Respektiert ihr als Christen den Islam?

Das Ergebnis basiert auf 27 Abstimmungen

Nein, weil 59%
Ja, weil 41%

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja, weil

Weil ich, wie jeder normale Mensch, jeden akzeptiere.

Nein, weil

Ich bin Christ, glaube an Jesus Christus und habe ein Herz für Muslime, respektiere in dem Zusammenhang natürlich auch Muslime,

aber bei aller Liebe zu den Muslimen verabscheue ich ehrlich gessgt die Glaubensvorstellung des Islams zutiefst.

Laut Koran wurde Jesus nicht gekreuzigt. (Sure 4:157-158)

Damit zerstört der Koran die ganze Hoffnung, worauf der christliche Glaube (=mein Glaube, denn ich glaube an Jesus Christus) beruht. Nämlich dass Gott unsere Schuld in Jesus Christus getilgt hat (bevor Jesus von den Toten auferstanden ist und den Tod besiegt hat)

Wenn zum Beispiel ein Mann vor Gericht wegen eines bösen Verbrechens (zum Beispiel wegen der Vergewaltigung und Tötung einer Frau) steht,

und der Richter den Täter einfach so freispricht, dann wäre es (auch wenn der Täter seine Tat zutiefst bereut) zumindest aus meiner Sicht ungerecht ihn einfach so gehen zu lassen ohne ihn für seine Vergewaltigung und seinen Mord (wenn wir bei diesem Beispiel bleiben) belangt zu haben.

Bei Gott ist es nach meinem Glauben ähnlich. Auf Sünde steht bei Gott laut Bibel (ich gründe meinen Glauben auf der Bibel) das Todesurteil. (also nicht nur im Sinne des natürlichen Todes, sondern auch im Sinne des sogenannten "zweiten Todes", welcher laut Bibel ein Synonym für den ewigen Feuersee bzw. die Hölle ist)

Dieses Todesurteil bzw. diesen Schuldspruch hat Jesus Christus für uns am Kreuz bezahlt, damit wir vor Gott als gerechtfertigt dastehen können (also sozusagen in völlig weißen Kleidern) und damit Gott selbst auch gerecht ist.

Stell dir vor, jemand muss ein Bußgeld bezahlen. Wenn nun jemand anderes das Bußgeld für die Person bezahlt, dann ist die Schuld des Betroffenen beglichen. Der Betroffene kann nun tun, was rechtmäßig und gut ist. Dasselbe Prinzip gibt es nach christlichem Glauben bei Gott auch, indem er in Jesus Christus den Preis für die Übertretung des Gesetzes Gottes stellvertretend bezahlt hat. (als jemand, der selbst völlig ohne Schuld ist) Das tat Gott nach christlichem Glauben nicht, weil er es musste, sondern weil er es wollte und es seinem Wesen der Liebe und Gerechtigkeit entspricht.

Das einzige, was man tun braucht, um das Erlösungsgeschenk Gottes in Jesus Christus anzunehmen, ist, die eigenen Sünden zu bereuen und an Jesus Christus zu glauben. Der Glaube beinhaltet, dass du alles, was du bist und was du hast, in seine Hände legst, und ihm die Führung über dein Leben überlässt. Er möchte uns dann ein neues Herz schenken und seinen Geist in unser Innerstes legen, was unter anderem zur Folge hat, dass wir uns von uns selbst aus an seine Gebote halten möchten.

Außerdem bekommen wir dann von Gott ewiges Leben geschenkt. (in einer neuen Welt, wo es kein Leid, keine Krankheiten und keinen Tod mehr gibt. Wir werden dort zusammen mit Gott und auch untereinander eine große Familie sein.)

Und ja, das ist die frohe Botschaft! Ich finde das ist eine tolle Botschaft!

Ich bin sicher, dass wenn du Jesus in dein Leben aufnimmst und ihn als deinen Herrn und Erlöser animmst, ihn auch erleben würdest.

Jesus kann nach meinem Glauben nur ein ehrliches und von reinem Herzen gemeintes Gebet von uns (und damit auch dir ganz persönlich) entfernt sein. (Und wenns vielleicht erstmal nur die Worte "Herr Jesus, wenns dich wirklich gibt, dann zeige dich mir" sind).

