Sind Frauen sensibler als Männer? Bzw. können diese mit Worten schneller verletzt werden? Oder gibt es Männer die genauso verletzlich sind?

10 Antworten

Auch wenn wir im Jahr 2017 leben, wir werden schon als Kinder in bestimmte Rollen gedrängt. 

Uns wird ein festgelegtes Bild vermittelt, wie ein Mann oder eine Frau als Ideal  zu sein haben.

Trotz Emanzipation und dem ständigen "strake Frauen" Thema, dürfen Frauen viel mehr in Einklang mit ihren Gefühlen sein und diese freier ausdrücken als Männer.

Eine erfolgreiche und sonst toughe Frau, darf im Fall des Falles auch die "Jungfrau in Nöten" sein und in Tränen ausbrechen. Das würde man sogar als "weiblich" ansehen.

Bei Männern ist das aber wieder eine andere Sache. Sobald sie sich ihren Gefühlen hingeben, sind sie  "Weicheier","Softies", "Waschlappen"  etc. 

Männer und Frauen sind tatsächlich etwas anders gestrickt aber das ist nicht der einzige Grund, warum Männer mit ihren Gefühlen hinter dem Berg halten. 

Sie werden von Kindesbeinen an getrimmt, körperlich und emotional stark zu sein.

Mit den richtigen Worten sind Männer genauso verletzlich, wie Frauen, doch sie zeigen es nicht.

Man wird selten einen Mann erleben, der in Tränen ausbricht, weil man ihn -sagen wir öffentlich - als "schlecht gealtert und fett" bezeichnet (nicht, dass ihn das nicht verletzt).

Es soll aber Frauen geben, die sich da nicht mehr kontrollieren können und es ist dennoch "gesellschaftlich akzeptabel", weil "verständlich". 


Und weil die Gesellschaft solche Rollenbilder hat, haben Männer in ganz vielen Fällen viel mehr Schwierigkeiten, sich durchzusetzen. 

0

Beide Geschlechter gleichermaßen.

Dem männlichen Geschlecht wird oft Gefühlslosigkeit und mangelnde Empathie unterstellt. Das ist aber, wie so oft, ein Vorurteil.

Genauso, als wenn ich behaupte, Frauen können schlecht einparken, oder haben von Technik keine Ahnung.

Männer neigen, eher als Frauen, dazu ihre Gefühle zu unterdrücken, und auch nicht über diese zu reden. Weil sie damit Unverletzlichkeit signalisieren wollen. Das Gegenteil ist aber der Fall.

Weil Männer, schon seit Urgedenken, immer das starke Geschlecht sein mussten.

Das Bild der Frau hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar stark gewandelt, doch das Verhalten der Männer steckt immer noch tief verwurzelt in ihren Hirnen.

Also ich kenne viele Männer die sensibler reagieren und schneller eingeschnappt sind wenn man ihr männliches Ego verletzt ;) aber es gibt auch viele Frauen die sehr empfindlich reagieren.

Also ich habe mehr Kumpels als Freundinnen!!
Ich bin von Haus aus ein sehr ehrlicher direkter Mensch und meine Erfahrung ist das Männer eher nicht so nachtragend wie Frauen!

Aber Zicken und sensible Reaktionen gibt's bei beide Geschlechter. Jeder Mensch ist anders und so pauschal denke ich kann man das nicht sagen.
Kommt halt immer auf den Bekanntenkreis an.

Die wenigsten Männer zeigen es wenn sie verletzt sind, Frauen sind da glaub offener für sowas.
Also denk ich jedenfalls!!

Das ist das klassische "Sender-Empfänger" Modell.

Das wird aber gerne missinterpretiert. Viele gehen davon aus, das bei einem Gespräch, auch über Geld oder Hobbies oder Politik die Frau eher die emotionale und der man die rationale Ebene in der Argumentation einnimmt, allerdings wird dabei "unterschlagen",

dass ein Mann bei rationalen Gründen ebenfalls sehr emotional reagieren kann, was eine Frau eben nicht macht, weil es ja rational ist, was soll man da emotional werden

und schließlich der Mann also genauso sensibel auf etwas reagieren kann wie eine Frau, nur in einem anderen Zusammenhang, check ;)

Alles Gute!

Klar gibt es Männer, die ebenfalls verletzlich sind und ganz bestimmt am liebsten losheulen würden, wie die Frauen es dürfen (mich sogar eingeschlossen). Aber weil die Männer eine Erziehung erleben müssen, den Harten zu spielen, wo sie ständig keine Gefühle zeigen dürfen, weil die Gesellschaft, welche die bescheuerten Rollenbilder hat, es so will, werden die Männer als minderwertig betrachtet, sobald sie heulen. Das ist das bescheuertste Rollenbild, dass mir jemals aufgezogen wurde. Ich wünschte, man könnte dagegen angehen. 

Was möchtest Du wissen?