Schuld nach Auffahrunfall?

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12 Antworten

Wenn du bereits die gelbe Ampel hattest, bist du selbstverständlich berechtigt, anzuhalten. Wenn der eilige Auslieferungsfahrer dir dann hinten drauf fährt, ist er zu 98 % schuldig.

Du hast doch sicher den blauen Schein von der Polizei bekommen. Wer musste denn die 35 € zahlen?

Nein, er ist nicht zu 98% schuld, sondern zu 100%. Mangelnde Aufmerksamkeit, zu geringer Sicherheitsabstand. Ganz klarer Fall.

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Nein, ich habe nen weißen schein bekommen wo Personalienaustauschkarte drauf steht und eine Vorgangsnummer, 35€ musste ich nicht bezahlen aber die Polizei hat sich glaube ich noch weiter mit dem anderen Unterhalten wo mich der Krankenwagen weggefahren hat.

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Genau das ist die Sache hatte mal nen ähnlichen Auffharunfall ich dachte der vor mir fährt noch rüber... ne hat er nicht gemacht, mein Abstand hatte ich aber der Kurze Gaßtoß gegen nen strkes Bremsen war halt nichts....

Also klar wer drauf fährt ist schuld außer du hättest Grundlos gebremst eine Gelbe Ampel ist aber ein Grund!

I.d.R. gilt nahezu grundsätzlich - wer auffährt hat Schuld. Und so wie Du den Vorfall geschildert hast, ist hier die Sachlage scheint`s eindeutig.

Wer aufmerksam fährt und genug anbetend hält baut keinen Auffahrunfall. Da das bei ihm anscheinend nicht der Fall war halte ich es nicht für realistisch dass er recht bekommt. Vorallem weil man davon ausgehen könnte dass du bremst.

Wer auffährt, ist immer schuld, weil er den notwendigen Abstand, um in JEDER Situation noch bremsen zu können, nicht eingehalten hat. Mach dir also keine Sorgen, die Schuldfrage ist eindeutig. 

Zudem hast du bei gelb angehalten, wie es in der StVO vorgeschrieben ist. 

Geld heisst anhalten, sofern möglich und nicht Gas geben und noch schnell durchrauschen. 

Das Stimmt nicht. Wer grundlos bremst hat mitschuld. Man lernt in der Fahrschulen ja auch immer vor dem bremsen im den Rückspiegel zu gucken. (Ausser im notfall)

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@Reger71

Beweis mir mal, dass ich grundlos gebremst habe. Zudem geht es in dieser konkreten Frage nicht um grundloses Bremsen.

"Sorry, ich hab ein Tier über die Strasse laufen sehen, da habe ich reflexartig gebremst". "Du hättest halt den Sicherheitsabstand einhalten müssen, dann hättest du auch noch bremsen können".

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... bei Gelb darf nicht gefahren werden, so jedenfalls die Vorgaben hier bei uns. Viel Glück!

Schuldfrage ist hier eigentlich klar. Problematisch könnte es werden das du selbst einen Gutachter beauftragt hast.

Bitte den/die TO nicht verunsichern: Der Geschädigte ist in der Wahl des Sachverständigen frei.

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Problematisch könnte es werden das du selbst einen Gutachter beauftragt hast.

Eigenartige Antwort eines Versicherungsmaklers.

Könnte bedeuten, dass hier das notwendige Fachwissen fehlt!

Der Geschädigte hat immer das Recht, einen Kfz-Sachverständigen zu beauftragen, wenn der Schaden über 750 € liegt.

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@Apolon

Um weitere "Unsicherheiten aus der Welt zu räumen: mit einer Grenze von 750,00 EUR hat das nichts zu tun. Der Geschädigte darf auch bei einem Schaden von z.B 583,00 EUR einen Gutachter hinzuziehen!

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@Apolon

Ich habe einige Jahre in der Schadenregulierung eines Versicherers gearbeitet. Ich kannte das Fahrzeug (Alter, Typ, km-Stand) nicht. Sofern weiß ich nicht ob der Schaden über 750€ liegt. Daher meine Aussage "könnte" . Desweiteren kommt es häufig vor das bestimmte Posten in der Rechnung eines Gutachters einfach raus gekürzt werden.

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Ich denke mal (und das kann eigentlich hier jeder nur tun), dass du keine Probleme haben wirst, denn in der Regel  liegt das Verschulden bei einem Auffahrunfall bei dem auffahrenden Hintermann, weil er den Sicherheitsabstand nicht eingehalten oder halt nicht  aufgepasst hat. 

Da du keine Vollbremsung gemacht hast, um an der Ampel zum Stehen zu kommen und der Fahrer des Transporters ja eigentlich die Schuld auch unumwunden zugegeben hat (wenn alles so war wie von dir beschrieben), dann wirst du keinerlei Probleme mit dessen Versicherung bekommen.

Zumindest hat er es mir so gesagt weiß nicht was er der Polizei gesagt hat

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Die Schuldfrage ist sehr klar in deinem geschilderten Fall.

Sehr unrealistisch ☺

Vor allem an Ampeln, Zebrastreifen,  Einmündungen usw.hat der Auffahrende nahezu null Chance ungeschoren davonzukommen.

?? Was hat den polizei gesagt ? hatte schon 4 unfälle (3x nicht schuld) und immer hat die polizei die schuldfrage geklärt an ort und stelle.   normal ist eingentlich immer der auffährt hat schuld

Hab den Polizisten gefragt der sagte "das ist nicht mein Job festzulegen wer schuld hat, das regelt die Versicherung" 

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@Blackcopra1994

Es gibt in den einzelnen Bundesländern sogar Dienstanweisungen, die den Beamten untersagen, zur Schuldfrage eine Aussage zu treffen.

Dennoch hält sich - wie aus der Antwort zu ersehen - der Irrglaube, dass die Polizei zur Klärung der Haftungsfrage beauftragt oder zuständig sei...

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Schuldfragen klären in Deutschland Gerichte und nicht die Polizei.

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@Zeitmeister57

Richtig, ausserdem stellt fest, wer die Beruhigend liest,  dass man kein Schuldeingeständnis abgeben darf.

Sonst wären, in zweifelhaften Fällen, der Versicherung die Arme gebunden. 

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@Gummibusch

Ach ist das mühsam mit der Korrektur, Beruhigend sollte Versicherungsbedingungen heissen 😩

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Die Polizei klärt vor Ort keine Schuldfrage, die Polizei kann lediglich die Zeugenaussagen aufnehmen und Unfallspuren sichern.

In dem Polizeibericht kann die Polizei dann lediglich ihre Schlussfolgerung ziehen durch Bewertung der Beteiligten wer die Hauptschuld trägt, aber die tatsächliche Schuldfrage wird an ganz anderer Stelle geklärt wenn Unstimmigkeiten auftreten sollten.

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Er ist Dir hinten drauf gefahren, also ist er schuld. Weshalb nimmst Du Dir einen PRIVATEN Gutachter?? Den zahlt vermutlich Deine Versicherung nicht, egal wer schuld hat.

Den ganze Schmus regeln doch sowieso die Versicherungen, faktisch ohne Dein Zutun.

Die Versicherung des/der TO hat mit den Kosten des Gutachters eh nichts zu tun. Diese werden von der gegnerischen Versicherung übernommen - und in einem Fall wie diesem i.a.R. unproblematisch.

Der Geschädigte in keinster Weise verpflichtet, einen Gutachter der gegnerischen Versicherung zu akzeptieren - auch wenn dies mitunter schon einmal versucht wird, dem einen oder anderen weiß zu machen.

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