Prüfungen bei Ausbildung nicht bestanden - wie soll ich das erklären?

7 Antworten

kommt drauf an, was für ein beruf das ist. und du hast ja auch das abschlusszeugnis, da steht ja drin, was du praktisch geleistet hast.

ich würde es mit prüfungsangst als begründung versuchen. aber auch nur wenn das nicht komplett gelogen ist.

lg, tessa

Ohne den Grund für das dreimalige Nichtbestehen der Prüfung zu kennen, kann man Dir auch nicht sagen, wie Du das erklären sollst. Meine Empfehlung: Du hast ja im Laufe der Ausbildung Zwischenprüfungen abgelegt und andere Bewertungen oder Beurteilungen bekommen. Die könntest Du zu einem Gespräch mit einem Arbeitgeber mitnehmen.

Vermutlich hast Du nur geringe Chancen, wenn Du Dich auf klassische Weise bei Unternehmen bewirbst. Da heißt es bei den Voraussetzung meistens: Abschluss in XY. Wenn Du die nicht hast, wirst du erst gar nicht eingeladen. 

Du brauchst eine andere Herangehensweise. Besuche die Unternehmen und stelle Dich persönlich vor. Motivation ist für viele Unternehmer viel wichtiger als Qualifikationen, die auf dem Papier stehen.

Gehe mal auf die nachfolgende Seite und beschäftige Dich eine Weile mit dem Konzept. Es zeigt Dir eine völlig andere Herangehensweise an die Arbeitssuche, bei der die Qualifikation (der Abschluss) nur eine untergeordnete Rolle spielt.

http://www.findedeineaufgabe.de/lifework-planning.html

Würdest Du Dich bei mir bewerben, würde mich nicht interessieren, dass Du die Prüfung nicht bestanden hast; wohl aber das Warum. Ich halte nämlich nichts von Prüfungen. Wenn Du den Job magst und sogar eine mehrjährige Ausbildung gemacht hast, hättest Du bei mir eine Chance. Deine Aufgabe bestünde schließlich nicht darin, Prüfungen zu bestehen, sondern, je nach Art der Ausbildung, bestimmte Tätigkeiten auszuführen.

Man ist nach einer Prüfung genauso schlau oder unwissend, wie man es vor der Prüfung war. Sie führt also zu nichts anderem als einem Stück Papier, auf dem steht, dass man sich jetzt XY nennen darf. Es gibt viele Menschen, die haben eine Prüfung bestanden, nennen sich Fachkraft, haben aber keine Ahnung.

Kopf hoch!

Gruß Matti

Du hast keinen Abschluss egal wie sehr du dich vorher bemüht hast und was du an Zeit reingesteckt hast. Wenn du jetzt beim zukünftigen Arbeitgeber behauptest du hast die Ausbildung dann ist das sogar strafbar. Das wäre dann genauso fatal wie wenn du mit einem Auto auf der Straße fahren würdest aber du hast keinen Führerschein. Versuche die Ausbildungsprüfungen zu wiederholen.

Ich denke du musst ja nur das jeweilige Fach wiederholen und nicht alle drei Jahre nochmal. Versuche bei der gemachten Prüfung Einsicht zu erlangen wo du durchgefallen bist und fotografiere alles ab und frage nochmal was der Stoff für die Prüfungen ist. Hole dir dann professionelle Nachhilfe und lerne mit dem Nachhilfelehrer mit den fotografierten Einsichtsunterlagen bis du es drauf hast. Du musst ja keinen Einser bei den gefailten Prüfungen schreiben aber wenigstens ein Vierer in den Fächern wird doch möglich sein. Viel Glück Bro :) .

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Durch meine Erlebnisse usw.

Ich lese das so, als hätte er 3mal die Prüfung nicht geschafft da er in der Theorie jedesmal durchgefallen ist.

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@JaBu84

Keine Ahnung ob das ein Fach oder mehrere sind. Ändert aber nichts an meiner Kernaussage. Er sollte sich professionelle Nachhilfe nehmen und auch Einsicht der versauten Prüfung(en) nehmen und sie fürs lernen abfotografieren.

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Wenn man die Prüfung 3mal nicht besteht kann man das nicht erklären....
Der schriftliche Teil zeigt ja ob Du die Grundlagen des Jobs in der Theorie begriffen hast aber wenn Du die Basis des Berufs nicht mal ansatzweise verstanden hast (so der Anschein) dann wirst Du sehr große Probleme haben Dich als "ungelernte" Kraft in dem Job zu bewerben.

Entweder Du beginnst die Ausbildung neu ODER Du machst eine andere Ausbildung. Denn ohne Ausbildung ist es in der heutigen Zeit sehr schwer.

Das du den Job magst, aber eben die Ausbildung nicht bestanden hast und damit auch kein Abschluss.

Ich empfehle dir die Prüfung nachzuholen. Gleichzeitig Frage ich mich wie man den schriftlichen Teil in einem Job den man nach selbstaussage mag, nicht bestehen kann.

So doll magste den Job dann auch nicht.

Manche Leute sind in der Praxis gut, dafür aber in der Theorie schlecht, weil beispielsweise beides zu weit auseinander driftet.


Man kann also nicht automatisch davon ausgehen, dass er den Job nicht mag bzw. nicht kann, nur weil er die Theorie nicht bestanden hat. 

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