Bevor man sich selbständig macht sollte man sich wirklich überlegen in welchem Bereich und ob man das kann und Bock darauf hat.

Mit einer Einstellung wie "Egal was, Hauptsache es wirft Geld ab" kommt man schon nicht weit, weil man sich selbst nicht mit der Arbeit identifiziert. Du musst Banken durch einen Businessplan von Dir und Deiner Idee überzeugen und so ein Plan schreibt sich nicht mal eben so, da muss man schon den Markt sein Produkt bzw. seine Dienstleistung kennen.

5.000,-€ Startkapital können völlig ausreichend sein oder einfach nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es kommt darauf an in welchem Bereich Du Deine Tätigkeit aufbaust.
Für haben 1.300,-€ gereicht für den Laptop und das Programm (Miete) bezahlt sich gewinnbringend mit dem ersten Kunden.

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Ob es wirklich notwendig ist kann ich nicht beurteilen ABER es ist sehr von Vorteil, wenn man diese Art zu schreiben beherscht.
Ich brauche es zwar nicht wirklich, bin aber allerdings deutlich schneller als jemand der mit dem 10-Finger-Suchsystem sehr geübt ist und die Tastatur maltretiert. Bei vielen klingt das immer so als würde da ein Bombenhagel kommen BAAAM, BAAAM, BAAAM und die Leute die mit 10 Fingern schreiben hämmern nicht so rum, zumindest ist das meine Erfahrung.

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Reden wir hier von Handels- oder Steuerrecht?
Im §255 (2) HGB steht unter anderdem folgendes:

(2) Herstellungskosten sind die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten für die Herstellung eines Vermögensgegenstands, seine Erweiterung oder für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung entstehen. Dazu gehören die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist

Somit hat man hier also:
- Material: 2.000,-€
- Lohn: 2.500,-€ (Siehe unten)
- Afa: 100,-€

(2) Bei der Berechnung der Herstellungskosten dürfen angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen werden, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Forschungs- und Vertriebskosten dürfen nicht einbezogen werden.

Das Zauberwort hier heißt "dürfen", das bedeutet man hat ein Wahlrecht, ob man diese Kosten ansetzt oder nicht.
Somit komme ich auf Herstellungskosten von 4.600,-€ die handelsrechtlich Bilanziert werden müssen.

Steuerrechtlich stehe in den R6.3 EStR folgendes:

In die Herstellungskosten eines Wirtschaftsgutes sind auch angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten (Absatz 2), der angemessenen Kosten der allgemeinen Verwaltung, der angemessenen Aufwendun- gen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale "Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung (Absatz 3)" sowie der Wertverzehr von Anlagevermögen, soweit er durch die Herstellung des Wirtschaftsgutes veranlasst ist (Absatz 4[1]), einzubeziehen.

Somit wären steuerrechtlich alle Kosten zu berücksichtigen.

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Da Du nach dem 30.06. ausscheidest hast Du vollen Urlaubsanspruch aus 2019 und das sind hier wohl 25 Tage. Man könnte theoretisch auch die 12tel-Regel anwenden und somit den Resturlaub auf den neuen AG übertragen. Wenn Du also den vollen Urlaub aus dem alten Beschäftigungsverhältnis mitnimmst hast Du beim neuen AG 0,00 Tage für den Rest des Jahres und könntest somit auch keinen Urlaub mit ins Jahr 2020 nehmen.

So meines Wissens nach die Theorie aber was in der Praxis wohl meist anders gehandhabt wird.

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Wenn Du wirklich ein so schlechtes Gewissen hast kannst Du dem Chef einen Vorschlag zur Güte machen und einen Urlaubstag nehmen (zumindest für heute). Dann holst Du Dir von Deinem Hausarzt eine Überweisung zum HNO und lässt die Mandeln mal abchecken.
Je nach dem wie sie aussehen, kann man die raus nehmen oder nicht. Kommt auch darauf an wie oft Du Probleme mit ihnen hast. Man sollte aber auch bedenken, dass die blöden Dingen das Immunsystem etwas unterstützen und Krankheitserreger abfangen und "zerstören" die sonst in den Körper gelangen würden.

