Propaganda-Postkarte von 1933

5 Antworten

Hi, das ist der alte Fritz, der Fridericus Rex, Friedrich II., König von Preußen (7-jähriger Krieg), den Du da mit Napoleon verwechselst! Er soll die Kontinuität des nationalsozialistischen Deutschlands mit Preußen bekunden: Preußen (Keimzelle Deutschlands), Dt. Reich, Weimarer Republik. Dazu das preußische Pflichtgefühl. Der Nationalsozialismus also mit preußischen Tugenden (Treue, Pflichterfüllung). Heinrich von Kleist schrieb im Prinz von Homburg: in den Staub mit allen Feinden Brandenburgs. Dr. Goebbels ließ keine Gelegenheit aus, die Konformität des NS mit preußischen Tugenden herauszustreichen. Also: der Alte Fritz siegt gegen Österreich, Rußland, Frankreich bei Roßbach. Fürst zu Bismarck gründete das Dt. Reich 1871, Hindenburg verteidigte das Reich gegen Rußland (Tannenberg), HitIer zerbrach die Fesseln von Versailles (Machtübernahme 19339. Dazu HitIer in schlichter Uniform (der Gefreite mit dem Eisernen Kreuz), nicht operettenhaft herausgeputzt wie bspw. Mussolini mit erhobenem Schwert usw. fast so etwas wie neue Bescheidenheit (Einer von uns). Geniale propagandistische Leistung für die damalige Zeit. Dr. Goebbels als Altmeister der Propaganda verstand sein Handwerk. Gruß Osmond

http://www.bildpostkarten.uni-osnabrueck.de/displayimage.php?album=118&pos=0

danke für die antwort :D schade, dass ich den Aufsatz schon abgegeben hab.. war glaub ich nicht so toll ^^'

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Bismarck hieß mit vollem Namen Fürst von Bismarck.
Hindenburg war im ersten Weltkrieg Generalfeldmarschall.
Und Hit*er war nur Gefreiter (sprich einfacher Soldat).
Wie Du siehst ist von der Stellung her die "Kurve" abwärts gerichtet.
Von den Erfolgen her ist sie zuerst auch abwärts gerichtet:
Erobert (geschaffen), geformt (verbessert), verteidigt (erhalten).
Doch DANN kommt Hit*er, der einfache Soldat, und "rettet und einigt".

Liebe/r Cheezaxx3,

wieso nimmst Du denn an, dass Napoleon auf der Postkarte gezeigt wird? Die Person, welche auf besagter Postkarte gezeigt wird, ist Friedrich II. der Große.

Das Zitat lässt sich leicht erklären: Unter Friedrich II. ( König) wurden viele Eroberungen durch Kriege getätigt. Allerdings war Friedrich II. nur König von Preußen und Kurfürst von Brandenburg. Erst durch Bismarck ( Fürst) wurde das Deutsche Kaiserreich 1871 geformt. Schließlich kam es zum 1. Weltkrieg in dem Hindenburg ( Generalfeldmarschall) der 2. russischen Armee unter Samsonov eine Niederlage bei Tannenberg bescherte ( obwohl dies nicht unbedingt mit Hindenburgs mit militärischen Fähigkeiten zusammenhing). Nach Hindenburg übernimmt HitIer eine wichtige Rolle, Er als einfacher Gefreiter im 1. Weltkrieg "rettet und einigt" nun.

Wie Du siehst, wird hier propagandistisch gearbeitet. HitIer stellt sich in eine Reihe mit wichtigen deutschen Persönlichkeiten.

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Das Gedicht “Großstadtliebe“, dass zur Gattung der Liebeslyrik gehört, wurde 1933 von Mascha Kaléko veröffentlicht. Es geht um 2 Personen, die sich in der Stadt über den Weg laufen und sich Sympathisch finden. Schließlich am Ende des Gedichts trennen sich die Personen. In dem Gedicht geht es darum, dass durch die Sympathie die im ersten treffen entstanden ist sich kurzfristig ein Flirt bei Rendezvous entsteht. Beide Personen versuchen sich schließlich per Telefon den Kontakt zueinander zu erhalten und teilen sich die sorgen mit. Eine Zuneigung zwischen den Personen ist vorhanden, doch diese Zuneigung geht in der Großstadt unter. In stillen Gegenden küssen sie sich und lassen der Erotik ihren Lauf. Man könnte denken, die beiden habe eine heimliche Affäre, denn am Ende wollen sie nichts mehr voneinander wissen. Schließlich Endet das Gedicht damit, dass sie sich durch die Reichspost per Stenograpfenschrift das Wörtchen „aus“ schicken. Das Gedicht hat 5 Strophen á 5 Verse. Das Reimschema ist abaab. Daraus lässt sich erkennen, dass dort ein Umarmender Reim vorhanden ist. Das Metrum ist Jambus. Dies wirkt Monoton und Langweilig. Dies passt zu der Epoche in der das Gedicht verfasst wurde. Diese Epoche nennt man neue Sachlichkeit. In dem Gedicht sind sehr viele Metaphern enthalten. Z.B. „Man spricht Konkret und wird nur selten rot“. (s. V. 20). Dies wirkt wieder Sachlich was zur Epoche zutrifft. Ebenfalls ist im Gedicht auch eine Anapher enthalten. Das Wörtchen „Man“ in V. 1, 6, 8, 9, 11, 16, 20, 21. Dies bewirkt eine gewisse Anonymität. Außerdem wirkt dies Neutral. Beim lesen des Gedichts fällt das Wort Stenographen Schrift auf. Wenn man die Bedeutung kennt, kann man das in der heutigen Zeit mit SMS vergleichen. Das Wort wirkt auf die Handlung streng, Sachlich und Langweilig. In dem Gedicht sind Fremdsprachen enthalten. „Man lernt sich irgendwo ganz flüchtig kennen Und gibt sich irgendwann ein Rendezvous.“ (s. V. 1-2). „Man hat genug von Weekendfahrt und Küssen, […].“ (s. V. 23). Daran erkennt man, dass die Autorin Weltoffen ist. Ebenfalls sind in dem Gedicht Wortneuschöpfungen. “Weekendfahrt“ (s. Zitat oben). Die Sachlichkeit kommt durch die Kurzen Sätze ebenfalls zum Vorschein, dass dann wieder zur Epoche passt. Das Lyrische ich ist allwissen und neutral. Die Überschrift „Großstadtliebe“ beschreibt den Inhalt des Gedichts sehr passend. In einer Großstadt leben viele Menschen auf engstem Raum anonym zusammen. Das Leben ist schnell, chaotisch und stürmisch. So ist auch die Beziehung des Paares zu sehen; äußerst kurzlebig, eine flüchtige Bekanntschaft aus der Laune heraus, aber ebenso schnell wieder beendet. Discoflirts, One-Night-Stands, Internetbekanntschaften –dies sind nur ein paar Beispiele aus unserer Zeit. Mascha Kaléko greift genau diese Problematik einer solchen anonymen, oberflächlichen Liebesbeziehung auf.

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