Schüchternheit ist doch kein Kündigungsgrund oder?

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13 Antworten

wenn du nicht mit Leuten reden kannst, warum hast du dir einen Job mit Kundenkontakt gesucht?

Das kommt immer auf die Ausbildung drauf an, wenn du nicht in der Lage bist Kunden zu bedienen und so nichts für dein Prüfung lernst kann es schon sein das man dir das vorwirfst. Man könnte es so drehen, dass die Prüfung nicht geschafft werden kann durch die Schüchternheit.

es ist ziemlich schwer einen Azubi zu kündigen, aber nicht unmöglich und wenn sie es wollen schaffen die das. Es kann irgendwann auch als Arbeitsverweigerung gesehen werden.

Du solltest da dran arbeiten und dich nicht drauf ausruhen, dass du angeblich so schüchtern bist.

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Dir fehlt ein wenig mehr Selbstbewusstsein, daher solltest Du mit Deinem Chef oder Personaler reden, damit Du an einem Seminar teilnehmen kannst. Das ist immer sinnvoll wie in Deinem Fall, damit Du aus Dir heraus kommst und einfach mal was sagt. Man kann auch über belanglose Dinge reden, aber nichts privates. Es gibt Seminare, da wird dann Deine Schüchternheit bekämpft, dann kommst Du auch mit Deinen Arbeitskollegen zurecht. 

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Der Kundenkontakt könnte schon ein Problem sein. Auf Übernahme nach der Ausbildung brauchst du da kaum spekulieren und auch in anderen Firmen wird es da im gleichen Arbeitsbereich problematisch werden.

Allerdings kann ich es mir nicht vorstellen, dass deine Schüchternheit alleine ausreicht, um dich als Auszubildende loszuwerden. Azubis haben einen sehr hohen Kündigungsschutz.

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Nach der Probezeit ist es sehr schwer, den Azubi zu kündigen und Schüchternheit ist kein Kündigungsgrund.

Allerdings muss ich dir auch sagen und fragen: Wenn du so extrem schüchtern bist und einem Beruf mit Kundenkontakt gewählt hast, war die Wahl auch wirklich die richtige?

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Eine Ausbildungsvertrag kündigt man nicht einfach so, nur weil jemand schüchtern ist, dazu müßte es schon zu erheblichen Verfehlungen gekommen sein, allerdings solltest Du Dich selbst fragen, ob für Dich ein Beruf in Frage kommt, in dem Du viele Kundenkontakte hast.

Deine Ausbilderin hat natürlich recht, wenn sie Deine Zurückhaltung bemängelt, wenn es um eine Beruf geht, in dem man viel mit Menschen zu tun hat - das hat man im Grunde ja irgendwo immer, denn man hat ja immer Kollegen und Kommunikation ist die Grundlage, um erfolgreich zusammenarbeiten zu können.

Das hat auch gar nichts damit zu tun, jemanden auszufragen, sondern einfach offen auf Menschen zugehen zu können, und auch mal den Mund aufzumachen, um irgendetwas zu sagen, egal ob es eine Bemerkung über das Wetter ist oder wie das Wochenende war oder sonstirgendwas. Es ist schon nachvollziehbar, das sich Kollegen unwohl fühlen, wenn sie einen stummen Fisch um sich haben.

Das Problem ist, dass man einen lockeren Umgang nur bedingt erlernen kann, jeder ist nun mal anders gestrickt, aber ein bißchen mehr aus Dir herausgehen, solltest Du zumindest versuchen, sonst wird es für Dich sehr schwierig im zukünftigen Berufsleben, denn man gilt als nicht teamfähig, wenn man sich nicht auch verbal einbringt.

Versuch doch mal, Dich in Gespräche Deiner Kollegen mit einzuschalten, höre einfach zu, worüber da so gesprochen wird und klinke Dich mit ein. Geh absichtlich mit dorthin, wo sich in den Pausen kleine Grüppchen bilden, frag nach, wie es so geht, mach irgendeine Bemerkung über das, was gerade anliegt.

Du musst ja nichts Privates erzählen, der Arbeitsalltag bietet ja im Grunde genug Erzählsstoff.

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Es gibt viele Bücher über Kommunikation und Smalltalk, in denen auch Übungen stehen. Sowohl Kommunikation und Smalltalk mit Kunden als auch privat.