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Amazon Seller - Richtig buchen SKR03?

Hallo zusammen,

ich bin neu im Amazon Seller FBA Bereich und habe ein Problem mit der Buchhaltung. Ich nutze dafür WISO SteuerSparbuch und habe dort den SKR03.
(Vorsteuerberechtigt)

Normalerweise erhalte ich in meinem anderen Shopsystem pro Bestellung eine Rechnung und die tippe ich in die EÜR. Das geht soweit klar.

Jetzt bei Amazon Seller Central habe ich das Problem, dass ich nur Listen für Zeiträume erhalte. Entweder übersehe ich die Funktion, dass ich für jede Bestellung eine Rechnung ausdrucken kann oder ich spring gleich aus dem Fenster.

Ich habe nun Rechungen mit luxemburgischer SteuerID von Amazon über Verkaufs- und Versandgebühren. Diese sind standardmäßig nicht monatsweise, sondern monatsübergreifende Zeiträume - aller 2 Wochen.
Hier habe ich benutzerdefiniert mir welche für April, Mai und Juni erstellt.

Was mich hier wunder ist, dass ich auf diesen Rechnungen die UStID LUxxx habe, aber trotzdem 19% USt. drauf steht. Mir fehlt auch der Satz zum Reverse-Charge-Verfahren.

Die Werbekosten sind mit deutscher UStID angegeben.

Jetzt frage ich mich, wie ich diese "Sammellistenrechnung" buchen kann. Es wird empfohlen, für Amazon-Gebühren ein Konto, z.B. 1230 zu erstellen.
Weiterhin werden Gebühren und Einnahmen miteinander verrechnet und ich erhalte zum Stichtag entweder Geld vom AMZ oder zahle etwas (ist mir im ersten Monat passiert, wegen der Monatsgebühr von 39EUR netto; der Verkaufsgebühren, Werbegebühren und nur wenige Verkäufe).

Aber ab hier steig ich aus.

Ich habe mir folgende Quellen durchgelesen und das verwirrte mich leider noch mehr. Denn dort wird immer pro Bestellung ausgegangen, aber zu diesem Punkt komme ich irgendwie nicht, dass ich hier keine Einzelrechnung sehe.

Erstelle ich mir den Transaktionsbericht, so fehlen dort Rücksendungen und Rabatte.

Nachfolgende Quellen habe ich versucht zu nutzen und hoffe sehr, dass mir hier jemand weiterhelfen kann - wie gehe ich in Amazon Seller Central vor, um mir meine Daten zu erstellen und wie buche ich richtig (bitte Idiotensicher).
Gern bin ich bereit, mich für eine kompetente Beratungsleistung monetär erkenntlich zu zeigen. ;-)

Quellen:

http://www.collmex.de/cgi-bin/cgi.exe?1005,1,help,amazon_abrechnung

https://www.seitengasse.de/amazon-seller-central-welchen-bericht-brauche-ich/

http://www.strafrecht-oldenburg.de/steuerrecht-amazon-erlose-richtig-buchen-so-gehts/

VG

Tom

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Hallo Tom,

ich finde den letzten Link von Dir schon sehr hilfreich und sehr gut erklärt, lies ihn Dir einmal ganz in Ruhe durch und male dir nebenbei vielleicht die T-Konten auf. Die T-Konten helfen mir immer wenn ich mal etwas schwerere Sachverhalte habe.
http://www.strafrecht-oldenburg.de/steuerrecht-amazon-erlose-richtig-buchen-so-gehts/

Das mit dem §13b könnte man vielleicht mal bei Amazon erfragen, theoretisch MUSS dies auf der Rechnung stehen.

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Kommt drauf an, wie lange läuft Deine Selbständigkeit schon?