Wenn du dein Leben in seine Hände legen möchtest, könntest du das folgende Gebet beten:

„Lieber Herr Jesus, ich habe bisher ohne Dich gelebt. Ich habe erkannt, dass ich ein Sünder bin. Bitte vergib mir meine Schuld. Ich glaube, dass Du für mich, für meine Sünden am Kreuz gestorben und mein Erlöser geworden bist. Ich bin fest entschlossen, mit der Kraft deines Heiligen Geistes ein neues Leben zu führen. Alles, was ich bin und habe, lege ich in Deine Hände. Du sollst mein Leben leiten. Amen.“  

In der Bibel kannst du Gott bei Interesse näher kennenlernen (Ich würde dir in diesem Zusammenhang empfehlen dich vorurteilsfrei mit der Bibel zu beschäftigen). Fang bei Interesse am besten mit dem neuen Testament an zu lesen. Vieles aus dem alten Testament lässt sich auf Grundlage des neuen Testaments besser nachvollziehen bzw. überhaupt erst verstehen. Durch Gebet kannst du Kontakt mit Gott aufnehmen, während die Beschäftigung mit der Bibel eine der Möglichkeiten ist, mit der Gott gerne Kontakt zu dir aufnimmt.

Liebe Grüße und Gottes Segen!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Bibelstudium, pers. Beziehung mit Gott, freievang. Gemeinde

Ich habe keine Lust auf ein langes Gespräch, aber auf den Punkt gehe ich mal ein:

Wenn zum Beispiel ein Mann vor Gericht wegen eines bösen Verbrechens (zum Beispiel wegen der Vergewaltigung und Tötung einer Frau) steht,
und der Richter den Täter einfach so freispricht, dann wäre es (auch wenn der Täter seine Tat zutiefst bereut) zumindest aus meiner Sicht ungerecht ihn einfach so gehen zu lassen ohne ihn für seine Vergewaltigung und seinen Mord (wenn wir bei diesem Beispiel bleiben) belangt zu haben.

Genau das findet doch bei der Vorstellung durch die Kreuzigung statt. Verbrecher werden nicht wegen ihrer Verbrechen bestraft, sondern alle Strafen werden auf Jesus abgeschoben. Stell dir mal vor du stehst als Opfer im Gerichtsaal, der Verbrecher wird zwar als schuldig erklärt, aber geht nun raus und erstmal ein Eis essen während der unschuldige Jesus in Blut und Qualen leidet. Was hast du bitte von den Qualen Jesus? Was bringt dir das, dass du so sehr daran hängst? Wird dir dein genommenes Recht dadurch wieder gegeben? Wird der Verbrecher durch Strafen erzogen? Dir Antworten sind ja wohl klar!

Im Islam jedoch, bleiben die Opfer nicht auf ihrer Schande sitzen und die Verbrecher nicht bei ihrer Ehre! Im jüngsten Gericht wird gerichtet: Opfer kriegen die guten Taten ihrer Täter gutgeschrieben, wenn sie keine guten Taten haben, übernehmen die Täter die Sünde der Opfer. So profitieren die Opfer vom Gericht, anders als beim ersten Beispiel. Die Täter hingegen werden gerichtet und erzogen. So erfüllt der Gericht im Islam beide Anforderungen: Die Wiedergutmachung der gebrochenen Rechte der Opfer und die Bestrafung der Täter. Vergibt der Opfer jedoch seinem Täter, wird er von Allahs swt großzügig belohnt. Ein optimaler Maß an Vernunft – die goldene Mitte!

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@WhiteGoku

Danke für deine konstruktive Antwort auf meine Antwort, dafür einen Daumen hoch von mir!

Was hast du bitte von den Qualen Jesus? Was bringt dir das, dass du so sehr daran hängst

Was ICH davon habe? Das sollte aus meiner Antwort bereits hervorgegangen sein, aber ich sage es für dich nochmal gerne auf mich bezogen:

Gott hat nach meinem Glauben den Schuldspruch für die Übertretung der Gebote Gottes in seinem Sohn Jesus Christus für mich am Kreuz bezahlt, damit ich vor Gott als gerechtfertigt dastehen kann (also sozusagen in völlig weißen Kleidern) und damit Gott selbst auch gerecht ist, indem er meine Schuld in Jesus Christus sühnte. (Das tat Gott nach christlichem Glauben nicht, weil er es musste, sondern weil er es wollte und es seinem Wesen der Liebe und Gerechtigkeit entspricht.)

Wird der Verbrecher durch Strafen erzogen

Deshalb braucht es zur Annahme des Sühnopfers von Jesus Christus ja auch die Umkehr zu Gott und den Glauben an Jesus Christus. Der Glaube beinhaltet wie gesagt, dass du alles, was du bist und was du hast, in Jesu Hände legst, und ihm die Führung über dein Leben überlässt. Er möchte uns dann wie gesagt ein neues Herz schenken und seinen Geist in unser Innerstes legen, was unter anderem zur Folge hat, dass wir uns von uns selbst aus an seine Gebote halten möchten.