Kaufe oder leihe Dir doch mal so ein Buch und baue Teile der Übungen in Deine täglichen Gespräche/ Interaktionen mit Kunden und Kollegen ein. Oft ist ein Kunde z.B. geneigt, eher etwas zu kaufen/ anzunehmen, wenn man mal eine Bemerkung fallen lässt, auf die er reagieren kann (positive Bemerkung bezogen auf sein Aussehen, Bemerkung zu einem aktuellen Thema wie Wetter etc., Themen, die sich gerade anbieten). Meist reicht ein Satz. Oft fangen die Leute dann selbst an zu reden. Beispiel: Man möchte seinen Perso verlängern lassen und im Amt ist fast keiner. Dann sagt man beim Reinkommen "Mensch, hier ist ja wenig los. Ist das nicht gerade sehr langweilig für Sie?" und meist erzählt der Sachbearbeiter dann von seinem Tag, oder davon, dass morgens mehr los war etc. - er fängt an zu reden. Darauf kann man wieder eingehen oder man geht dann zum Thema (in dem Fall Pass verlängern) über.

Es gibt auch gezielte Übungen, mit solchen Gesprächen Kunden zu einer positiven Stimmung zu bringen, damit sie mehr kaufen/ das Angebot annehmen etc. Oder einfach die Firma/ Mitarbeiterin besser im Gedächtnis behalten.

Anfangen kann man mit fröhlichem (!) Grüßen von sich aus. Das bringt Leute auch dazu, einen positiver wahrzunehmen. Das fröhliche Grüßen kann man auch ganz vorsichtig übertreiben (nicht stark), um eine bessere Wirkung zu erzielen.

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Um deine Situation besser zu verstehen wäre es gut wenn man wüsste um welchen Beruf es geht. Je nachdem sind ja bestimmte persönliche Voraussetzungen gefragt .

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Kommentar von monna381
13.06.2016, 09:01

Ich mache eine Ausbildung in einer Öffentlichen Bibliothek und da hat man z.B. mit Kunden zu tun, wenn man telefoniert oder an der Ausleihe sitzt...

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Schüchternheit alleine ist kein Grund, aber du kannst daran arbeiten u. dein Selbstbewußtsein stärken, kommt dir zu gute!

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Schüchternheit ist kein Kündigungsgrund.

Aber vielleicht ist da ja noch was anderes? Hast du alles in deinem obengenannten Text aufgeführt? Wie groß ist die Firma ? Habt ihr einen Betriebsrat? Was für eine Ausbildung machst du denn?

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Kommt halt drauf an was du für eine Lehre machst aber wenn du wirklich sehr viel Kundenkontakt hast dann darf man dir schon Kündigen. Egal ob noch Probezei ist oder nicht.

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Da wir den Ausbildungsberuf nicht wissen, ist es schwer, eine gute Antwort zu schreiben. Du solltest auf die Kunden zugehen und nicht warten, bis sie auf Dich zugehen. Du kannst in unterschiedlicher Weise  Deine Hilfe anbieten, wenn ein Kunde die Räume betritt. Das muss sich nicht mit dem Gruß erübrigen und hat nichts mit "fremde Leute nach ihrem Leben ausfragen oder so etwas" zu tun.

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Na ja, auf die Kundschaft solltest zu schon zugeh´n können und auch auf sie eingehen! Eine Verkäuferin, die nur den Mund aufkriegt, wenn man sie direkt anspricht, macht gewiss keinen Umsatz!

Mir hat mal ein Boss gesagt über einen ähnliochen Fall: Ein Angestellter sollte wenigstens so viel einbringen, wie der den Arbeitgeber kostet!

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Kommentar von monna381
13.06.2016, 08:56

Ich bin keine Verkäuferin. Ich mache eine Ausbildung in einer Öffentlichen Bibliothek und da hat man z.B. mit Kunden zu tun, wenn man telefoniert oder an der Ausleihe sitzt...

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Du siehst das falsch.

Du hast Kritik/Feedback erhalten und das ist sehr viel wert, denn dadurch lernst du deine Schwächen kennen. Das hilft dir ungemein, etwas dazu zu lernen.

Sei offen für konstruktive Kritik und lerne dadurch.

Man muss aber immer unter konstruktiver Kritik und hass Kritik unterscheiden.

Ob man dich dadurch kündigen kann, das glaube ich nicht. Die Betonung liegt auf glauben.

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