Retoure Ebay/Ebay Kleinanzeigen/Paypal?

5 Antworten

Warte doch ab, bis Du wieder im Geschäft kaufen kannst. Du hast dort die Fachberatung und bist bei Rückfragen und Reklamation direkt vor Ort.

Die von Dir geschilderten Äusserungen des zwar gewerblichen Verkäufers, erscheinen mir doch recht dubios.

Eine Zahlungsabwicklung über Paypal gewährt Dir einen gewissen Käuferschutz, der jedoch keine Rechtskraft hat.

Bei einem Kaufwiderruf trägst Du die Kosten der Rücksendung. Bei einer Reklamation hat der Verkäufer die Versandkosten zu tragen und diese müssen von Dir als Käufer evtl. zivilrechtlich eingefordert werden.

Verlinke doch mal das Angebot.

Wenn er als gewerblicher Verkäufer auf eBay ein entsprechendes Angebot laufen hat, dann ist das auch nicht anders als in anderen Onlineshops. Prüf seine Bewertungen und bisherigen Verkäufe, nicht das es n gekaperter Account ist.

In anderen Shops lässt du dich ja auch nicht auf irgendwelche Zahlungen außerhalb der dort Gelisteten ein, genauso wird es in eBay auch gemacht. Du zahlst normal nach dem Kauf mit Paypal über eBay.

Von Kleinanzeigen rat ich hab.

Wenn du den Retourkostenservice von Paypal noch nicht aktiviert hast, dann mach das vor dem Kauf, dann kannst im Fall eines Widerrufes bei welchem du die Rückversandkosten tragen musst (was legitim ist), diese bei Paypal erstattet bekommen.

https://www.ebay.de/help/buying/returns-refunds/returning-item?id=4041

In den meisten großen Online Shops gibts ja 14 Tage (oder oft auch länger) Rückgaberecht.

Fast richtig:

Bei allen Onlineshops gibt's das gesetzlich vorgeschriebene Widerrufrecht von mindestens 14 Tagen, das muss Dir auch Dein "Musikladen" einräumen.

Alles legitim und vollkommen in Ordnung so. Du hast Dein Widerrufs-/Rückgaberecht.
Der Verkäufer will bloss nicht unbedingt direkt über eBay verkaufen, um die 10% Provision zu sparen. Das ist vollkommen korrekt und nachvollziehbar. Das Geschäft ist rechtlich jedoch absolut identisch. Er ist schliesslich Gewerbetreibender.

Der Verkäufer will bloss nicht unbedingt direkt über eBay verkaufen, um die 10% Provision zu sparen. Das ist vollkommen korrekt und nachvollziehbar.

Das ist nicht korrekt. Ein Verkäufer, der ebay um die anfallende Verkaufsprovision betrügen möchte, ist für mich kein korrkter Verkäufer.

Das Geschäft ist rechtlich jedoch absolut identisch.

Auch nicht. Wenn kein Kaufvertrag über ebay geschlossen wird, erhält der Käufer auch keine Daten des Verkäufers.

1
@haikoko
Das ist nicht korrekt. 

Selbstverständlich ist das korrekt. Kann sein, dass Du das blöd findest - aber das macht es nicht inkorrekt. Bevor ich etwas für z.B. € 2000 bei eBay kaufe, frage ich den Verkäufer auch, ob man das nicht ausserhalb eBay hinbekäme. Zum einen profitiert der Verkäufer davon. Und der Käufer auch, wenn man sich die Ersparnis teilt. Dem Verkäufer ist es ja auch gestattet, seine bei eBay angebotene Ware physisch in einem Ladengeschäft (günstiger) anzubieten - das ist oft der Fall. Und jeder, der vor Ort kauft, wird ja auch nicht gezwungen, den Kaufvertrag über eBay abzuschliessen. Das wäre ja ekelhaft.

Wenn kein Kaufvertrag über ebay geschlossen wird, erhält der Käufer auch keine Daten des Verkäufers.

Gewerbliche Anbieter sind impressumspflichtig. Man weiss immer, mit wem man es zu tun hat. Wie ich als Verkäufer oder Käufer meinen Kaufvertrag abschliesse, ist den Parteien selbst überlassen.

0
@ShakingCrab
Bevor ich etwas für z.B. € 2000 bei eBay kaufe, frage ich den Verkäufer auch, ob man das nicht ausserhalb eBay hinbekäme

Und habt beide das Problem, dass ebay Euch wegen Vertragsbruch dauerhaft sperrt. Es widerspricht nur mal eben dem freiwillig mit ebay gschlossnen Nutzungsvertrag,

Gewerbliche Anbieter sind impressumspflichtig.

Ja und jede Menge gewerbliche Verkäuferkonten werden gehackt und sollen dann für die Geschäfte "an ebay vorbei" geradestehen. Zahlungsdaten des Verkäufers werden erst nach dem Kauf über ebay für den Käufer eingeblendet. Es gibt genug Interessenten, die auf Konten überwiesen haben, die nicht dem Verkäufer gehörten.

Ein Ladenkauf ist doch etwas anderes als ein Internet-Kauf und der Rat einen geschlossenen Nutzungsvertrag zu brechen.

Im übrigen "blühen" gerade gehackte Konten bei ebay durch die Ausgangsbeschränkungen und Schliessunganordnungen einzelner Einhandelsgewerbe. Ja und das Problem dafür sitzt meistens vor dem Computer. Das sollten aber nicht die Käufer erleiden müssen.

1
@haikoko
das Problem, dass ebay Euch wegen Vertragsbruch dauerhaft sperrt

Nicht nur das ist Unsinn.

0

PayPal ist doch nur eine Bezahlart und kein Shop......

Du hast den Vertrag mit dem Verkäufer und zahlst halt über PayPal. Wenn er lieber dafür Gebühren zahlt, ok. Und PayPal sichert die Ware auch ab. Nennt sich Käuferschutz.

Wen ihm das lieber ist ale Überweisung... kann dir egal sein

Sorry, er hat das so klingen lassen, als könnten wir das direkt über Paypal machen. Sowas in der Art "oder sie rufen an und wir machen das direkt über Paypal, das wäre wegen der Gebühren einfacher und unkomlizierter"

0

Was möchtest Du wissen?