Gute Tierhaltung müsste jedem Christen wichtig sein, denn das fällt unter "Bewahrung und der Schöpfung" und "Achtung allen Lebens".

Zitat: "...es gibt sogar Christen, die sagen, Jesus waere Vegetarier gewesen (Essener-Evangelium) und die Geschichten ueber Tieropfer und dass Jesus Fleisch ass kamen nur durch falsche Uebersetzungen in die Bibel oder weil die Priester Fleisch essen wollten"

Das ist mit Verlaub gesagt dummes Zeug. Das Osterlamm war garantiert keine falsche Übersetzung von "Osterkohlrabi", und was die Fischer unter den Aposteln aus dem See Genezareth holten, war garantiert kein Backwerk (wegen der Behauptung, mit "Fisch" seien damals bestimmte Backerzeugnisse benannt worden).

Ein eigentlich sympathisches Veganer/Vegetariertum stößt durch solche abstrusen Behauptungen ab.

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Sie haben ihren Glaubenskatalog so festgelegt, indem sie bestimmte Bibelzitate wörtlich nehmen, andere aber nicht, und sind nur darauf erpicht, dass sich daran nichts ändert.

Ist beim Dogmenkanon der kath. Kirche genauso, aber zum Glück gibt es ja auch noch kath. Theologen, die manches als nicht "glaubwürdig" entlarven. Der Kern der Botschaft Jesu ist einfach und bleibt davon unbetroffen.

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Religiöses Ende

Natürlich kann ich mir vorstellen, nicht mehr zu existieren. Das ist ja relativ einfach.

Glauben tu ich allerdings, dass ich nach meinem Tod ins Jenseits zurückkehre, aus dem ich gekommen bin. Die Vorstellung ist aber schwieriger.

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Man kann schon erwarten, dass man nach dem Tod in aller Klarheit auf sein Leben zurückblickt, sich dann nichts mehr vormacht und vieles bitter bereut. Aus dieser Vorstellung ist das "Fegefeuer" entstanden.

"Hölle" ist das Getrenntsein, Abgeschnittensein von Gott. Das geht nicht von Gott aus, allenfalls von einem Menschen, der sich ihm - koste es, was es wolle - auch angesichts Gottes nicht unterordnen will und sich lieber selbst vernichtet ("Sünde wider den Heiligen Geist", d.h. gegen das bessere Wissen). Ich kann mir so einen Fall aber nicht vorstellen.

Es gibt hier zwar immer auch Beiträge von solchen, die niemanden, auch Gott nicht, über sich haben wollen. Aber dass sie angesichts seiner Gegenwart nach dem Tod dabei bleiben, halte ich fast für ausgeschlossen.

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Frage an Muslime, Christen und Juden?

Und andere Religionen:

Weshalb erschafft Gott Menschen, welche Gebote, Regeln oder Pflichten haben um sie am Ende nicht einzuhalten? Wenn Gott allmächtig ist, weshalb erschafft er dann keine Menschen, welche sich ,,automatisch" an Regeln wie beten, die 10 Gebote, kein Schweinefleisch essen oder andere halten?

Er dachte sich doch nicht: ,,Ich erschaffe jetzt Regeln. Dann erschaffe ich Menschen, die die Wahl besitzen, meine Regeln zu brechen. Diese Menschen schicke ich zur Buße in die Hölle.". Das Gegenargument, dass er damit ,,reine Menschen" prüfen möchte, oder prüfen will wer ,,Gott wirklich liebt" kann ich nicht nachvollziehen denn er könnte ja direkt Menschen erschaffen, die diese Bedingungen erfüllen, ohne ihnen die Wahl zu lassen, Regeln zu brechen. Immerhin lies er uns auch nicht die Wahl mithilfe unseres Körpers zu fliegen.

Wenn ein Mensch in einer Alkoholikerfamilie aufwächst und täglich mit Gewalt konfrontiert wird, dann ist die Wahrscheinlichkeit nunmal höher, dass er sich das abschaut und nicht streng religiös leben wird. Wieso erschafft Gott dann so etwas um es nur am Ende in die Hölle zu schicken? Aus manchen Situationen ergeben sich Umstände, unter denen man nunmal nicht religiös werden kann. Einige Stämme werden ja nicht mal in ihrem gesamten Leben mit einer der Religionen konfrontiert werden können, wie sollen sie dann in den Himmel kommen können?

Wie soll ein Mensch aus einem kanibalistischen Stamm irgendwo auf einer Insel ,,bekehrt" werden? Ist Gott etwa nicht allmächtig, oder gibt es einen plausiblen Grund?

