Schwarzes Loch mit einer Dichte von Luft?

8 Antworten

Hier muss man 2 Dinge unterscheiden:

A) das Schwarze Loch als solches.

B) die scheinbare Größe des Schwarzen Loches.

Beim Punkt A ist Alles klar. Nach Allem, was man bisher über Schwarze Löcher weiß, ist die Dichte wirklich im Schwarzen Loch unendlich groß. Denn eine endlich große Masse (großer Stern, oder sogar mehrere Sterne) ist ion sich  zusammengefallen und das durch eine Stärke der Gravitation, die durch keine bekannte Krafdt aufgehalten werden könnte. Die Masse schrumpft auf einen Durchmesser von NULL (= Singularität) und demzufolge ist die Dichte unendlich.

In m Fall B ist das nicht ganz so einfach. Denn da die Gravitationskraft mit dem Abstand quadratisch abnimmt, gibt es für jedes Schwarze Loch einen Abstand, der gerade die Gravitationsstärke beschreibt, bei der das Licht nicht mehr entweichen kann. Dieser Abstand wird Schwarzschild-Radius genannt.

Da dieser für entsprechend schwere Schwarze Löcher recht groß sein kann, kann dieser Professor durchaus recht haben. (Bin mir aber ohne einige Rechnungen da nicht ganz sicher).

Aber die Größe, die durch B beschrieben wird ist eben nicht die echte Größe des Schwarzen Loches, sondern nur unser Ereignishorizont. Für das echte Schwarze Loch gilt die Aussage A.

Der Schwarzschildradius ist proportional zur Masse, Das Volumen ist aber proportional zu r^3, also ist die Dichte:
m / V proportional zu r / r^3 = 1/r^2. Je größer ein schwarzes Loch also ist, desto mehr nimmt die Dichte ab. Diese Erkenntnis ist weder sonderlich neu noch sonderlich spektakulär.

Die Frage ist ja schon ein bisschen älter, aber eines ist IMO nicht angesprochen worden: Was man überhaupt als Schwarzes Loch ansieht.

Sieht man sich nur die Materie an, so kann man berechnen (aber nicht sehen, s.u.), dass deren gesamte Masse auf einen unendlich kleinen (aber nicht null ;)) Ort konzentriert ist und dort eine unendliche ("gegen unendlich") Dichte vorweist. Also kein Loch, sondern eher das Gegenteil eines Lochs.

Von außen gesehen zählt aber nicht der zentrale Materieklumpen, sondern seine gravitative Auswirkung. Die führt eben zum erwähnten Ereignishorizont: Ein Gebiet von mehr oder weniger Kugelform um das Zentrum des Klumpen herum, die sich dadurch auszeichnet, dass eben weder Materie noch Energie - und somit auch keine Information - von drinnen nach draußen gelangen kann. Den Ereignishorizont kann man zwar nicht sehen, aber erkennen - eben deshalb, weil man nichts sehen kann, was hinter dieser "Kugel" ist (da jeder dahinter ausgestrahlte Lichtstrahl innerhalb des Ereignishorizonts gefangen wird). Es wirkt also wie ein Loch im Universum.

Es befindet sich also im Zentrum eine endliche Masse quasi-unendlicher Dichte, drumherum aber der weitgehend leere Ereignishorizont, der aber allgemein als zum Schwarzen Loch dazugehörig angesehen wird. Das ergibt alles in allem eine ziemlich große, aber nicht unendliche Dichte. So hätte z.B. ein Schwarzes Loch von der Masse der Erde einen Radius von etwa 9mm. Die Dichte wäre als auch wenn man den "leeren" Bereich zwischen der Grenze des Ereignishorizonts und der zentralen Materieansammlung betrachtet ziemlich verdammt groß.

PS: Der "Youtube-Professor" kann ja so eine Leuchte nicht gewesen sein, wenn er etwas einfach mit der Dichte von Wasser oder Luft vergleicht. Jeder Taucher weiß, dass sich die Dichte von Wassern innerhalb weniger Meter unter der Oberfläche schon massiv erhöht. ;)

Dichte von schwarzen Löcher?!

Über all im Internet steht, dass schwarze Löcher ihre so extreme Gravitationskraft aufgrund ihrer sehr hohen Dichte haben, aber nirgendwo steht wieso sie eine so hohe Dichte haben. Bitte nur Leute antworten, welche auch Ahnung haben !

Vielen Dank für Eure Antworten :)

PS:Hab auch überall versucht es im Internet zu finden, aber nichts brauchbares gefunden :(

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Schlussfolgerung-> Erde/Mond waren mal ein Planet->  undenkbar (?? vs !!)

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Die genetischen Informationen sind bei gesunden Menschen perfekt 'programmiert'. Wenn man experimentell was optimieren wollte, ging das massiv in die Hose...
Quelle (Internet Stichwort Menschen klonen etc.)

Auch in Tier- und Pflanzenwelt eher erschreckende Beispiele wie zB. dreibeinige Lebewesen(...)  obwohl Scheinerfolge in Sachen Leistungssteigerung/ Produktivität vorlagen. Dazu muss noch gesagt werden dass diese Versuche auf Basis des vorhandenen Genmaterials durchgeführt wurden.
Bei diesen Erfolgskonzepten bleibt häufig unberücksichtigt, dass die Tiere/ Pflanzen krank und ungesund sind  und der Konsum von gentechnisch veränderten Produkten langfristige Gesundheitsschäden hervorruft!

Schlussfolgerung
Das intelligenteste Lebewesen unseres Planeten also der Mensch kommt bei diesen Genmanipulationen NUR zu überwiegend erschreckenden und dubiosen Ergebnissen und das obwohl der Mensch das Genmaterial ''weiterverarbeitet'' und nicht neu ''programmiert''!
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Danke dass Sie sich Zeit genommen haben!
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