Ruf mal bei der Agentur für Arbeit an und erkundige Dich nach einem Existenzgründerzuschuss. Wenn dieser bewilligt wird bekommt man 6 Monate den Zuschuss in Höhe des letzten Arbeitslosengeldes sowie 300,00€ für die soziale Absicherung (Krankenkasse z.B.). Nach der Zeit wird einmal geprüft wie tragfähig Dein Unternehmen ist und wird dies als gut betrachtet bekommst Du für weitere 9 Monate den Zuschuss für die sozialee Absicherung (300,00€).
https://www.gruenderkueche.de/fachartikel/gruendungszuschuss-anspruch-antrag-hoehe-voraussetzungen/

Da es sich hier um einen Zuschuss handelt musst Du NICHTS zurückzahlen, es wird aus dem Pot Deiner Arbeitslosenversicherung gezogen.

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Ganz klar solltest Du mit dem Chef des Ferienjobs darüber reden, der wird mit Sicherheit Verständnis zeigen und warum sollte er Dir für die Zukunft Steine in den Weg legen?
Einfach weg bleiben oder mit einer Krankmeldung daher kommen geht einfach überhaupt nicht. Zudem Du mit der Krankmeldung wirklich in Erklärungsnot kommen könntest.

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Da du deinen alten Job gekündigt hast, wird dir die Agentur für Arbeit erstmal eine Sperre von 3 Monanten aufbrummen sofern Du keinen neuen Job hast. Ich hoffe du hast genügend Rücklagen für Miete, Kfz und alle anderen Kosten.

Es ist zwar ärgerlich den Job nicht bekommen zu haben aber so ergeht es nicht nur dir sondern zig tausenden Menschen in Deutschland. Nicht den Kopf in den Sand stecken sondern fleißig weiter bewerben.

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Ein Gutschein hat keine Umsatzsteuer ausgewiesen, da man nicht weiß wofür dieser verwendet wird. Gerade Amazon ist bekannt für das große Sortiment, welches 7 sowie 19% umfasst.

Den Einkauf einfach als Werbekosten OHNE Steuerschlüssel buchen.

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Wenn wir bei Deinen 5.000,00€ vom Umsatz ausgehen, sind das monatlich 417,00€ und bei einem Verkaufspreis von 30,00€ musst Du monatlich 14 Deiner sehr gefragten Flaggen an den Mann / die Frau bringen.

Wenn die Nachfrage so hoch ist wie Du meinst sollten es deutlich mehr sein. Das Layout zu entwickeln und dann eine Großbestellung beim "Drucker" aufgeben gibt meist gute Prozente aber für 167 Exemplare wird es eher einen Mindermengenzuschlag geben.

Wie hoch fallen denn Deine Kosten aus für die Produktion etc aus? Wenn Du ein Konzept hast wirst Du all die Kosten ja schon kalkuliert bzw. entsprechende Angebote haben.
Wenn Du alle nötigen Kosten berücksichtigt hast bleibt dann noch wie viel Gewinn übrig?

Von den 5.000,-€ wirst Du auf jeden Fall etwas Einkommensteuer zahlen müssen. Für eine Gewerbesteuer ist das zu wenig Umsatz und eine Körperschaftsteuer schließe ich mal aus da Du wohl keine juristische Person gründen wirst (GmbH, UG oder AG).

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Komische Sachen googlen könnte Ärger geben sofern dies nicht mit Deinem Vorgesetzten abgesprochen ist. Die private Nutzung des Internets ist wärend der Arbeitszeit verboten und kann zur Abmahnung führen.

Das der Arbeitsbereich in dem Du Dich jetzt aufhältst erst nächstes Lehrjahr unterrichtet wird ist keine Ausrede nichts zu tun bzw. tun zu wollen. Frag Deine Kollegen, ob sie die Arbeit erklären können und ob Du ihnen zu gucken darfst bzw. nach Erklärung die Arbeit abnimmst.
Das vertreibt zum einen Deine Langeweile, zum anderen hinterlässt Du bei Kollegen einen guten Eindruck und zu guter letzt kannst Du dann nächstes Jahr direkt anfangen in dem Bereich voll durch zu starten.

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erst kündigen und abwarten

Ich kündige immer 6 Monate vor Vertragsende, da man meist ab dann schon den Vertrag verlängern kann und ein neues Smartphone bekommen kann. Für gewöhnlich dauert es nicht lange bis Du eine Kündigungsbestätigung bekommst, nach dieser wartet man nicht mehr lang bis der Kundenrückgewinnungsservice anruft.

