Wie gut sind die neuen Kaminöfen?

7 Antworten

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Der Ofen sollte so viel wie möglich Wärme an dem Raum abgeben - die Abgase dürfen aber nicht zu kalt werden, damit es nicht zu Kondensation (versotten) im Kamin (Schornstein) kommt. Das machen Öfen wie der ausgewählte schon ganz gut.

Bei Baumarkt-Öfen würde ich ein besonderes Augenmerk auf Verarbeitung (Schweißnähte, Dichtheit, Materialdicke etc.) legen.

Es gibt auch zusätzliche Aufsätze (Abgaswärmetauscher) für das Abgasrohr, durch die noch mal mehr Wärme (große Oberfläche) abgegeben wird. Wegen der Kondensation besser mit dem Schornsteinfeger klären.

Hier noch mal ein paar allgemeine Infos dazu:

http://www.schornsteinfegermeister.de/schornsteinfeger-informationen/filterpflicht-fuer-kamin-und-kacheloefen.html 

"Verbrauch ist mit dem Alten 5 RM im Jahr. Alle Verkäufer etc. meinen,
dass der alte das Geld aus dem Kamin bläst, weil er sehr ineffektiv ist
und so weiter... "

Das ist bei Neuen nicht wesentlich besser. Ein erheblicher Energieanteil verschwindet durch den Schornstein, sofern nicht z.B. speichernde Nachheizflächen vorhanden sind.
Wenn man Holz kaufen muß, ist das Geldverschwendung pur, völlig abgesehen von der Umweltbelastung.

Welche Umweltbelastung, bei trockenem Holz? Holz ist deutlich umweltfreundlicher und klimaschonender als Kohle, Gas oder Öl.

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Wegen den Kosten, da ist das Scheitholz am Günstigsten, vor allen anderen Arten, so glaub ich jedenfalls. Wärmepumpen habe ich mir jetzt nicht angesehen, was mir gerade einfällt. Da surf ich mal und informier mich.

Danke für deinen Beitrag, der hat mich gerade drauf gebraucht!

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Hallo, ich mußte letztes Jahr meinen Kachelofen Einsatz auswchseln laut dem neuen Gestzt. Es wurde nun einen Einsatz mit einer etwas anderen Rauchgasführung und auch diese verschiedenen Luftöffnungen.

Man muß sich schon etwas Umstellen mit der Heizen, es gihn schon mal der Ofen aus was früher so gut wie nicht geschah.

Ob wir nun weniger Holz verbraucht haben lässt sich aber so einfach nicht beantworten.

Es kommt ja auch auf das Holz an. Eiche, Buche oder Nadelholz und den Wassergehalt.

Der Sylt ist schon nicht schlecht. Er fällt aber noch nicht in die Kategorie "Speicherofen". Ein nachhaltiger Speicher funktioniert nur durch das richtige Material (Speckstein ist gut, alternativ eine Formschamotte) und eine hohe Masse. Der Sylt ist einfach zu leicht. Effektiv arbeitet ein Speicher, wenn das heiße Abgas durch die Speichermasse geleitet, dort das Speichermedium mit Wärme auflädt und diese dann nach und nach an den Raum abgegeben wird. Gute Erfahrungen machen unsere Kunden mit dem Cera-Design Conte. Der spielt funktional (und auch finanziell) in einer anderen Liga als der Sylt und bringt über 400 kg auf die Waage.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung – Ofenexperte.de - Öfen, Kamine, Schornsteine

Du benötigst eine primäre 24x7 Heizquelle für ein Haus und 5.000€ sind zu teuer? Du solltest deine Ansprüche / Anforderungen überprüfen, für den Betrag bekommst du nicht mal eine moderne Gasbrennwertheizung.

Wenn dann richtig, alles andere ist Hobby oder für gelegentliches gemütliches Feuer. 

Wenn es ein Holzofen sein soll und als 24x7 primäre Heizung gedacht ist, dann solltest du dich über Grundöfen informieren.

Gebe dir Recht, nur bei den Ansprüchen/Anforderungen wiederspreche ich, da es auch andere Dinge gibt, die dies Begrenzen.

Danke für den Rat nach Grundöfen.

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