Verbrecher werden also nach biblisch-christlichem Glauben auch gerichtet. Nämlich mit dem 2. Tod. (Die Hölle) Es gibt aber für sie in diesem Leben die Möglichkeit das Opfer Jesu Christi anzunehmen und dadurch von ihrer Schuld freigesprochen zu werden. Alle Opfer von Leid werden übrigens einen unermesslichen Trost von Gott erfahren. (Insofern sie selbst nicht Jesus wegen ihrer eigenen Schuld, die sie in ihrem Leben auf sich gehäuft haben, abgelehnt haben)

Liebe Grüße und Gottes Segen!

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Ja, weil

Ich akzeptiere erstmal alles und jeden. Muss man als Christ sogar. Nächstenliebe und so halt. Man sollte sowieso alles und jedem mit Respekt etc begegnen.

Nein, weil
Respekt (vonlateinischrespectio‚Rückschau, Einschätzung‘überfranzösischrespect‚Hochachtung‘) bezeichnet eine Form der Wertschätzung, Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer Person oder Institution. Wikipedia

Unter den Muslimen gibt es, so meine Ansicht, so viele "Gute" und "Böse" wie unter den Christen.

Doch der Islam ist für mich ein Irrweg. Der Weg, der ins Paradies führen soll, endet in einer Sackgasse.

Denn die Bibel beschreibt einen ganz anderen Pfad. Der führt nur über Jesus Christus. Es gibt keinen anderen.

Wie soll ich eine Religion achten, deren Mitglieder Millionen Menschen verfolgen, nur weil sie Christen sind. Die jedes Jahr tausende Personen umbringen, weil sie Jesus nachfolgen.

Wie soll ich eine Religion achten, die bei den Menschenrechten, vor allem bei den Rechten für Frauen, so grosse Defizite hat.

In China wird doch dasselbe auch mit den Uiguren abgezogen, sie werden in Konzentrationslager gesteckt und getötet nur weil sie Muslime sind. Ich finde es auch dreckig was diese Länder mit Christen abziehen, sie dürfen es nicht mal, da sie laut dem Koran jede Religion Akzeptieren müssen. Man darf einer Religion niemals wegen dem verhalten der Anhänger der Religion die Schuld für alles geben. Und das mit den Frauen Rechten lese ich ziemlich oft, dass Frauen aber weniger Rechte haben stimmt nicht.

  1. Die Frau darf Geld vom Mann nehmen, der Mann aber nicht von der Frau.
  2. Wenn eine Frau ein Kind zur Welt bringt werden all ihre Sünden gelöscht und ihr wird das Paradies garantiert.
  3. Die Frau muss nicht mal arbeiten gehen wenn sie es nicht will.

Es gibt auch noch vieles mehr, aber dass die Frau weniger Rechte hat stimmt nicht.

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@verreisterNutzer

Dann lies mal das:

https://www.hrw.org/legacy/german/women/

Ist, wenn China das mit den Uiguren macht, weniger schlimm, wenn es Muslime an Christen auch tun?

Man darf einer Religion niemals wegen dem verhalten der Anhänger der Religion die Schuld für alles geben.

Der Religion nicht, aber den Menschen, die sie vertreten. Wenn die Imame geschlossen gegen die Christenverfolgung reden würden, gäbe es sie längst nicht mehr.

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@Bodesurry

Denkst du Muslime selbst reden nicht darüber was mit den Christen passiert? Es ist die IS die so ein scheiß macht. Selbst Muslime in diesen Ländern haben angst vor diesen Menschen, dort werden Frauen auch gezwungen Niqabs oder sogar Burqas zu tragen. Wegen dem was die Taliban, die Hamas und all die anderen Terrororganisationen machen können andere Muslime nichts. Aber ist das alles laut dem Islam erlaubt? Auf gar keinen fall. Diese Menschen folgen weder Allah's Regeln, noch der Sunnah unseres Propheten. Sie werden als Kafir sterben.

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Nein, weil

Der Islam nichts hervor gebracht hat, wo ich Respekt davor habe. Werder Literatur noch Geschichte.

Wenn aber ein oder Mehrere Muslime etwas besonderes vollbringen habe ich Respekt vor den Personen unabhängig von Ihrer Religion. Leider wird dies viel zu wenig unterscheiden.

Ich kenne mehrere Muslime und mag sie als Personen, obwohl ich eine Abneigung gegen ihre Religionen habe.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich interessiere mich für alles rund um die Bibel.