Selbsthypnose, gefährlich?

6 Antworten

Was Du beschreibst, ist ganz sicher Selbsthypnose. Daran besteht überhaupt kein Zweifel. Was Du da machst, machen Millionen anderer Menschen ebenfalls - so wie Du, so ähnlich oder ganz anders. Die meisten haben keine Ahnung, was sie da machen, aber sie machen es, weil es sich gut und richtig anfühlt. Und das ist es auch. Eine reine Entspannungstrance ist niemals gefährlich oder auch nur bedenklich.

Ohnehin geht JEDER Mensch zumeist mehrmals täglich und ohne es zu wissen in sog. Alltagstrancen ... und auch wieder hinaus. Könnte man in Hypnose stecken bleiben oder sonstwie verunfallen, wäre die Welt somit voll von Hypnose-Zombies. :-) Ich arbeite seit vielen vielen Jahren mit Hypnose, kenne Kollegen, die seit Jahrzehnten damit arbeiten, kenne jedoch keinen einzigen Fall, in dem jemand in Hypnose verunfallt oder steckengeblieben wäre. Kritisch kann es überhaupt nur werden, wenn unbedachte Suggestionen gegeben werden. Da Du NUR entspannst und genießt: Mach so weiter! :-)

Was ich schon erlebt habe, war, dass ein Patient aus einer sehr tiefen Trance nicht mehr raus WOLLTE. Dem kann man als erfahrener Therapeut aber mit sehr einfachen Techniken begegnen. Man könnte ihn aber auch einfach auf der Liege liegen lassen; irgendwann (binnen Minuten, längstens Stunden) kommt jeder aus der Hypnose zurück ... in den Wachzustand oder in einen normalen Schlaf. Auf die Frage, warum er nicht aus der Hypnose wollte: Es war soooo schöööööön .....

Schade, dass ich die Liege für den nächsten Patienten freiräumen musste. :-)

autogenes training ist auch so eine art leichter hypnose, ist dabei wirklich ungefährlich, dient aber der entspannung. kann man in der volkshochschule lernen.

Autogenes Training ist nicht nur "eine Art Hypnose", sondern wurde konkret aus der Hypnose entwickelt.

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Du kommst nicht vollständig in einen Trancezustand, da brauchst du dir keine Gedanken machen. Das ist ziemlich harmlos.

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