. Die Wand dahinter jedoch speichert die Energie Tagelang. So sollte man sein Geld besser für einen guten Standort im Raum ausgeben, anstatt Massive Kaminöfen mit viel Mühe in die Wohnung oder Haus zu wuchten. Achtung! Das gilt nicht für Kamine! Die machen genau das, was ich hier beschrieben habe. Ganz nebenbei. Und die schicken Steinchen drum herum.. wenns schää macht :-) MfG

Es ist natürlich hier ein großer Unterschied, ob der Kaminofen in einem Baumarkt oder Fachhandel gekauft wurde. An anfänglich gedachten Schnäppchen aus dem Baumarkt, wird man am Ende doch nicht froh, da Einbau, Bodenplatte, Anträge, etc. nicht im Preis inbegriffen ist. Der Preis für einen Markenkamin spiegelt die Kosten für Konstruktion und Herstellung, sowie Materialien und das Individuellere Design wieder. Ist aber dringend anzuraten, um langjährige Freude damit zu haben. In beiden Fällen muss der Kamin eine Prüfplakette mit einer Registriernummer aufweisen, ansonsten Finger weg! Qualitätsmerkmale sind unteranderem: Ein CE-Zeichen, das für Brand- und Betriebssicherheit der Feuerstätte steht. Gütesiegel, das den Kaminofen als besonders schadstoffarm ausweist. Die Türen sollten bündig und somit dicht schließen, und auch nicht quietschen. Der Korpus und der Griff sollte keine Roststellen aufweisen. Eine dicke Wand, dickeres Stahl oder Eisen mit einer ausreichenden Schamottierung, lässt dann auch das Gewicht steigen. (Masse speichert Wärme!) Eine Verkleidung des Kaminofens, aus Natur- oder Speckstein verändert das Wärmeverhalten positiv. Markenhersteller liefern auch noch nach 20 Jahren Ersatzteile. Ausserdem brauchst du für 34m2 keine 7 kw, da bekommst du eher probleme mit versottung. Genaue Wärmebedarfsberechnungen sind kompliziert und zeitaufwendig. Ungefähr zu errechnen aber auch mit der Faustformel: Quadratmeter x 100W ; also bei dir reichen 4 KW. Gute Qualität bekommst du von Justus zum kleinen preis, das ist die Tochterfirma von Oranier, dem Spezialist von Kaminöfen. Schau mal hier: http://www.feuerdepot.de hoffe ich konnte helfen, sonst schreib mir

Meine Güte VidCicious, ich weiß der Kommentar ist schon eine Weile her und ich hoffe du bist inzwischen zur Vernunft gekommen. Einige der "Hersteller" die du genannt hast, produzieren ohnhin schon extra "günstig" im Ausland. Und die Öfen die wir dann im Baumarkt wieder finden, sind nicht etwa die selben "Marken Produkte" wie sie auch im Fachhandel zu finden sind. Diese Produkte sind dafür hergestellt worden, bei Verkaufspreisen von 299 Euro noch "Gewinn" abzuwerfen. Da ist zu erahnen, was der Ofen in der Herstellung gekostet haben muss. Das sagt mir und jedem der richtig hinschaut, dass an der Stelle etwas nicht stimmen kann. Ein, aus "billigem" Material, im Ausland auf Günstigste Weise hergestelltes Produkt soll GENAU SO GUT sein, wie ein hier zulande gefertigtes und geprüftes Qualitäts Produkt. Mit Sicherheit nicht. Ich sage nicht, dass im Ausland schlecht Produziert wird, sie produzieren dort genau so wie man es ihnen gesagt hat, "BILLIG" und da bleibt sowohl Qualität als auch Effizienz auf der Strecke. Dass Baumarkt Öfen in der Effizienz bei 70%-80% liegen, sieht auf dem Papier schön aus, trifft aber in keinster Weise zu. Bei solch simplen und undurchdachten Geräten geht in der Regel eine Menge Hitze durch den Schornstein Verloren, weil weder die verwendeten Materialien noch die Eigentliche Konstruktion eine effiziente Speicherung der Wärme gewährleisten. Daraus resultierend, lässt sich ableiten, dass die Menge an eingesetztem Brennstoff enorm höher sein muss als bei einem qualitativ besserem Produkt gleicher Leistung. Es macht einen Unterschied ob ich im Jahr ca. 10rm oder 15rm verbrenne. Hierzu ein Beispiel: Wenn ich für 1rm ca. 90 Euro bezahle, dann sind das bei 10rm = 900 Euro und bei 15rm bereits 1350 Euro im Jahr. Das heißt ich zahle jedes Jahr 450 Euro mehr, die ich mir sparen kann. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass Baummarkt Öfen alle Nase lang ersetzt werden müssen, sagen wir mal alle 4 Jahre, dann kann man sich selber ausrechnen, wie schnell sich ein qualitativ besseres Produkt Amortisiert. Ich gehe auf Grund deiner Überzeugung und der Schleichwerbung einfach mal davon aus, dass du im OBI arbeitest...

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