Physikalisches Rätsel im Garten? Physiker,Geologen und Gartenkenner sind gefragt!?

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9 Antworten

Endlich mal eine echt spannende Frage. Und ja, ich hätte da was gefunden, den Paranusseffekt.

Aus https://www.weltderphysik.de/gebiet/universum/news/2014/paranuss-effekt/

"In Müslipackungen sammeln sich große Nüsse oft an der Oberfläche an. Dieser „Paranusseffekt“ wirkt auch auf Asteroiden, wie ein Forscherteam jetzt zeigt. Seismische Erschütterungen durch Meteoriteneinschläge schütteln die kleinen Himmelskörper so durch, dass größere Steine an die Oberfläche wandern."

Dazu gibt es auch einen Wiki Eintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Paranuss-Effekt

Da ein Haus zwangsläufig auch unter Erschütterungen des Erdbodens "leiden" muss, wäre diese Erklärung mein Favorit.

Paranusseffekt, ja. Ich wusste doch, dass dieses Phänomen einen Namen hat. Danke.

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Hm,so stark kann die Erschütterung an/unter meinem haus doch nicht sein,oder?

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@SirKermit

hm,ok, habe eine relativ gut befahrene NebenStraße in 5m Entfernung. Hätte aber nie gedacht,dass das solche Auswirkungen haben könnte. Dazu noch die Erschütterungen des Regens und letzterer schwemmt die kleinen Steinen vielleicht zusätzlich noch unter.

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@Thomorii

Die Energie der Schwingungen scheint wohl nicht das Thema zu sein, aber du hast ein sehr lange Einwirkungszeit. Prüf das doch mal mit einen Glas Wasser auf einem Tisch. Vielleicht kannst du leichte Wellen erkennen.

Vielleicht ist es auch eine Kombination aus Strasse und der Längenausdehnung des Mauerwerkes. Auch die ist vergleichsweise gering, aber sie ist vorhanden. Siehe dazu: http://www.konrad-fischer-info.de/29bau13.htm

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Weist du was passiert, wenn man verschieden große Steine in einem Becher sachte hin und her schüttelt? Die kleinen wandern nach unten, die großen liegen dann oben.

Vielleicht ist das bei dir der Fall. Zb durch Regen, Schnee etc. das die kleinen Steine langsam nach unten durch rutschen?

Wobei ja nicht wirklich eine Bewegung stattfindet. Aber was andres fällt mir dazu nicht ein 🤷🏾‍♂️

Wenn es stark regnet und das Wasser um die Steine strömt, treten entsprechende Strömungkräfte auf und die wirken ähnlich wie die Gravitationskraft bei Erschütterungen. Die kleinen Steine werden in die Lücken zwischen die großen gedrückt und entwickeln einen "Keileffekt", der die großen etwas wegdrückt, wodurch die kleinen wieder ein Stückchen weiterrutschen können. Natürlich geschieht das nur extrem langsam, weil die Kräfte ja nur gering sind. Aber wie du siehst, kommen da in ein paar Jahren dann doch ein paar Zentimeter Bewegung zusammen.

Interessante Erklärung,danke

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ja,über die Jahre scheint sich das summiert zu haben..

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Bei Erschütterungen werden kleinere Objekte nach unten verlagert, wodurch die größeren nach oben kommen. Ich meine jetzt keine Erdbeben, sondern z.B. Verkehr oder Regengüsse.

An regen habe ich nie gedacht,wäre in der Tat über die Jahre möglich. Plus die Straße in meiner Nähe. Gut möglich.

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