Reihenhäuser : Zuweg = Privat?

unsaubere Skizze, sorry - (Recht, Garten, Verbot)

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn man davon ausgeht, dass jeder Eigentümer sein Grundstück einzeln besitzt, in diesem Fall also das Rechteck "blaue 2" inklusive des Wegeanteils. Dann dürften im Grundbuch Wegerechte für die Grundstücke "blau 3" und "blau 4" eingetragen sein, aber keine Wegerechte für die Grundstücke "schwarz 2", "schwarz 3" und "schwarz 4".

Wenn es tatsächlich so ist (Grundbuchauszüge lesen), hat der Nachbar recht.

Ein Notwegerecht existiert hier nicht, weil zu den schwarzen Grundstücken Zuwege existieren.

Okay. Klingt logisch. Und ins GB kann ich einfach so rein gucken? Also, vorausgesetzt ich gehe zum Grundbuchamt natürlich...

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@theodosorius

Es reicht ein berechtigtes Interesse, das ist hier gegeben. Gebühren sind gering.

Wenn Dir das Grundstück "schwarz 3" gehört, kannst Du es auch aus dem eigenen Grundbuchauzug herauslesen (wenn alle Grundstückslasten gleichartig sind):

Nur Wegerecht zu "schwarz 4", dann dürfte es so sein, wie oben beschrieben.

Auch Wegerechte zu "weiß 3" und "weiß 4" (nicht beschriftet), dann darf der Gärtner durch.

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@Mikkey

Den Sonderdall eines solchen Wegerechtes gibts aber nur dann, wenn der Garten nicht über das Grundstüch des Eigentümers erreichbar wäre.

Das so genannte berechtigte Interesse ist nach den Angaben des Fragestellers offensichtlich nicht gegeben, insbesondere dann nicht, wenn der Gärtner quasi nur zu faul ist das Grundstück seines Auftraggeber regulär zu nutzen, beil es halt bequemer ist, durch fremde Gärten zu latschen.

Ob das hinnehmbar ist, dass der Gärtner da durchgeht, sei dahingestellt. Wenn der Eigentümer das nicht will, muss er das nicht dulden.

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@Meinereiner67

Den Sonderdall eines solchen Wegerechtes gibts aber nur dann, wenn der Garten nicht über das Grundstüch des Eigentümers erreichbar wäre.

Was Du meinst, ist ein "Notwegerecht", das ist etwas Anderes. Wegerechte sind etwas absolut normales. Sie werden bei der Aufteilung von Grundstücken für die einzelnen Parzellen eingetragen. Die gibt es, wenn sie ins Grundbuch eingetragen werden.

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@Meinereiner67

Nochmal:

Der Gärtner geht NICHT durch fremde Gärten. Er geht über den Weg, über den man regulär zu Häusern gelangen kann. Gegenüber einer jeden Haustür befindet sich eben ein Garten eines Hauses der vorangegangenen Reihe.

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Wurde schon rausgefunden warum der Nachbar dagegen is? Liegts vielleicht an eventuellen Verunreinigungen? Breit genug sollte der Weg ja schon sein, damit keine Schäden entstehen. Gegen die Verunreinigungen hilft es nach dem Feierabend des Gärtners liegengebliebenes zu entfernen.

Der Weg hat eine Breite von ca. 2,50m. Verunreinigungen, etwa wenn der Gärtner Äste geshcnitten hat und diese über eben jenen Weg wegtransportiert, räumt er defintiv immer weg.

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Die orangen Wege sind definitiv keine Privatwege, denn sie sind nicht auf dem Grundstück des Eigentümers. Außerdem sind die Wege auch für andere Eigentümer nötig, da 4 Häuser über einen Weg erschlossen sind.

Es kann also kein Privatweg sein.

Denke ich eigentlich auch. Aber: Das ist ja gerade die Frage. Ob das Grundstück nicht auch ein Stückchen weiter geht, als nur bis zu dem Zugang zum eigenen Haus.

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@theodosorius

Na ja, es kann schon ein Privatweg sein. Mir gehört auch so ein fünftel von einem Privatweg und darf ihn deshalb nutzen. Es nutzen auch andere diesen Weg und es regt sich nicht wirklich jemand darüber auf. So ein Privatweg ist ja auch mit Kosten verbunden...........vielleicht regt sich der Nachbar weniger auf, wenn man sich an den Kosten beteiligt......

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definitiv keine Privatwege, denn sie sind nicht auf dem Grundstück des Eigentümers

Kennst Du die Eigentumsverhältnisse dieser Reihenhausanlage?

Die meisten Zuwegungen bei Reihenhausanlagen sind so organisiert, dass der entsprechende Wegeanteil zu dem Grundstück gehört und ein Wegerecht für die dahinterliegenden Grundstücke eingetragen wird.

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