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Gott hat folgenden Grund dafür:

Gott kann niemand begreifen, deshalb können wir seine Gründe auch nur ahnen. Ziel der Schöpfung scheint zu sein, dass Liebe fließt, freiwillig, gegen die Möglichkeit, Hass fließen zu lassen.

Liebe fließen lassen kann auch der Mensch, der nie von Gott gehört hat, aber nur seiner "inneren Stimme" (Sokrates) folgt. Deshalb ist jemand, der keine Chance hatte, "bekehrt" werden zu können, nicht verloren.

Gott schickt auch niemanden in die Hölle, das widerspricht seiner genzen- und vorbehaltslosen Liebe.

Bei den Eigenschaften wie "Allmacht" ist man mit menschlicher Logik gleich am Ende. Das Wesen Gottes entzieht sich dem primitiven menschlichen Kalkül.

Lasst lieber euer Gefühl sprechen und richtet euch auf ihn aus! Kann ich empfehlen, ich bin im Alter dadurch sehr milde geworden :-))

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Du kannst kaum etwas machen, als dich mit deinen Eltern zu verständigen.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, behaupten sie, dass du aus religiösen Gründen bei ihnen wohnen musst. Das kann man kaum glauben. Frage dazu einen "Lehrbeauftragten" deiner Religion, ob das wirklich zur Lehre gehört und warum.

Freie Religionsausübung in Deutschland kann nicht darin münden, Rechte des Einzelnen außer Kraft zu setzen. Du bist mit 19 mündig und kannst im Prinzip machen, was du willst.

Dennoch ist es klüger, sich mit seinen Eltern zu vertragen, solange man finanziell von ihnen abhängt. Ich habe mit 26 Jahren Examen gemacht und war bis dahin von meinen Eltern abhängig. Aber die letzten 2 Jahre wohnte ich schon in einem Studentenheim und fand so den Übergang in ein selbstverantwortliches Leben, das dann endgültig mit dem Berufseinstieg begann. Ich schildere das hier, damit du einen Vergleich mit der Situation junger Erwachsener aus deutschkultureller Umgebung hast.

An einer Auseinandersetzung mit deinen Eltern kommst du nicht vorbei, sie werden dich sonst ewig fremdbestimmen. Signalisiere ihnen, dass du sie liebst und dass das auch so bleibt, wenn du dich von ihnen löst. Wenn sie das verstanden haben und glauben können, werden sie auch deinen weiteren Plänen für dich eher zuhören. Ich wünsche dir und deiner Familie dazu alles Gute.

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Das ist ganz einfach. Indem man den guten Empfehlungen Gottes folgt ...

Gott ist so erhaben, dass er keinen Dank braucht. Deshalb kann Dankbarkeit nur so etwas wie Klugheit sein: Ich vertraue Gott und folge seinen Empfehlungen, so geschieht mir das Beste, wie er es für mich geplant hat.

Lasst Liebe fließen, dann seid ihr in Harmonie mit Gott.

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Luxus setzt voraus, dass man selbst mehr in Anspruch nimmt, als einem normalen Menschen im Durchschnitt zukommt. Überspitzt formuliert, muss man dafür anderen etwas vorenthalten.

Hinzukommt, dass Luxus schon vom Ausdruck her etwas betrifft, was man nicht unbedingt braucht. Dieses Zusätzliche geht auf Kosten der weltweiten Rohstoffvorräte und noch allgemeiner auf Kosten einer überlebensfähigen Erde. Wer zu viel für sich in Anspruch nimmt, sägt letzten Endes damit auch am eigenen Ast, siehe Klimawandel.

Materialismus steht in Konkurrenz zu Humanismus, da dabei nicht der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern Besitz und Genuss. An dieser Egozentrik, verstärkt durch Gier und Dummheit, geht die Welt zurzeit langsam dem Abgrund entgegen.

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Ich habe keine Ahnung, warum du davon ausgehst, dass die kath. Kirche in ihrer Existenz bedroht ist. Es ist so, dass aus der Volkskirche eine Kirche der bewussten Christen wird, und dieser lebendige Kern ist nicht kleiner als früher.

Er ist auch nicht spezifisch katholisch, sondern fühlt sich mit allen Christen, die an die Liebe als Gottes Prinzip glauben, in einer heiligen "allgemeinen" (zutreffende Überseztung von "katholischen") Kirche vereint.

Das Christentum hat immer noch die Botschaft der umhüllenden Existenz Gottes und des Jenseits zu bieten, in dem wir alle zu Hause sind, aus dem wir stammen und in das wir zurückkommen.

