Pro und Contra Argumente für englisch als Weltsprache?
Ich bräuchte pro und contra Argumente darüber ob die Sprachen englisch die Weltsprache sein sollte. Wir fällen keine mehr ein deshalb wollte ich fragen ob Dir welche einfallen.
Mein Argumente
6 Antworten
Vorteile:
- Englisch ist bereits Weltsprache. Eine andere kann man da jetzt kaum durchsetzen
- Für uns ist es vergleichsweise einfach. Die indoeuropäischen Sprachen, zu denen Englisch und Deutsch gehören, sind übrigens die Sprachfamilie mit den meisten Sprechern.
Mehr fällt mir auch nicht ein, höchstens noch der subjektive Grund, dass ich Englisch ganz gut finde. Ansonsten kam mir in den Sinn, dass es vielleicht gar nicht gut ist, wenn die Weltsprache zu einfach zu erlernen ist. Dann würde sie nämlich bald jeder so perfekt können, dass sie alle anderen Sprachen auch im Alltag verdrängt.
Wie gut, dass mir das eingefallen ist. Das wäre ein Argument für Russisch statt Englisch, weil es schwieriger ist (sagen die meisten jedenfalls). Russisch mag ich noch lieber als Englisch :-))
Also pro sicher:
Einfacher für die Kommunikation da alle diese Sprache verstehen
Contra:
Pros sind manchmal auch contras. Alle verstehen dich, deshalb hast du keine Geheimnisse mehr.
Englisch wird immer wichtiger und die «eigene Sprache» wird vernachlässigt
Englisch wird aber oft so gebraucht. In den Tourisorten ist es somit hilfreich
Zitat: "In den Tourisorten ist es somit hilfreich"
Habe ich ja geschrieben. Ich will aber nicht auf die Touristenghettos angewiesen sein, sondern mich mit allen Leuten verständigen können. Wer darüber hinaus unter den Einheimischen leben will, kommt an deren Sprache nicht vorbei.
ist klar, aber englisch ist trotzdem eine Sprache die öfters gebraucht wird, als andere sprachen
Englisch ist als Weltkommunikationssprache unökonomisch. Es muss viel zu viel Aufwand betrieben werden, es Nichtmuttersprachlern beizubringen. Heftigster Nachteil sind für den Anfänger die kaum erlernbare Aussprache und die Rechtschreibung, die sich viel zu weit von der Aussprache entfernt hat.
Gibt es etwas Ökonomischeres?
Ja: Esperanto. Aussprache, Rechtschreibung und Betonung bringe ich jedem in knapp einer halben Stunde bei.
Der einzige Grund, warum Englisch trotzdem Weltsprache ist und nicht Esperanto, ist, dass Sprachpolitik eine Sache der Machtpolitik ist und nicht dem Sog des Besseren, sondern dem Zwang des Faktischen unterliegt.
Das ist doch klar, wenn sie nicht in Schulen angeboten wird.
Jeder Änderung zu einem Besseren benötigt eine Anfangsinvestition. Sonst hätte man seinerzeit auch kein Telefon eingeführt, weil ja noch keiner eins hatte ;-))
Welche hast Du denn schon? Wir müssen uns ja nicht Deine Arbeit nochmal machen.
Zudem ist eine Pro-Argumentation reichtlich sinnlos, denn Englisch *ist* bereits Weltsprache, völlig unabhängig von dem, was wir uns jetzt hier herbeireden können.
ich würde grundsätzlich mal fragen: zu was braucht man eine weltsprache? und wie soll das mit der weltsprache aussehen? wird dann diese weltsprache in jedem land der welt amtssprache oder wie soll man sich das vorstellen?
weil je nach dem würde man ganz andere argumente bringen.
man könnte ja auch mal schauen, welche sprache aktuell am häufigsten gesprochen wird, und die zur weltsprache erklären. und das ist nach meinem wissen, nicht englisch.
Macht aber auch kein Sinn. Chinesische ist eine sehr schwere Sprache für die nicht Asiaten. Europär als auch Amerikaner hätten sehr große Probleme mit der Sprache.
na und? warum sollten sich chinesen anstrengen, die weltsprache zu lernen?
Die Englische Sprache ist an sich viel einfacher und die meisten benutzen zumindest das selbe Alphabet also ist ziemlich unlogisch Leuten ein anderes Alphabet bei zu bringen
das stimmt nicht. die englische sprache ist nur einfacher für menschen, die eine bestimmte sprachentwicklung durchgemacht haben. für menschen, die die muttersprache chinesisch haben, sind mit ihrer muttersprache verwandte sprachen einfacher als englisch. die ähnlichkeit oder unterschiedlichkeit der muttersprache zur weltsprache kann man daher nicht als entscheidungskriterium heranziehen. ein anderes entscheidungskriterium könnte die anzahl der menschen sein, die die anvisierte weltsprache bereits sprechen.
Wie ich bereits sagte ist Chinesisch komplett dumm. Das hat ein ganz anderes Alphabet. Man sollte eine Sprache nehmen aus dem Alphabet das die meisten kennen. Englisch ist da eben die meist gesprochene mit Spanisch.
chinesisch hat kein alphabet. und "komplett dumm" ist chinesisch auch nicht und auch nicht mein vorschlag. und das arabische alphabet ist eben nicht das, das die meisten kennen - du argumentierst vom westlichen standpunkt aus, der oft mit dem nabel der welt verwechselt wird.
tatsächlich ist chinesisch (mandarin) die muttersprache von 935 mio menschen, während englisch und spanisch die muttersprache von 390 bzw. 365 mio menschen sind - zusammengenommen sind das 755 mio und damit immer noch deutlich weniger menschen, die das arabische alphabet beherrschen, im vergleich zu der anzahl, die chinesische zeichen beherrscht.
es gibt noch 7 weitere sprachen, die von einer im dreistelligen mio-bereich liegenden anzahl beherrscht werden - nur eine davon (portugiesisch) bedient sich des arabischen alphabets. die anderen schauen zumindest so aus, als müßte man sich im vergleich zu englisch und spanisch deutlich umstellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_meistgesprochenen_Sprachen
39% der Weltbevölkerung benutzen die Lateinschrift. Das ist mehr als jedes andere Schriftsystem. Quelle:
Zitat: "Einfacher für die Kommunikation da alle diese Sprache verstehen"
Das kommt einem so vor, weil diejenigen, die es nicht verstehen, im Hintergrund bleiben. So hat man bei Interviews im Fernsehen oft den Eindruck, die ganze Welt späche Englisch. Dabei werden die Interviewpartner natürlich so ausgesucht.
Als Jakobspilger war ich außerhalb der spanischen Städte ohne Spanisch total aufgeschmissen.