Shotokan Karate weitertrainieren oder wechseln fehlende Anwendungen..?

Das Ergebnis basiert auf 3 Abstimmungen

Bei uns werden Anwendungen gelehrt 66%
Wir machen nur Kata und Bahnenlaufen 33%
wir machen was anderes 0%

3 Antworten

Bei uns werden Anwendungen gelehrt

Ich mache zwar nicht Shotokan, aber bei uns werden Anwendungen, wie du sie beschreibst, so ab Blau bis Braungurt gelehrt.

Karate ist eine Kampfkunst, welche viel Zeit braucht. Bis und mit Grüngurt wird bei uns auch mehrheitlich Kihon und Kata geübt, auch Ippon Kumite, nur vereinzelt mal eine "richtige" Anwendung. Und wie gesagt, ab Blau bis Braun geht es darum, das jahrelang geübte Kihon-, Kumite- und Katawissen freier umzusetzen. Das geht auch nur mit diesem Vorwissen.

Ich denke, nach ein paar weiteren Jahren wird das bei dir auch vermehrt geübt. Aber wie schon von meinen Vorrednern gesagt wurde, kannst du ja auch mal bei einem anderen Dojo reinschauen, vielleicht gefällt es dir dort ja besser.

Bei uns werden Anwendungen gelehrt

Also:

Bahnen laufen und Kata ist durch aus üblich. Es hat seine Berechtigung im Bereich Weiß bis Grün. Ich halte allerdings wenig davon. Also vom Bahnen laufen.

Und ja. Auch im Shotokan gibt es all die von dir aufgezählten Dinge. Sie werden mal mehr und mal weniger geübt. Mal erst ab Blau, mal schon ab Gelb.

Bei all den Hebeln, Würfen bzw. takedowns und throat drills etc sollte manallerdings nicht vergessen:

Karate (egal welcher Stil) ist zuerst einmal -

treten, schlagen, stossen

Du brauchst also nicht den Stil wechseln.

Geh mal auf Lehrgänge. Sie finden fast jedes Wochenende überall in Deutschland statt. Für um die 20,- € den ganzen Tag mit einem Großmeister und so um die 40- 90 Karateka (bei Interesse - frag mich)

Mach mal in anderen Vereinen Probetrainings - zum Vergleich.

Wenn du mir sagst wo dein Dojo ist, kann ich dir dabei vielleicht helfen.

Wir machen nur Kata und Bahnenlaufen

Ich war über ein Jahr im Karateverein und habe auch nur Katas und Bahnlaufen gelernt. Eingetlich bin ich in den Verein eingetreten um mich mal vor einem Angreifer wehren zu können. Aber das kann ich nach einem Jahr immer noch nicht, da wir kaum was in der Richtung gemacht haben. Vielleicht mal einen Schulterwurf und sonst gar nichts. Es geht dem Lehrer nur dabei die Katas zu lehren. Da mir das so nicht gefallen hat habe ich nun aufgehört. Was nützt mir das mal den schwarzen Gürtel zu haben weil ich dann 15 Katas laufen kann, aber mich immer noch nicht gegen einen Angreifer wehren kann, da mir das noch nie beigebracht wurde. Das finde ich echt schade. Vielleicht ist es in einem anderen Verein ja anders, aber ich habe auch keine Lust danach zu suchen.

Ach ja, das nennt man Bunkai, das was ich meine. Da wird der Angriff und die Abwehr gegen einen Angreifer geübt. Das kam in den letzten 15 Monaten nur 1 x im Training vor. Das ist einfach viel zu wenig. Daher bin ich auch ausgetreten.

Verstehe danke soeinen Verein hatte ich leider auch, der Trainer hat auch nie Bunkai gemacht und nichtmal ein bsischen Sparring, deswegen bin ich ausgetreten.

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@christopher33

Mein Verein war aber in der Lage den aktuellen Deutschen Jugendmeister in Karate zu stellen und zu tränieren. Das ist der Fabio bei uns und wird von meinem Trainer trainiert. Der kann alle Katas die es gibt und das auch sehr gut, sonst wäre er letztes Jahr nicht deutscher Meister geworden.

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Karate muß man auch viel, viel länger machen. Wenn man den Anspruch hat, sich wirklich zu verteidigen. So 5-6 Jahre. Jede Woche. minimum 2 mal !

Trotzdem kann mann jaschon mit den Orangegurten ein wenig sparing machen und wenigstens die Ein oder Andere Anwendung zeigen.

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