Diese Leute rufen Dich im Auftrag Deines Mobilfunkanbieters an ABER gehören nicht dazu. Das Personal hat ganz andere Möglichkeiten Dir attraktive Angebote zu erstellen. Zu 99,8% hast Du auch einen guten Berater an der Leitung aber es gibt auch schwarze Schafe.
Mir wurde vor vielen Jahren mal angeboten, dass man einzelne Bestandteile des Tarifs entfernt und man so monatlich X€ sparen würde. Mit der nächsten Rechnung musste ich dann aber sehen das nichts passiert war und die Telefonate mit dem Mobilfunkanbieter haben viel Zeit und Nerven gekostet. Letztlich kam ich dann günstiger weg, da man mir die ganzen Unannehmlichkeiten "erstatten" wollte UND der Ruf eines Unternehmens steht ja auch auf dem Spiel ;-)

Du kannst aber auch über diverse Internetseiten Deinen Vertrag verlängern, dass funktioniert laut meiner Arbeitskollegin auch total super.

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Fakt ist, dass Rechnungen fortlaufend geschrieben werden müssen und dort gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel für ein Jahr komplett schreiben, dann müsste es bei Dir theoretisch mit der 1000 weiter gehen (siehe da aber ins QM-Handbuch, vielleicht steht da was). Man kann aber auch monatlich schreiben, dass sieht dann zum Beispiel so aus 123.05 oder 123/05 (wobei die 05 für Mai steht).

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Ob Du etwas zurück zu zahlen hast oder nicht hängt nicht von Deiner Unterschrift ab. Wenn Du fälschlicher Weise Geld bekommen hast bist Du für gewöhnlich in der Pflicht dies zurück zu zahlen.

Meiner Chefin war es mal passiert, dass sie jemanden anstelle von 4.000,-€ insgesamt 7.000,-€ überwiesen hat (Beispiel). Sie war im Eifer des Gefechts mit dem Finger eine Zeile zu weit oben im Nummernblock. Da diese Zahlung offensichtlich falsch war muss die Differenz natürlich zurück gezahlt werden.

Wie es nun allerdings in Deinem Fall ist kann ich nicht beurteilen, ein kurzes Gespräch mit einem Fachanwalt könnte helfen. Viele Anwälte stellen eine Erst-Beratung nicht in Rechnung.

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Das Meister-Bafög bekommst du theoretisch für die gesamte Dauer der Fortbildung.

Ich habe 2 Jahre den Vorbereitungskurs besucht und von Anfang an das Bafög beantragt und genehmigt bekommen. Somit wurden die gesamten Kursgebühren und die Prüfungsgebühren gefördert.

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Du wirst am Monatsende (für gewöhnlich) für die geleistet Arbeit bezahlt, da du nur einen halben Monat gearbeitet hast wird auch nur halb bezahlt. Ab dem nächsten Monat wird dann voll bezahlt.

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Wer bitte wird zur Selbständigkeit gezwungen? Ob du dich selbständig machst oder nicht ist ganz dir überlassen. Wenn du lieber im Angestelltenverhältnis bleiben möchtest tust du das....

Wenn du selbständig bist musst du deine Preise kalkulieren. Im Preis sollten alle eventuellen Kosten einberechnet werden, dazu zählen:
- Dein Gehalt
- Personalkosten
- sämtliche Mieten
- Nebenkosten
- Materialkosten

Wenn du dein eigener Chef bist, wirst du dich für die soziale Absicherung selbst absichern müssen. Die Beiträge an die Krankenkasse regeln sich nach dem Leistungsspektrum das du in Anspruch nehmen möchtest (private KV) aber du kannst auch in der Gesetzlichen bleiben, da bemisst sich der Beitrag am Umsatz (?). Rente, Arbeitslosen und Pflege musst du dich mal schlau machen.
Wenn Du selbständig bist gibt es keinen AG-Anteil in Höhe von 50% wie als AN.

Oder verstehe ich die Frage überhaupt nicht???

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