Der Islam hat noch einen Weg vor sich, zu dieser versöhnenden Einsicht zu gelangen, aber es wird ihm gelingen. Schon heute treffe ich Muslime, die mich als Bruder und ich sie als Schwestern und Brüder auf dem Weg zu dem einen einzigen Gott sehen.

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Die Prozentangaben halte ich für falsch, der Anteil des Redens ist wesentlich größer.

Nun gibt es aber das grundsätzliche Problem, dass man sich dabei auf messbare Grundeinheiten einigen müsste, und die wird es kaum geben. "Übertragene Information", wie will man das quantifizieren?

Gestik und Mimik sind oft nur sprachunterstützend. Sie geben dem Gesagten eine Wertungsnuance mit, z.B. "nimm das nicht ernst" (Augenzwinkern) usw. Auch Körperhaltung muss noch zu Gestik und Mimik als Körpersprache hinzugerechnet werden.

Wenn ich unbedingt Prozentwerte (nach meiner Meinung) schätzen müsste, würde ich zum Verhältnis Sprache - Körpersprache als etwa 90% zu 10% sagen.

Gedankenexperiment zur Probe: Gerade hier im Forum wie bei allem Schriftlichen fällt die Körpersprache weg. Trotzdem reicht doch die Verständigung allemal. In Grenzfällen wird die Körpersprache durch ein Emoticon ersatzweise signalisiert, aber diese Zusatzinformation kommt hier doch im Vergleich zu den Texten ungleich seltener vor.

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Es gibt niemanden, der an "gar nichts" glaubt.

Viele glauben an "die Wissenschaft", aber an nichts "Übersinnliches".

Unter "Hellsehen" versteht man eine Reihe von verschiedenen Phänomenen, die man auch getrennt betrachten muss. Wer wissenschaftsgläubig ist und durch alles Übersinnliche seine recht einfache materielle Welt gefährdet sieht, tut alles in Bausch und Bogen mit "Betrug" ab. Das erlebt man ja auch bei einigen Antworten hier.

Dabei ist z.B. das sog. Zweite Gesicht als Phänomen gut erforscht und nicht zu leugnen. Da es aber eine spezielle Begabung nur einiger Leute ist und sich nicht auf Knopfdruck vorführen lässt, entspricht das nicht dem strengen Begriff der Wissenschaftlichkeit.

Andererseits sehe ich mich aber auch nicht gezwungen, mich den allgemeinen Vorurteilen zu unterwerfen und manches reizvolle Kapitel von Übersinnlichem oder scheinbar Übersinnlichem deshalb nur abzutun.

Aus der Literatur empfehle ich:

Laborde-Nottale, Élisabeth (1995): Das Zweite Gesicht. Eine psychoanalytische Studie über Hellsehen, Telepathie und Präkognition. Stuttgart.

Meine Literaturliste zum "Zweiten Gesicht" umfasst insgesamt 16 wiss. Ausätze und Bücher. Wer nichts davon gelesen hat, kann sich auch kein Urteil erlauben. Das gilt jedenfalls in der Wissenschaft.

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Mich fasziniert am meisten, dass ich Esperanto wie eine zweite Muttersprache zu sprechen gelernt habe. Das Esperanto hat eine weitere Facette (Gefühl, Mitglied der Menschheit zu sein), zu meiner Persönlichkeit hinzugefügt.

Auch andere Sprachen sind toll, und jde hat etwas Besonderes.

Was ich nicht mag: Den Missbrauch von falschem Englisch im deutschen Alltag. Dafür ist Englisch zu schade.

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Wenn wir nach dem irdischen Tod auf unser Leben zurückschauen, sehen wir mit unbestechlicher Klarheit, was wir falsch und richtig gemacht haben. Das Falsche werden wir dann (normalerweise) bereuen und sind dabei selbst unser strengster Richter.

Gott ist zu erhaben, als dass er uns wie ein Buchhalter alles unter die Nase hält und kleinlich bezahlen lässt: Da sein Prinzip die grenzen- und vorbehaltslose Liebe ist, sind wir in seinen Augen seine Kinder, die einiges an Dummheiten gemacht haben, anderes sicher auch gut.

Sobald wir uns durch unsere Reue geläutert haben, dürfen wir uns in die liebenden Arme des Vaters stürzen, die für alle offen ist.

Aus der Rückschau wird unser irdisches Leben ein Abenteuer- und Bewährungsurlaub aus dem Jenseits sein. Sicher für alle Geschöpfe ein wertvolle Erfahrung, die man als Geistwesen sonst nicht machen kann.

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B

Da er nach deiner Schilderung bis Ende des 2. Kapitels die Kleidung nicht gewechselt hat, gilt die Angabe "trägt schwazes Hemd" immer noch. Also Präsens.

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